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Aktuelle Ausgabe

DOI 10.1055/s-00040811

Neurologie up2date

In dieser Ausgabe:

Funktionelle neurologische Bewegungsstörungen

Funktionelle neurologische Bewegungsstörungen gehören zu den häufigsten neurologischen Erkrankungen, führen oft zu einer erheblichen Einschränkung der Lebensqualität der Betroffenen und zu einer massiven finanziellen Belastung des Gesundheitssystems. Die Diagnose wird klinisch anhand positiver Diagnosekriterien gestellt, was apparative, kostenintensive Zusatzdiagnostik meist unnötig macht. Gehäuft kommt es allerdings zu einer erheblichen Verzögerung der Diagnose und damit verbunden, der Einleitung einer krankheitsspezifischen Therapie. In unserem Artikel möchten wir die Hauptpfeiler der klinischen Diagnose – die Inkongruenz und Inkonsistenz – die allen funktionellen Bewegungsstörungen gemeinsam ist, erläutern und darauf aufbauend die unterschiedlichen Subgruppen mit ihren individuellen klinischen Charakteristika und den dazugehörigen Untersuchungstechniken praxisnah erklären. Dies soll dazu beitragen, dass die Diagnose schnell und sicher gestellt werden kann. Außerdem ergeben sich aus den aufgeführten klinischen Charakteristika für die Therapie bedeutsame Strategien, z. B. die Modulation von Aufmerksamkeit, die in der Physio- und Psychotherapie zur Anwendung gebracht, aber vor allem durch die Patienten selbst genutzt werden können.

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Ketogene Diät bei pharmakoresistenter Epilepsie

Ein Drittel der Patient*innen mit Epilepsie wird durch eine Pharmakotherapie nicht anfallsfrei. Während insbesondere bei pharmakoresistenten Epilepsien im Kindesalter sowie dem superrefraktären Status epilepticus die Wirksamkeit der additiven ketogenen Diät gut belegt ist, scheint im Erwachsenenalter die häufig fehlende Therapieadhärenz maßgeblich zur reduzierten Wirksamkeit dieser Ernährungsform beizutragen.

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Medication Overuse Headache

Chronische Kopfschmerzen infolge von Schmerzmittelübergebrauch (Medication Overuse Headache, MOH) gehören zu den häufigsten sekundären Kopfschmerzformen. Was als episodischer Schmerz beginnt, kann bei regelmäßiger Einnahme akuter Migränemedikamente oder Analgetika in einen chronischen Kopfschmerzen münden. Eine erfolgreiche Behandlung erfordert Aufklärung, gezielte Prophylaxe und manchmal eine Medikamentenpause.

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Diagnose der Amyotrophen Lateralsklerose

Die Diagnose der Amyotrophen Lateralsklerose erfordert ein strukturiertes, leitlinienbasiertes Vorgehen 1. Auch aktuell noch basiert sie auf rein klinischen Kriterien, welche neben der neurologischen Untersuchung und Elektroneuromyografie je nach Befundkonstellation auch gezielte Zusatzuntersuchungen umfassen. Eine zeitnahe Diagnose kann so das Management der Erkrankung für die Betroffenen früh verbessern.

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Update Diagnostik und Therapie der zerebralen Venen- und Sinusthrombose

Die zerebrale Venen- und Sinusthrombose (CVST) ist eine seltene, aber zunehmend häufiger diagnostizierte zerebrovaskuläre Erkrankung – bedingt durch verbesserte Bildgebung, erhöhte klinische Aufmerksamkeit und höhere Überlebensraten prädisponierter Patienten. Basierend auf der aktuellen Leitlinie der Deutschen Gesellschaft für Neurologie beschreibt dieser Artikel, wie die Diagnose effektiv gestellt werden kann und welche Therapieoptionen in der Akutbehandlung und Sekundärprophylaxe bestehen.

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