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Förderung der Fruchtbarkeit mit Phytotherapie

So vielfältig die Ursachen für eine verminderte Fruchtbarkeit bei Frau und Mann sein können, so gezielt können pflanzliche Mittel therapeutisch eingesetzt werden. Dr. Dorin Ritzmann erläutert die häufigsten Ursachen für gestörte Empfängnisund Zeugungsfähigkeit und stellt bewährte Urtinkturmischungen vor.

Als Frauenärztin kümmere ich mich vorwiegend um die weibliche Fruchtbarkeit. Seitdem ich aber den Partner regelmäßig in die Behandlung und Beratung miteinbeziehe, sind die Erfolge deutlich gestiegen. Etwa 50 % der Paare mit Kinderwunsch benötigen nur 3–4 Monate Behandlung, die andere Hälfte deutlich länger (ca. 1 Jahr, manchmal mehr). In der 2. Gruppe kommt es nur noch bei ca. 30 % zu einer Schwangerschaft auf der Basis einer phytotherapeutischen Behandlung, die anderen Paare überweise ich an ein Kinderwunschzentrum, wo sie hormonell und mit In-vitro- Techniken behandelt werden können.

Bei der kombinierten Behandlung von Frau und Mann profitiert nicht nur die Patientin von der Energie und Unterstützung ihres Partners. Auch wird der Mann geistig und emotional auf die Nachkommenschaft ausgerichtet, und auch seine Fruchtbarkeit kann bei Bedarf phytotherapeutisch unterstützt werden. Zur Förderung der Fruchtbarkeit verschreibe ich je nach Ursache der Empfängnis- bzw. Zeugungsunfähigkeit für 3–4 Zyklen eine pflanzliche Urtinkturmischung, zusammen mit allgemeinen Empfehlungen. Aufbauend auf einer Dreierkombination kann die Mischung individuell angepasst und erweitert werden. Dabei kommen Pflanzen zum Einsatz, die auf hormoneller, zellulärer und neurobiologischer Ebene wirken. Die Auswahl gründet auf einer ausführlichen Anamnese.

Behandlung der Frau

Ich betrachte die Fruchtbarkeit der Frau aus 3 Perspektiven. Ich kläre, ob entzündliche Veränderungen, z. B. Endometriose, vorliegen, die Empfängnisunfähigkeit evtl. durch Tumoren oder Myome verursacht ist oder ob eine funktionelle Störung (z. B. PCOSyndrom) vorliegt, die oft mit Eierstockzysten einhergeht.

Endometriose

Die Endometriose zeigt alle Anzeichen einer entzündlichen Erkrankung:

  • Verschiebung der Interleukine
  • Aktivierung der Entzündungskaskaden

Schmerzen in Bauchhaut, Blasenoberfläche, Eierstöcken, aber auch in der Gebärmutterwand und Gebärmutterschleimhaut (Endometrium)

Sie führt zu starken Menstruationsschmerzen, die teilweise durch Blutungen in den Bauchraum ausgelöst werden. Abgesehen von den anatomischen Veränderungen, die die Empfängnisfähigkeit einschränken können (Kasten), wirken die entzündlich veränderten Oberflächen der Uterusund Eileiterinnenauskleidung sowie der Bauchhaut abweisend auf Spermien- und Eizelle. Oft sind die Betroffenen in einer Spirale von Pessimismus, operativen Eingriffen und Hormonbehandlungen gefangen.

Lesen Sie den gesamten Beitrag hier: Förderung der Fruchtbarkeit mit Phytotherapie

Aus der Zeitschrift DHZ - Deutsche Heilpraktiker Zeitschrift 2/2013

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