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Herzlich Willkommen

Die Laryngo-Rhino-Otologie ist die deutschsprachige Fachzeitschrift für Ärzte in Klinik und Praxis mit Fokus auf die Hals-Nasen-Ohren-Heilkunde, Kopf- und Halschirurgie. Die Laryngo-Rhino-Otologie bringt die Themen, die Sie wirklich interessieren und in der täglichen Arbeit unterstützen: Kurze, leicht lesbare Beiträge, interessante Rubriken und Originalarbeiten mit Relevanz für Ihre Arbeit.

 

DOI 10.1055/s-00000036

Laryngo-Rhino-Otologie

In dieser Ausgabe:

Chirurgisches Vorgehen bei Speicheldrüsenkarzinomen

Speicheldrüsenkarzinome sind sehr bedrohliche Erkrankungen. Das Überleben der Patienten hängt wesentlich von der Planung und der ausreichenden Erfahrung bei der Resektion ab. Dieser Beitrag gibt Hilfestellungen bei den wichtigsten operativen Entscheidungen. Der Artikel zeigt an Beispielen und anhand von Praxistipps, wie die onkologische Speicheldrüsenchirurgie gelingen kann.

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Autodestruktion der äußeren Nase – ein Fallbericht

Das neurotrophische Ulkus des N. trigeminus stellt eine seltene Ausschlussdiagnose im klinischen Alltag dar. Anhand des vorliegenden Falls berichten wir von der Diagnose und dem Management einer neurotrophischen Ulzeration.

Eine 54-jährige Patientin stellte sich mit einer progredienten Destruktion des rechten Nasenflügels vor (Abb. 1,2). Die Patientin berichtete über ein persistierendes Fremdkörpergefühl im rechten Nasengang. Zudem bestünde ein chronischer Pruritus und das subjektive Gefühl einer...

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Größenprogrediente, supraklavikuläre Zyste: eine seltene Differenzialdiagnose

Eine 70-jährige Patientin stellte sich mit einer vor 5 Monaten aufgefallenen, ungefähr 10 cm großen Raumforderung supraklavikulär rechts vor. Der Befund habe bei dezenter Größenprogredienz zu Bewegungseinschränkungen in der Halswirbelsäule geführt und letztlich optisch zunehmend störend gewirkt. Es seien weder motorische Ausfälle noch B-Symptomatik aufgetreten und die Noxenanamnese war negativ. In der Vorgeschichte waren ein Vorhofflimmern und eine arterielle Hypertonie bekannt, weswegen die Pat...

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HNO-Arzt haftet nach Atemstillstand im Aufwachraum – Zur Verantwortlichkeit des Praxisinhabers bei Organisationsmängeln

Bei der arbeitsteiligen Zusammenarbeit dürfen sich Ärzte*verschiedener Fachgebiete grundsätzlich darauf verlassen, dass die Kollegen ihre Aufgaben mit den dazu notwendigen Kenntnissen und der erforderlichen fachspezifischen Sorgfalt erfüllen (sog. „Vertrauensgrundsatz“). Eine gegenseitige Überwachungspflicht besteht nur, wenn besondere Anhaltspunkte Anlass dazu geben. Allerdings lassen sich beim interdisziplinären Zusammenwirken mehrerer Ärzte die einzelnen ärztlichen Leistungen nicht immer klar...

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Der Nasen- oder Rachenabstrich in der COVID-19-Pandemie – Aspekte für den HNO-Arzt/die HNO-Ärztin – SARS-CoV-2, Coronavirus, Nasenabstrich, Rachenabstrich, Komplikationen

Seit Beginn der SARS-CoV-2-Pandemie werden zunehmend Abstriche oder andere Beprobungen aus dem oberen Aerodigestivtrakt genommen, da hier vor allen Dingen in frühen Erkrankungsstadien hohe Viruslasten bestehen. Als diagnostische Möglichkeiten sind Abstriche aus der vorderen Nase, dem Nasopharynx oder dem Oropharynx sowie die Gewinnung von Rachenspülwasser oder Speichel möglich. Als Labormethoden stehen in einigen Minuten ablesbare Antigentests oder langwierigere RT-PCR-Methoden zur Verfügung. Ab...

