Cover

Herzlich Willkommen

Die Laryngo-Rhino-Otologie ist die deutschsprachige Fachzeitschrift für Ärzte in Klinik und Praxis mit Fokus auf die Hals-Nasen-Ohren-Heilkunde, Kopf- und Halschirurgie. Die Laryngo-Rhino-Otologie bringt die Themen, die Sie wirklich interessieren und in der täglichen Arbeit unterstützen: Kurze, leicht lesbare Beiträge, interessante Rubriken und Originalarbeiten mit Relevanz für Ihre Arbeit. 

 

DOI 10.1055/s-00000036

Laryngo-Rhino-Otologie

In dieser Ausgabe:

Inflammatorischer myofibroblastärer Tumor der Stimmlippe

Ein 52-jähriger Kaufmann stellte sich mit seit ca. 5 Wochen bestehender Heiserkeit sowie Stimmermüdung unter Stimmbelastung vor. Bei Erstvorstellung waren der Stimmklang leicht belegt und die Stimmeinsätze fest. Gemäß der auditiv-perzeptiven Stimmeinschätzung nach dem Rauheit-, Behauchtheit- und Heiserkeitssystem wurde die Stimme mit R1B0H1 als leichtgradig heiser eingeschätzt. Videolaryngostroboskopisch zeigte sich an der medialen Kante der linken Stimmlippe im vorderen Drittel eine hyperämisch...

weiterlesen ...

Seltener Tumor im Oberlid

Eine 70-jährige Patientin in altersentsprechend gutem Allgemein- und Ernährungszustand stellte sich in unserer HNO-Ambulanz mit einem Rezidiv einer schmerzlosen und langsam größenprogredienten Raumforderung im Bereich des rechten Oberlids vor. Laut Angaben der Patientin wurde bereits ca. 12 Monate zuvor eine Raumforderung am rechten Oberlid alio loco entfernt. Ein histopathologischer Bericht war jedoch nicht bekannt. Eine Visusminderung und Doppelbilder bestanden nicht. Eine B-Symptomatik mit Na...

weiterlesen ...

Idiopathische Fazialisparese (Bell-Parese): Aktueller Stand in Diagnostik und Therapie

Bei idiopathischer Fazialisparese stellt Prednisolon als Monotherapie innerhalb von 72 Stunden nach Auftreten immer noch den Behandlungsstandard dar, und die Rolle von Virostatika ist unklar. Ziel dieses Beitrags ist es, das aktuelle Facharztwissen zur Diagnostik und Therapie der idiopathischen Fazialisparese, inklusive neuester Erkenntnisse und Kontroversen, zusammenzutragen. Der Schwerpunkt liegt dabei auf der akuten Phase der Krankheit.

weiterlesen ...

Risiken der Digitalisierung

Die Digitalisierung schreitet mit großen Schritten voran und macht auch vor Ärzten*in Klinik und Praxis nicht halt. Telematik und Telemedizin gewinnen im Gesundheitswesen zunehmend an Bedeutung. Und die elektronische Dokumentation löst immer mehr die herkömmliche handschriftliche Patientenkartei ab. Für Klinikträger, Praxisinhaber und das medizinische Personal ergeben sich im Zuge dessen neben technischen Umsetzungsproblemen und Finanzierungsfragen auch immer wieder rechtliche Fragen. Was Ärzte ...

weiterlesen ...

Positionspapier: Empfehlungen zur Anwendung von Omalizumab bei chronischer Rhinosinusitis mit Polyposis nasi (CRSwNP) im deutschen Gesundheitssystem – Empfehlungen des Ärzteverbandes Deutscher Allergologen (AeDA) und der AGs Klinische Immunologie, Allergologie und Umweltmedizin und Rhinologie und Rhinochirurgie der Deutschen Gesellschaft für HNO-Heilkunde, Kopf- und Halschirurgie (DGHNOKHC)

Hintergrund  Die chronische Rhinosinusitis mit Nasenpolypen (CRSwNP) ist eine multifaktorielle entzündliche Erkrankung der paranasalen Schleimhäute, der als Endotyp meistens eine TH2-Inflammation zugrunde liegt. IgE-Antikörper spielen dabei eine wichtige Rolle. Der anti-IgE-Antikörper Omalizumab wurde im August 2020 für die Therapie der schweren CRSwNP zugelassen.

Methoden  In einer Literatursuche wurde die Immunologie der CRSwNP analysiert und die Evidenz zur Wirkung von Omalizumab bei dieser Erkr...

weiterlesen ...

Stirnhöhlenradikaloperation nach Riedel

Völliges Ausschalten (Veröden) der Stirnhöhle durch Resektion der gesamten knöchernen Vorderwand in Verbindung mit einer Entnahme sämtlicher Schleimhaut. Ohne spezielle Rekonstruktionsverfahren legt sich die Stirnhaut postoperativ der ehemaligen Stirnhöhlenhinterwand an; es resultiert eine deutliche kosmetische Entstellung.

