• Schlafstörung

     

Die Behandlung von Schlafstörungen mit Akupunktur

Akupunktur ist eine empfehlenswerte Methode bei der Behandlung von Schlafstörungen. Selbst bei schematischem Vorgehen gibt es eine Reihe symptomatisch einsetzbarer Akupunkturpunkte. Der Artikel stellt darüber hinaus die häufigsten TCM-Muster bei Schlafstörungen und die dabei auftretenden Symptome vor sowie die dann empfehlenswerten weiteren Punkte für die Therapie.

Schlafstörungen gehören zu den besonders erfolgsversprechenden Indikationen für die Akupunktur; selbst wenn man einfach und schematisch vorgeht; und umso mehr, wenn man die Konstitution des Patienten differenziert betrachtet.

Dieser Artikel behandelt nicht alle, aber einige der häufigsten TCM-Muster bei Schlafstörungen:

  • Hitze-Erkrankungen der Leber bzw. des Herzens
  • Yin-Mangel der Organe Herz, Niere und Leber
  • Blut-Mangel von Herz bzw. Leber
  • Nahrungsstagnation im Magen mit Entwicklung von Schleim und/oder Hitze

Einige Punkte können symptomatisch bei allen Mustern eingesetzt werden (sie werden im Folgenden daher nicht jedes Mal explizit aufgeführt):

  • Ex Anmian I und II (am Mastoid; 1 cun dorsal 3E 17 oder 1 cun ventral Gb 20)
  • Gb 12 (eigentlich wirken alle Punkte um die Schädelbasis beruhigend, das Segment C2 ist stark vagusinnerviert)
  • LG 20 Baihui mit den Sishencong (ExKH1)
  • He 7
  • Ma 41

sowie am Ohr z. B. Shen Men, Polster, Jerome und Retro-Jerome, Herz u.a.

Für die Ohrakupunktur darf insgesamt ein relaxierender und vegetativ entspannender Effekt angenommen werden; sie sollte in der Behandlung von Schlafstörungen niemals fehlen.

 

Körperliches und seelisches Wohlbefinden hängen davon ab, dass der Körper ausreichend mit Qi und Blut versorgt ist und das Qi im Körper frei fließen kann. Fehlt dem Körper Qi oder Yang, oder ist der freie Fluss des Qi behindert, so entstehen lethargisch-depressive Zustände. Im Vordergrund stehen Adynamie und Müdigkeit, selbst wenn der eigentliche Schlaf wenig oder gar nicht gestört wird.

Fehlt dem Körper das nährende und befeuchtende Blut, kommen zu den körperlichen Symptomen des Blut-Mangels, wie z. B. Kreislaufbeschwerden, Palpitationen, (trockene) Haut, Sehstörungen, Krämpfen in der Muskulatur oder Sensibilitätsstörungen, regelhaft Schlafstörungen, Konzentrations- und Merkstörungen, Schwindel und Erschöpfung dazu.

Fehlt Yin oder überwiegt das Yang, treten Schlafstörungen, Neurasthenie und Unruhe in den Vordergrund, denn das Yin sorgt in Körper und Seele für Ausgleich und Ruhe.

 

Lesen Sie hier den gesamten Beitrag: Die Behandlung von Schlafstörungen mit Akupunktur


Aus der Zeitschrift zkm - Zeitschrift für Komplementärmedizin 04/2014

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