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Naturheilkunde und Komplementärmedizin bei Herz-Kreislauf-Erkrankungen Teil 2: Koronare Herzkrankheit und Herzinsuffizienz

Die konventionelle Therapie der KHK und Herzinsuffizienz fokussiert zumeist auf die akutmedizinische Versorgung und die medikamentöse Kontrolle von Risikofaktoren. Vernachlässigt werden dabei Lebensstilfaktoren, die oft ursächliche Bedeutung für die Erkrankung haben.

Koronare Herzkrankheit (KHK)

Aufgrund der verbesserten kardiologischen Akutversorgung ist die Letalität des akuten Koronarsyndroms in den letzten Jahren signifikant gesunken, andererseits gibt es immer mehr Patienten mit chronischen langwierigen Krankheitsverläufen und Folgeerkrankungen, z. B. Rezidivinfarkten und Herzinsuffizienz. Auch wurde zuletzt in Studien die immer häufiger ausgeübte Stent-Implantation bei chronischer Angina pectoris in Frage gestellt. Es zeigen sich hier zumindest keine nachhaltigen Wirkungen auf die Krankheitsprogression und die Prognose. Die konventionelle Therapie dieser Patienten ist, v. a. aufgrund der überwiegend akutmedizinischen Ausrichtung der kardiologischen Versorgung, oftmals problematisch, insbesondere werden die Risikofaktoren zwar zumeist medikamentös kontrolliert, aber nicht ursächlich behandelt.

Vor diesem Hintergrund kommt den im Artikel zur Hypertonie bereits aufgeführten salutogenetischen Faktoren eines gesundheitsfördernden Lebensstils eine überragende Bedeutung zu. Grundsätzlich sind die für die Hypertonie genannten Empfehlungen zum Lebensstil auf die KHK übertragbar. Spezielle Aspekte ergeben sich für die folgenden Behandlungsoptionen.

Ernährungstherapie

In der Ernährungstherapie hat die vegane Ernährung nach den Konzepten von Ornish, Esselstyn und Diehl beeindruckende und v. a. krankheitsrückbildende Wirkungen gezeigt. Nach durchgemachtem Herzinfarkt oder Bypassoperation ist für viele Patienten (im Gegensatz zu Hypertoniepatienten) auch die Compliance für eine solche „radikale“ Ernährungsumstellung gegeben. Allerdings sollte dies immer offen mit dem Patienten diskutiert werden und ggf. dann die Umstellung auf die deutlich weniger aufwändige mediterrane laktovegetarische Kost erfolgen.

Insbesondere die mediterrane Kost ist für die meisten Menschen geschmacklich gut akzeptabel und mit positiven Assoziationen verbunden. In den letzten Jahren wurde überzeugend gezeigt, dass die traditionelle Mittelmeerkost, neben ostasiatischen Ernährungsformen, das Risiko kardiovaskulärer Erkrankungen wirksam reduziert. Die günstige sekundärpräventive Wirkung pflanzlicher Omega-3-Fettsäuren, insbesondere von Alpha-Linolensäure, z. B. aus Raps- oder Leinöl, Leinsamen und Blattgemüse wie Rucola, Portulac, Spinat, aus Nüssen und sekundären Pflanzenstoffen – in frischem Obst und Gemüse – ist belegt.

Lesen Sie den gesamten Beitrag hier: Naturheilkunde und Komplementärmedizin bei Herz-Kreislauf-Erkrankungen Teil 2: Koronare Herzkrankheit und Herzinsuffizienz

aus der Zeitschrift: Zeitschrift für Komplementärmedizin 5/2018

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