Fort- und Weiterbildung: Archiv 2015

Elternzentrierte Frühintervention

Wo es früher hieß "Abwarten, das verwächst sich noch", tendiert man heute zu einer frühen Intervention bei Kindern mit Sprachentwicklungsverzögerungen. Wichtig ist auch der Einbezug der Eltern in die sprachliche Förderung der Kinder.

Welches Sprachförderpotenzial steckt in elektronischen Medien?

Lesen bildet, darüber herrscht Einigkeit. Gleichzeitig gibt es erhebliche Vorbehalte gegenüber elektronischen Medien, denen man vorwirft, die Nutzer zu verdummen. Doch sind diese Vorbehalte gerechtfertigt?

Prosodie in aller Munde

Wir hören Menschen länger zu, wenn ihr Vortrag durch Konturverläufe, Pausen, Akzente und Tempovariationen lebendiger wirkt. Schon als Baby helfen uns prosodische Elemente im Motherese, unsere Muttersprache zu lernen.

Warum können wir sprechen?

Diese Frage beschäftigt die Menschheit schon lange. Dabei wollen wir nicht nur wissen, warum, sondern auch wie. Heute haben sich die Erkenntnisse über genetische Faktoren der Sprache durch innovative molekulargenetische Methoden erweitert.

Sprachstörung bei Demenz

Das klinische Syndrom der Demenz wird als Oberbegriff gesehen für verschiedene Demenztypen, wobei je nach Demenztyp unterschiedliche Gehirnareale bevorzugt von einer Atrophie befallen sind.

Veränderungen des Kehlkopfs

Globusgefühl, Räusperzwang, Brennen im Hals oder diskrete Schmerzen beim Sprechen, diese Missempfindungen können durch laryngeale Kontaktveränderungen verursacht werden. Ist eine Operation hier indiziert?

5% aller Kinder leiden an LRS

Lese-Rechtschreibstörungen sind häufig, der Leidensdruck bei den betroffenen Kindern und ihren Familien ist hoch. Doch ein individuelles Lesetraining, das die schnellere Erkennung von Silben und Wörtern auf einen Blick zum Ziel hat, kann helfen.

Früher Therapiebeginn wichtig

Dysarthrophonien sind die häufigsten neurogenen Kommunikationsstörungen. Als Sprechstörung sind sie von neurologischen Sprachstörungen wie Aphasie und Dysphasie abzugrenzen. Wichtig für den Erfolg ist eine frühe, intensive logopädische Behandlung.

Leichte Aphasie

Auch Patienten mit einer leichten Aphasie können mit ihren kommunikativen Fähigkeiten unzufrieden sein. Oft werden sie in Zeiten knapper werdender Ressourcen nicht ausreichend mit Therapie versorgt, obwohl sie davon profitieren könnten.

Sprachtherapie bei LKGS

Viele Kinder mit einer LKGS-Fehlbildung haben auch nach den Primäroperationen resonatorische und artikulatorische Auffälligkeiten. Daher benötigen 40-70% eine sprachtherapeutische Betreuung.

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