Archiv 2018

Stufenadaptierte Therapie des Status epilepticus

Der Status epilepticus ist ein wichtiger neurologischer Notfall, der einer sofortigen medizinischen Behandlung bedarf. Eine Vielzahl von Benzodiazepinen, Antikonvulsiva und Anästhetika wird zur akuten prä- und intrahospitalen Behandlung eingesetzt.

Qualitätsmanagement in der Stroke Unit

Qualitätsmanagement (QM) ist ein gesetzlich vorgeschriebenes strukturelles Element für Krankenhäuser in Deutschland. Es versteht sich von selbst, dass Qualitätsmaßnahmen in sicherheitsrelevanten Bereichen eine herausragende Rolle spielen.

Autonome Störungen

Das autonome Nervensystem steuert unwillkürlich zahlreiche Vorgänge im menschlichen Körper. Erkrankungen des peripheren und/oder zentralen autonomen Netzwerks können daher mit einer großen Breite autonomer Dysfunktionen symptomatisch werden.

SOP Hirnnervenläsionen

Hirnnerven entspringen vor allem im Hirnstamm und übernehmen die Versorgung verschiedener Körperregionen. Diese SOP beschreibt die häufigsten Ursachen von Läsionen, typische Untersuchungen und die spezielle Diagnostik der einzelnen Nerven.

Plötzlicher, unerwarteter Tod bei Epilepsie: Mechanismen und Prävention

SUDEP (sudden, unexpected death in epilepsy) verursacht wahrscheinlich zwischen 5 und 30% aller vorzeitigen Todesfälle von Epilepsiepatienten. Aufgezeigt wird, welche Mechanismen und Risikofaktoren eine Rolle spielen und wie SUDEP verhindert werden kann.

Diagnostik und Therapie der Muskeldystrophien

Die Muskeldystrophien stellen eine sehr variable Gruppe genetischer Muskelerkrankungen dar. In diesem Beitrag werden die Fortschritte der Genetik, der rehabilitativen Betreuung und der Therapieforschung der Muskeldystrophien in aktueller Form dargestellt.

Progrediente Multiple Sklerose

Nach wie vor fehlt es an Therapieoptionen für die progrediente Multiple Sklerose. Die hier vorgestellte Phase-III-Studie EXPAND untersucht die Wirkung von Siponimod bei der sekundär progredienten MS im Vergleich zu Placebo.

Small-Fiber-Neuropathie

Das klinische Bild der Small-Fiber-Neuropathie ist geprägt durch brennende akrale Schmerzen. Wichtig ist die Suche nach der Krankheitsursache, die vielfältig sein kann, am häufigsten jedoch Diabetes mellitus.

Doppler-Duplex-Sonografie der hirnversorgenden Gefäße

Dieser CME-Fortbildungsartikel soll einen strukturierten Untersuchungsgang der Doppler- und Duplexsonografie der hirnversorgenden Gefäße vermitteln und dabei auf besondere Schwierigkeiten bzw. Fallstricke hinweisen.

Chronisch immunvermittelte Neuropathien

Die Diagnose einer immunvermittelten Neuropathie ist eine der wichtigsten Differenzialdiagnosen bei Polyneuropathien, da chronisch inflammatorische Neuropathien oftmals eine schwere neurologische Beeinträchtigung zur Folge haben.

Sonografie peripherer Nerven

Der Artikel gibt eine Übersicht über die allgemeine Methodik inklusive der Anforderungen an Hard- und Software der Ultraschallgeräte.

Migräne: Weniger Attacken mit Erenumab

Eine aktuelle Phase-3-Studie belegt bei Patienten mit episodischer Migräne die Wirksamkeit und Sicherheit des monoklonalen Antikörpers Erenumab, der selektiv an den CGRP-Rezeptor bindet.

Aktuelles aus der Forschung

In der Revision 2017 der McDonald-Kriterien zur Diagnosestellung der Multiplen Sklerose wurden die für die Diagnose erforderlichen MRT-Parameter überarbeitet und der Liquorbefund stärker in den Mittelpunkt der Diagnose gerückt.

Die Ableitung olfaktorisch evozierter Potenziale

In dieser Studie wurde erstmals das Riechvermögen bei Patienten mit limbischer Enzephalitis (LE) mittels olfaktorisch evozierter Potenziale (OERP) untersucht.

EEG-Anfallsmuster und Anfallssemiologie

Durch die digitale Technik hat sich das EEG-Video-Monitoring wesentlich verbessert und damit unser Wissen um die Assoziation typischer Anfallssemiologie mit typischen EEG-Anfallsmuster deutlich erweitert.

Schlaganfall: Keine niedrig dosierte Sauerstofftherapie

In den ersten Tagen nach akutem Schlaganfall kommt es häufig zu einer Hypoxie. Wird die Mangelversorgung mit Sauerstoff nicht rechtzeitig erkannt und behandelt, führt sie zu stärkeren neurologischen Schäden und erhöhter Mortalität.

Detektion von Vorhofflimmern nach ischämischem Schlaganfall

Dieses Positionspapier zur Detektion von Vorhofflimmern nach ischämischem Schlaganfall beinhaltet eine Stellungnahme und den aktuellen Kenntnisstand der Deutschen Gesellschaft für Kardiologie e.V. und der Deutschen Schlaganfallgesellschaft e.V.

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