• Propofol

     

Sicherheit der Sedierung der Gastroskopie und Koloskopie bei Niedrigrisikopatienten

Retrospektive Subgruppenanalyse der Ergebnisse einer Registerstudie von über 170 000 Endoskopien

Gastrointestinale Endoskopien werden in zunehmendem Maße in Sedierung durchgeführt. Während sie bei komplexen endoskopischen Prozeduren in der Mehrzahl diese erst ermöglicht, steht bei der Durchführung von elektiven diagnostischen Gastroskopien und Koloskopien häufig der Patientenkomfort im Mittelpunkt. Um so wichtiger ist es, insbesondere für den Gesunden, der sich einer Vorsorgeuntersuchung unterziehen möchte, eine Datenevidenz zu schaffen, die es ermöglicht, das Risiko von sedierungsassoziierten Komplikationen für diese Patientengruppe exakt zu benennen.

Zweifelsohne ist jede Sedierung unabhängig von der Sedierungssubstanz (Benzodiazepine, Fentanyl, Pethidin, Propofol, Ketamin) mit einem geringen Risiko assoziiert. Daher haben die verschiedenen nationalen und internationalen Fachgesellschaften Leitlinien zum Umgang mit Sedierungssubstanzen und Empfehlungen für ein standardisiertes Vorgehen verabschiedet. Sie sollen eine qualitätsgesicherte Durchführung gewährleisten. Viele Empfehlungen der Leitlinien haben eine schwache oder keine Evidenz, da die bisher publizierten Daten zu sedierungsassoziierten Komplikationen insgesamt und erst recht zu speziellen Fragestellungen sehr begrenzt sind.

Während multizentrische, prospektive Studien zwar an großen Patientenkollektiven zeigen konnten, dass das Sedierungsrisiko gering aber eben nicht null ist, fehlen Subgruppenanalysen von Niedrigrisikopatienten, die sich einer einfachen endoskopischen Prozedur unterziehen.

Aufgrund der niedrigen Komplikationsrate von sedierungsassoziierten Komplikationen sind Untersuchungen an großen Patientenkollektiven (> 100 000 Endoskopien) notwendig, um eine sichere Datenbasis zu schaffen.

Die vorliegende Studie ist eine Subgruppenanalyse der ProSed2-Studie, die in einem multizentrischen prospektiven Design die Inzidenz und Risikofaktoren von sedierungsassoziierten Komplikationen an einem Kollektiv von über 370 000 Endoskopien untersucht hat. Die vorliegende Subgruppenanalyse fokussiert ausschließlich auf Patienten ohne wesentliche Begleiterkrankungen bei denen eine elektive diagnostische Gastroskopie oder Koloskopie durchgeführt wurde.

 

Lesen Sie hier den gesamten Beitrag: Sicherheit der Sedierung der Gastroskopie und Koloskopie bei Niedrigrisikopatienten – Retrospektive Subgruppenanalyse der Ergebnisse einer Registerstudie von über 170 000 Endoskopien

Aus der Zeitschrift für Gastroenterologie 8/2016

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