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    Die Gewöhnliche Osterluzei, Aristolochia clematitis, kann als Heilpflanze verwendet krebserregend wirken.

     

Krebsrisiko durch Aristolochia

Die Gewöhnliche Osterluzei, Aristolochia clematitis, kann als Arzneipflanze krebserregend wirken, v.a. der Bereich der oberen Harnwege muss als gefährdet angesehen werden. Das zeigte ein internationales Forscherteam in einer Studie in Taiwan. 151 Patienten, die an Tumoren des oberen Harntrakts erkrankt waren, sowie 15 Patienten mit Tumoren im Nierenbereich (Kontrollgruppe) nahmen an den Untersuchungen teil.

Die in der TCM-Heilpflanze Aristolochia clematitis enthaltenen Aristolochiasäuren gelten als kanzerogen durch ihre Fähigkeit, spezielle Mutationen zu bewirken. Diese DNA-Veränderungen lassen sich durch entsprechende Gen-Signaturen nachweisen. 60% der Patienten mit Tumoren der oberen Harnwege wiesen die speziellen Mutationen auf. Menschen in Taiwan sind in der ganzen Welt am häufigsten von dieser Krebsart betroffen.

 

Quelle: Seitenblicke. EHK 2012; 61: 174-175

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