Nervenheilkunde

Aktuelle Ausgabe

In dieser Ausgabe:

Neandertaler ohne F

Über die Laute unserer Sprache machen wir uns kaum Gedanken: Die Vokale a, e, i, o, u produzieren wir mit der gleichen Leichtigkeit wie die Konsonanten m und n, p oder t. Nur beim Erlernen von Fremdsprachen merken wir manchmal, dass es „schwierige“ Laute gibt, die vor allem deswegen schwierig zu sein scheinen, weil wir sie eben nicht kennen: Der Japaner hört den Unterschied zwischen „l“ und r“ zunächst deswegen nicht, weil es diesen Unterschied in Form der beiden Laute eben im Japanischen gar ni...

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Psychotherapie der Angststörungen

In der Behandlung von Angststörungen gibt es sehr gute empirische Belege für die Wirksamkeit kognitiver Verhaltenstherapie, insbesondere bezgl. Expositionsbehandlung. Als pharmakologische Behandlung von Angststörungen werden SSRIs und SNRIs als Pharmakotherapie der Wahl empfohlen. Dennoch gibt es einen Anteil an Patienten, die von der gängigen Therapie nicht ausreichend profitieren oder eine Behandlung ablehnen. Im vorliegenden Beitrag wird zunächst das aktuelle psychotherapeutische Vorgehen für...

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Nicht invasive Hirnstimulation und Furchtextinktion

Gegenstand und Ziel: Obwohl stress- und angstbedingte Störungen weit verbreitet sind, ist die Wirksamkeit entsprechender therapeutischer Maßnahmen nicht optimal. In jüngster Zeit wurde in einer Reihe von Studien der zusätzliche Nutzen einer nicht invasiven Hirnstimulation (NIBS) bei der Psychotherapie von Angsterkrankungen untersucht. Um die Effektivität der Hirnstimulation in Kombination mit einer Psychotherapieweiter zu verbessern, ist es notwendig, die Modulation von therapierelevanten Lernpr...

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Mentale Repräsentationen?

Im psychiatrischen Diskurs spielen mentale Repräsentationen eine wichtige Rolle: Wir beschreiben Personen als Akteure, die aufgrund von Wünschen und Vorstellungen handeln bzw. im pathologischen Fall aufgrund irrationaler Motive oder wahnhaften bzw. inkohärenten Denkens in Schwierigkeiten geraten. Entscheidend für dieses Handlungsverstehen ist, dass die mentalen Inhalte den (realen oder imaginierten) Sachverhalten entsprechen (bzw. diese im pathologischen Fall verfehlen). Gedanken, Wünsche, Entsc...

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DOI: 10.1055/s-009-43764

Nervenheilkunde

Ausgabe 08 · Juli 2019

Zu diesem Heft

522
Zwanzger, Peter : Nervenheilkunde

Editorial

525

Schwerpunkt

528
Feldker, Katharina; Notzon, Swantje : Angst und Panik
537
Herrmann, Martin J.; Mühlberger, Andreas; Ehlis, Ann-Christine; Deckert, Jürgen; Polak, Thomas : Nicht invasive Hirnstimulation und Furchtextinktion
542
Chrobok, Agnieszka I. : Phobischer Schwankschwindel
547
Voderholzer, Ulrich; Rieger, Maria; Favreau, Mathias : Psychotherapie der Angststörungen
560
Plag, Jens; Liebscher, Carolin; Fehm, Lydia; Lueken, Ulrike; Gagel, Detlev E.; Fydrich, Thomas; Ströhle, Andreas : „Aufsuchende Psychotherapie“ für Patienten mit schwerer Agoraphobie
565
Zwanzger, Peter; Diemer, Julia : Angsterkrankungen und Therapieresistenz

Übersichtsartikel

570
Karrasch, Matthias; Pfister, Wolfgang; Baier, Michael; Axer, Hubertus; Witte, Otto W.; Nürnberger, Matthias : Chronisch-persistierende Neurolues mit epileptischen Anfällen, distaler Neuropathie und kognitiver Einschränkung trotz wiederholter antibiotischer Therapie

Geist & Gehirn

578
Spitzer, Manfred : Neandertaler ohne F

Seelenkunde

585
Pawelzik, Markus R. : Mentale Repräsentationen?

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