• Epigenetik

    Die Analyse epigenetischer Prozesse stellt einen neuen, vielversprechenden Ansatzpunkt zur Stratifizierung von Patienten und zur Entwicklung neuer Therapieverfahren dar.

     

Epigenetik – neue Erkenntnisse zum Verständnis neurodegenerativer Erkrankungen

Zusammenfassung

Epigenetik bezeichnet die verschiedenen, über die DNA-Sequenz hinausgehenden Strukturen und Funktionen der DNA-Protein-Matrix (Chromatin), die die Genexpression regulieren. Dieses Epigenom bestimmt die unterschiedliche Entwicklung, die genetisch identische Zellen und Individuen (eineiige Zwillinge) nehmen. Epigenetische Merkmale wie z. B. die direkte biochemische Modifikationen der DNA durch Methylierung können durch Umwelteinflüsse verändert und in veränderter Form vererbt werden, ohne dass die Sequenz der DNA verändert wird. Die Analyse epigenetischer Prozesse, insbesondere der DNA-Methylierung, der Modifikationen der DNA-bindenden Histon-Proteine und der Funktionen der nicht kodierenden microRNA, eröffnet ein unerwartet komplexes Feld von Umwelt-Gen-Interaktionen, die die individuellen Ausprägungen von Krankheitsmerkmalen ebenso beeinflussen wie Wirkungen und Nebenwirkungen vieler Medikamente.

Die Erforschung des Epigenoms wird auch für die beiden häufigsten neurodegenerativen Erkrankungen, die Alzheimer’sche und Parkinson’sche Krankheit, neue diagnostische und möglicherweise auch therapeutische Perspektiven aufzeigen.

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A. Fischer

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