Archiv 2018

Leichter Schlaganfall: Kein Vorteil von Alteplase gegenüber ASS

Die Arbeit evaluiert die Effizienz und Sicherheit von Alteplase bei Patienten mit nicht behindernden neurologischen Ausfällen. Mehr als die Hälfte der Patienten mit einem akuten ischämischen Schlaganfall haben nur geringfügige neurologische Ausfälle.

Wie verlängert Riluzol das Leben von ALS-Patienten?

Riluzol, ein Glutamat-Antagonist, war das erste Medikament zur Behandlung der Amyotropher Lateralsklerose (ALS). Allerdings war bisher noch unklar, in welchen Stadien der ALS ein Patient am meisten von diesem Medikament profitiert.

Nystagmus - Schritt für Schritt

In der Schritt für Schritt Anleitung zum Thema Nystagnus aus der Zeitschrift Neurologie up2date geht es um die fünf Schritte bis zu Diagnose der Erkrankung.

Kopfschmerzen - Update 2018

Die Fortschritte in der Kopfschmerzforschung zeigen sich an der großen Zahl von Publikationen zur Epidemiologie, Pathophysiologie, Akuttherapie und Prophylaxe von Kopfschmerzen. Die Übersicht referiert die wichtigsten Studien von 2017 bis Juni 2018.

Diagnose Demenz: erster Bluttest auf Alzheimer in Sicht

Forschern ist es gelungen, Peptide im Blut zu bestimmen, die für die Alzheimer-Krankheit charakteristisch sind. Aus den Konzentrationsverhältnissen können sie ablesen, ob die Blutproben von gesunden Menschen stammten oder von Alzheimer-Patienten.

Beurteilung der Geschäftsfähigkeit und Testierfähigkeit bei Schlaganfallpatienten mit Aphasie

Erworbene Sprachstörungen (Aphasien) treten häufig nach ischämischen Schlaganfällen oder Hirnblutungen auf, in Deutschland wird die Prävalenz der durch zerebrovaskuläre Ereignisse bedingten Aphasien auf ca. 70 000 geschätzt.

Die sonografische Diagnostik bei Läsion des N. auricularis magnus

Eine Schädigung des Nervus auricularis magnus kann sich z. B. als Folge von Operationen im Gesicht und am Hals, Tumoren, langanhaltender Druckschädigung sowie selten idiopathisch mit der Klinik einer Neuralgie manifestieren.

Thrombektomie nach 6 – 24 Stunden: Patienten profitieren

Bei einem ischämischen Schlaganfall sollte eine Thrombektomie so früh wie möglich erfolgen. Studien belegen einen Nutzen für die ersten 6 Stunden nach Symptombeginn. Was aber, wenn mehr als 6 Stunden vergangen sind?

Neue Behandlungsmöglichkeit für viele Schlaganfallpatienten

Eine von Wissenschaftlern geleitete Studie hat erstmals gezeigt, dass auch Patienten, die im Schlaf einen Schlaganfall erleiden und die Symptome erst nach dem Aufwachen am nächsten Morgen feststellen, von einer Thrombolyse profitieren können.

Duchenne-Muskeldystrophie

In einer Studie konnte die Annahme bestätigt werden, dass ein früher Nutzen der Steroidtherapie bei Patienten mit Muskeldystrophie des Typs Duchenne die Krankheitsprogression über die Lebenszeit verzögert und das Überleben verbessert.

Off-Label-Use bei Seltenen Erkrankungen (SE)

Der Einsatz von Substanzen im Off-Label-Use ist weit verbreitet und mit einem erhöhten Risiko von unerwünschten Arzneimittelwirkungen verbunden. Dies gilt auch für die Behandlung seltener Erkrankungen mit verschiedenen myasthenen Syndromen.

Diagnostik der Myasthenia gravis

Die Myasthenia gravis ist eine Autoimmunerkrankung der neuromuskulären Synapse, die durch Autoantikörper vermittelt wird. Dieser Beitrag behandelt die Diagnostik dieser seltenen Erkrankung.

Neurologische Syndrome nach Zika-Virus-Infektionen

Der Zika-Virus-Ausbruch in Brasilien hat hierzulande Schlagzeilen gemacht. Neurologische Komplikationen sind häufig und oft besorgniserregend.

Anti-inflammatorische Ernährung wirkt gegen Demenz

Die vorliegende Studie untersucht das entzündliche Potential verschiedener Ernährungsweisen und dessen Relation zu milder kognitiver Beeinträchtigung (MCI) bzw. Demenz-Risiko.

Schwindel wegtrainieren

Schwindelgefühle werden von Betroffenen oft als sehr belastend empfunden. Doch wie stark der Schwindel ist, kann kaum erfasst werden. Das neue System EQUIVert erlaubt nun erstmals objektive Schwindel-Diagnosen und ermöglicht spezielles Training.

Menschliches Schmerzmodell entwickelt

Das neue, menschliche Schmerzmodell einer Arbeitsgruppe um Forscher der Universität Frankfurt soll dazu beitragen, das Schmerzgeschehen besser zu verstehen und Therapieansätze für Patienten zu finden, die bisher nicht befriedigend behandelt werden können.

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