• Immunsystem

    Aufenthalte im Freien mit Sonnenexposition fördern die Vitamin-D-Synthese. © shutterstock; nach­gestellte Situation

     

Erfolgreiche Differenzialtherapie bei Autoimmunität

Autoimmune Erkrankungen zählen zu den ätiologisch oft unklaren Krankheiten. Die konventionelle Medizin arbeitet gerade auf diesem Gebiet überwiegend symptomatisch und immunsuppressiv. Dabei werden diagnostisch und therapeutisch viele Chancen verschenkt. Der Beitrag zeigt, wie mit einer konsequenten komplementären Diagnostik und Therapie eine immunsuppressive Behandlung bei einer erst 18-jährigen Patientin vermieden werden konnte, die an einer ätiologisch unklaren „undifferenzierten Kollagenose“ erkrankt war.

Kollagenosen

Kollagenosen sind seltene, autoimmune Entzündungen, die viele verschiedene Organe betreffen können. Aufgrund zum großen Teil unklarer Ursachen ist das Immunsystem nicht mehr in der Lage, zwischen Krankheitserregern und körpereigenen Strukturen zu unterscheiden.

Häufig wird die Diagnose „undifferenzierte Kollagenose“ gestellt, da eine Zuordnung zu einer einzelnen definierten Erkrankung (z. B Lupus erythematodes oder Sklerodermie oder Sjögren-Syndrom) aktuell nicht möglich ist. Die exakte Zuordnung der Erkrankung ist für die konventionelle Therapie nicht entscheidend − es wird symptomatisch antiphlogistisch und immunsuppressiv behandelt. Diese Therapie ist mit z. T. hohen Nebenwirkungen behaftet. Eine Heilung wird üblicherweise nicht in Aussicht gestellt.

In der internistisch-naturheilkundlichen Praxis gibt es eine Vielzahl Patienten, die sich einen erweiterten (komplementären) Ansatz für ihre Erkrankungen wünschen. Dieses Vorgehen ist nicht nur sinnvoll, sondern medizinisch und kausal begründet, was die Therapieerfolge bei Patienten eindrücklich belegen. In dieser Publikation soll auf einige Aspekte dieser komplementären Basismedizin eingegangen werden.

Differenzialdiagnostik

Die in der rheumatologischen Routine kontrollierten Laborwerte beinhalten zwar eine umfassende Antikörperdiagnostik, leider fehlt neben der Bestimmung der Elektrolyte Natrium, Kalium und Kalzium sowie evtl. noch Magnesium (i. d. R. nur im Serum) meist eine orthomolekularen Diagnostik.

Als Basis für eine optimale Zellfunktion sind viele orthomolekulare Stoffe lebenswichtig. Gerade der rheumatologische Patient benötigt einen exakten Status der „immunologisch“ relevanten Omega-3-Fettsäuren, Magnesium, Selen, Zink, Vitamin B12 und D3. Dabei ist zu beachten, dass die genaue Einschätzung des Mangels nicht allein auf Serummessungen beruhen darf. Der überwiegend zelluläre Gehalt von Magnesium, Selen und Zink wird optimaler über eine Vollblutmessung ermittelt. Eine Histaminintoleranz muss bei jeder Kollagenose ausgeschlossen werden (Diaminooxidase im Serum, Histamin im Stuhl).

Lesen Sie hier den gesamten Artikel Erfolgreiche Differenzialtherapie in der komplementären Praxis bei Autoimmunität

Aus der Zeitschrift Erfahrungsheilkunde 6/2014

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