Historisch wurde der Eingriff gebräuchlich in der Therapie z. B. von Stirnbeinosteomyelitiden.

Für Knochenentzündungen stehen heute meist alternative, schonendere Verfahren zur Verfügung (z. B. endonasale Typ-3-Drainage + transfaziale Entlastung evtl. präfrontaler Abszesse + langfristige postoperative antibiotische Therapie).

Verbliebene Indikation im seltenen Einzelfall: massive, therapieresistente Formen einer Stirnbeinosteomyelitis, maligne Tumoren. Radikal ablative Eingriffe der Stirnhöhlenvorderwand werden in diesen verbliebenen Fällen mit individualisierten Methoden der Rekonstruktion (S. 161) verbunden.

weiterlesen ...

Digitalisierung in der curricularen Lehre: Erfahrungen mit dem Freiburger HNO-Lernprogramm

Hintergrund  Der Stellenwert curricularer Online-Lehre steigt kontinuierlich an, nicht zuletzt gefördert durch die Notwendigkeit digitaler Lehrinhalte während der SARS-CoV-2-Pandemie. An der Universitäts-HNO-Klinik Freiburg bestehen bereits seit 2018 Erfahrungen mit einer interaktiven Lernplattform (HNO-Lernprogramm).

Ziel der Arbeit  Die vorliegende Arbeit gibt einen Einblick in Aufbau und Funktionen des HNO-Lernprogramms. Zudem sollen Nutzung und Nutzen des Programms subjektiv und objektiv evalui...

weiterlesen ...

Kleinzelliges neuroendokrines Karzinom des Kopf-Hals-Bereichs: eine Übersichtsarbeit und Fallserie

Einleitung  Kleinzellige neuroendokrine Karzinome (KNK) des Larynx sind eine seltene Tumorentität mit schlechter Prognose bei einer 5-Jahres-Überlebensrate nach Standardtherapie mit primärer Radiochemotherapie (pRCT) von 5 %.

Methoden  Es erfolgte eine systematische Literaturrecherche auf PubMed mit den Suchbegriffen „small cell neuroendocrine carcinoma“ und „head and neck“ sowie die Aufarbeitung von Patientenfällen aus unserer Klinik.

Ergebnisse  Die Recherche ergab keine großen randomisierten kontr...

weiterlesen ...

Behandlung der einseitigen Choanalatresie bei einer erwachsenen Patientin

Als angeborene Choanalatresie wird der uni- oder bilaterale Verschluss der Nasenchoane definiert. Die Inzidenz liegt bei 1:5000 bis 1:8000, das weibliche Geschlecht ist doppelt so häufig betroffen. Zu 30 % sind die Atresieplatten rein knöchern, zu 70 % gemischt knöchern-membranös. Eine einseitige Choanalatresie tritt in etwa 60 % der Fälle auf [Review s. Andaloro C et al. Choanal Atresia, StatPearls; Internet 2020]. Die grundlegende Pathophysiologie ist noch nicht abschließend geklärt. Als mögli...

weiterlesen ...

Zervikofaziale Aktinomykose

Die Aktinomykose ist eine durch grampositive, fakultativ anaerobe Bakterien verursachte Infektionskrankheit, die sich in den meisten Fällen im zervikofazialen Bereich manifestiert und oft einen dentogenen Fokus aufweist. Das klinische Bild reicht vom akuten Abszessgeschehen bis zu chronisch fistulierenden Gewebeprozessen. Eine frühzeitige Diagnose und ein angemessenes therapeutisches Vorgehen mit einer Kombination aus ausgedehnter antibiotischer Behandlung und ggf. chirurgischer Sanierung sind f...

weiterlesen ...

Editorial

Nachruf

Referiert und Diskutiert

Leitlinien und Empfehlungen

Sehen und Verstehen

Übersicht

Originalarbeit

Der interessante Fall

Gutachten und Recht

Facharztwissen HNO

Facharztfragen

OP-Techniken

Newsletter HNO

  • Jetzt anmelden und Whitepaper sichern!

    Jetzt kostenlos anmelden!

    Melden Sie sich jetzt kostenlos zum Newsletter an und sichern Sie sich das Whitepaper: Die neue Leitlinie Rhinosinusitis – eine Miniaturversion

Call to Action Icon
Jetzt abonnieren ... zum günstigen Einstiegspreis!
Call to Action Icon
Für Ihr Team abonnieren ... und Wissen teilen!
Call to Action Icon
Kostenlos testen ... und ausführlich kennen lernen!

Ansprechpartner

Kundenservice Telefon:0711/8931-321 Fax:0711/8931-422 Kundenservice

Redaktion E-Mail schreiben

Produkte zum Thema

Das Gutachten des Hals-Nasen-Ohren-Arztes
Harald Feldmann, Tilman BrusisDas Gutachten des Hals-Nasen-Ohren-Arztes

EUR [D] 84,99Inkl. gesetzl. MwSt.

Cookie-Einstellungen