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Endoskopische Dekompression des N. opticus

Exposition des Canalis N. optici in der vorderen-oberen Keilbeinhöhlenseitenwand und ggf. im hinteren Siebbein. Abtrag der medialen knöchernen Wand des Kanals über mindestens 100°. Wahlweise zusätzlich Schlitzen der freigelegten bindegewebigen Nervenscheide.

Die Indikation wird im wesentlichen Anteil nach Maßgabe einer ophthalmologischen Untersuchung gestellt.

Bei posttraumatischen Visusminderungen wird die OP-Indikation in der Literatur nicht einheitlich angegeben. Entsprechende Unsicherheiten werden verstärkt durch den Umstand, dass eine gründliche Untersuchung von Traumapatienten oft nicht möglich ist.

Grundsätzlich gilt als Indikation eine (ggf. verzögerte) Visusminderung bzw. Erblindung als Folge eines Traumas. Der Nachweis von Knochenfragmenten in Nähe des Nervs spricht für ein aktives Vorgehen. Weitere Indikationen ergeben sich bei anderen Erkrankungen aus einer Kompression des Nervs durch Tumoren oder Pseudotumoren.

Kontraindikation: definitiver, irreversibler Schaden des N. opticus (z. B. Avulsion), perforierende Bulbusverletzung.

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Dermatomyositis als paraneoplastisches Syndrom bei Kopf-Hals-Malignomen: Fallserie & Literaturreview

Einleitung/Ziel  Die Dermatomyositis (DM) ist eine seltene Erkrankung, die sich klinisch durch Schwäche und Schmerzen proximaler Muskeln sowie fliederfarbene Hautveränderungen manifestiert. In fast einem Fünftel der Fälle ist die DM mit dem Auftreten von Tumorerkrankungen assoziiert. Ziel dieser Untersuchung ist die Bewertung der Bedeutung der DM als paraneoplastisches Syndrom bei Malignomen im Kopf-Hals-Bereich unter Berücksichtigung der aktuellen Literatur.

Material/Methoden  Nach retrospektiver ...

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Atemänderungen durch kurze chemosensorische Reize lassen sich nicht absichtlich unterdrücken

Einleitung  Atemänderungen auf wiederholte kurze olfaktorische Reize werden als objektiver Indikator für die Intaktheit des Riechsystems eingesetzt. Bislang war nicht untersucht, ob sich olfaktorisch-induzierte Änderungen inspiratorischer und exspiratorischer Zeitparameter willentlich unterdrücken lassen. Das Gleiche gilt auch für Atemänderungen infolge schwacher CO2-Reize.

Methodik  34 gesunde erwachsene Normosmiker wurden während entspannter regelmäßiger Nasenatmung über ein Fluss-Olfaktometer mi...

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„HINTS“-Untersuchung

Schwindel ist nicht nur ein häufiges1, sondern auch gefährliches und mitunter sogar lebensbedrohliches Symptom. Als akutes vestibuläres Syndrom (AVS) bezeichnet man gemäß der Bárány-Klassifikation plötzlich einsetzenden Schwindel mit Nystagmus, Übelkeit und/oder Erbrechen sowie Gangunsicherheit und Bewegungsintoleranz2. Oft ist eine akute periphere unilaterale Vestibulopathie Ursache des AVS, jedoch können auch Hirnstamm- und Kleinhirninfarkte eine solche Symptomatik imitieren. In der Akutsituat...

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Die dentogene Sinusitis

In den letzten Jahren wird eine steigende Anzahl odontogener Entzündungen der Kieferhöhle beobachtet. Voraussetzung für eine bakterielle Infektion der Kieferhöhle ist die Perforation der Schneider’schen Membran. Pathogenetisch ist die ostiomeatale Einheit durch die vom Kieferhöhlenboden aufsteigende Infektion erst sekundär involviert. Wichtig sind neben der Anamnese bildgebende Verfahren, wobei der hochauflösenden CT und der DVT wegen der 3-dimensionalen Auflösung eine besondere Aufgabe zukommt....

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Editorial

Referiert und Diskutiert

Leitlinien und Empfehlungen

Sehen und Verstehen

Übersicht

Originalarbeit

Der interessante Fall

Gutachten und Recht

CME-Fortbildung

Facharztfragen

OP-Techniken

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