Archiv 2015

Magnetresonanztomografie bei Patienten mit Multipler Sklerose

Multiple Sklerose (MS) ist eine entzündliche Erkrankung des zentralen Nervensystems, die einen axonal-destruktiven Anteil aufweist, der maßgeblich die Behinderung im Laufe der Erkrankung bestimmt.

Medikamentöse Behandlungsstrategien bei chronischen Schmerzen

Das Wissen über antihyperalgetisch wirksame Medikamente wie Antidepressiva und Antikonvulsiva nimmt beständig zu und soll daher in vorliegender Arbeit genauer vorgestellt werden.

Aktuelles aus der Forschung

Stellenwert des MRT bei der Erfassung neuer Krankheitsparameter der MS

Die gemischte Episode bei bipolarer affektiver Störung

Die gemischte Episode im Rahmen der bipolaren affektiven Störungen ist definiert über das gleichzeitige Auftreten depressiver und manischer Symptome. Dies resultiert in einer Herausforderung im klinischen Alltag.

Unterscheiden sich die Einstellungen von MCI-Patienten?

Während es für das Frühstadium der Alzheimer-Demenz zugelassene und in Leitlinien empfohlene Medikamente gibt, stehen Strategien für leichte kognitive Störungen aus.

Neuropathischer Larynx irritable

Vorgestellt wird der Fall einer 76 jährigen Patientin, die parallel zu einer schweren depressiven Episode im Anschluss an eine starke psychische Belastung erstmals in ihrem Leben chronisch quälende Hustenattacken entwickelte

Elektroenzephalografische Befunde bei unterschiedlichen Formen des Status epilepticus

Während der Status generalisierter tonisch-klonischer Anfälle und die Epilepsia partialis continua eindeutig klinisch diagnostiziert werden können, erfordert die Diagnose anderer Status Typen grundsätzlich eine Elektroenzephalografie.

Atypisches Karpaltunnelsyndrom

Die Nervensonografie mit hochfrequenten, linearen Sonden gilt als eine sensitive Methode zur Diagnosebestätigung eines Karpaltunnelsyndroms.

Methodik und was kann die Nervensonografie

Bildgebende Untersuchungen gewinnen bei der Diagnostik von Erkrankungen peripherer Nerven zunehmend an Bedeutung. Diese Arbeit versucht einen Überblick über die wichtigsten Entwicklungen auf diesem Feld zu geben.

Botulinumtoxin-Therapie in der Neurologie

Botulinumtoxin (BT) blockiert hoch selektiv und sehr effektiv die cholinerge synaptische Transmission an der Endplatte der Muskulatur und führt nach lokaler Injektion zur teilreversiblen Parese der Muskeln.

Beatmungspflichtigkeit - Ursache: SOX-1-Antikörper

Bei einer 50-jährigen Patientin waren 2 – 3 Wochen vor Aufnahme Oberbauchschmerzen aufgetreten. Hinzu kamen Thoraxschmerzen mit Kollapsneigung, sodass die Patientin mit Verdacht auf ein akutes Koronarsyndrom in die Notaufnahme gebracht wurde.

Über den Stellenwert der Duplexsonografie und der transkraniellen Doppler-Emboliedetektion bei der Moyamoya-Angiopathie

Die Moyamoya-Angiopathie ist eine seltene idiopathische Vasopathie. Eine japanische Studie mit 2075 Patienten mit Moyamoya-Erkrankung hatte eine jährliche Inzidenz von 0,35 und eine jährliche Prävalenz von 3,16 auf 100 000 identifiziert.

Pyogene Ventrikulitis als Komplikation bakterieller Meningitiden

Eine 73-jährige Frau stellte sich mit starken Kopfschmerzen in der Notaufnahme vor. 3 Tage zuvor war eine zervikale und lumbale Infiltrationsbehandlung erfolgt. Es zeigte sich ein ausgeprägter Meningismus, jedoch kein fokal neurologisches Defizit.

Linksatriales Vorhofmyxom – eine diagnostische Herausforderung im klinischen Alltag

Eine 51-jährige Patientin stellt sich in der Notaufnahme wegen akut aufgetretener lumbaler Schmerzen mit pseudoradikulärer Ausstrahlung in beide Beine vor, begleitet von vorübergehender Schwäche beider Beine.

Verlauf der neurologischen Frührehabilitation bei einem Patienten mit ausgeprägtem Posteriorem Reversiblem Enzephalopathiesyndrom

Ein 45-jähriger pakistanischer Patient wurde wegen einer progredienten Bewusstseinstrübung in der neurologischen Notaufnahme vorgestellt - initiale systolische Blutdruck 240 mmHG, CT zeigt generalisiertes Hirnödem.

Zwerchfellstimulation bei Amyotropher Lateralsklerose mit respiratorischem Onset

Ein 67-jähriger Patient litt seit 2 Jahren an Fatigue und Apathie und hatte 25 kg Gewicht verloren. Seit einem halben Jahr litt er zusätzlich an progredienter Dyspnoe mit morgendlicher Unruhe und er bemerkte Faszikulationen an den Extremitäten. Weiter…

Postpartale Eklampsie mit zerebraler Angiopathie – eine seltene Komplikation im Wochenbett

Eine Eklampsie im Wochenbett kann von einer zerebralen Angiopathie, gekennzeichnet durch die Konstriktion intrakranieller Arterien, begleitet werden. Kopfschmerzen, Wesensänderungen, epileptische Anfälle, fokal-neurologische Defizite können vorkommen.

Ein Mittelhirngliom eines Kindes … oder vielleicht doch nicht?

Pathologische Befunde des Mesenzephalons stellen diagnostisch und therapeutisch eine besondere Herausforderung dar. Gerade die präzise Diagnosestellung mit oft langwierigen Verlaufsuntersuchungen erfordert eine interdisziplinäre Zusammenarbeit.

Diagnose einer protrahierten Aortendissektion erst durch neurosonografische Detektion einer bilateralen Dissektion der A. carotis communis

Ein 40-jähriger Metzger verspürte 14 Tage zuvor plötzlich einen stechenden Schmerz im Bereich der linken Körperhälfte und etwas später Übelkeit, Erbrechen und Durchfall. Er stellte sich in einer internistischen Klinik vor und wurde entlassen. Weiter…

Massives Hirnödem im Rahmen eines posterioren reversiblen Enzephalopathiesyndroms (PRES)

Der Fallbericht zeigt einen ungewöhnlichen Verlauf eines PRES bei einer 49-jährigen Frau mit akuter Vigilanzminderung bei massiv ausgeprägtem vasogenen Hirnödem. Der Fall beschreibt die klinische Manifestation und Therapie des PRES.

Hämodynamik der A. centralis retinae bei idiopathischer intrakranieller Hypertension

41-jährige adipöse Patientin mit IIH und partiellen Skotomen wird regelmäßig mittels Liquorentlastungspunktion behandelt, nachdem unter medikamentöser Therapie nicht tolerierte Nebenwirkungen aufgetreten waren. Zur kompletten Fallbeschreibung…

Subarachnoidalblutung und Okulomotoriusparese als Initialsymptom einer spontanen intrakraniellen Karotisdissektion

Patient mit Kopfschmerz, Subarachnoidalblutung und auftretender Okulomotoriusparese ist verdächtig auf ein ophtalmoplegisches Aneursyma. Es ist daher eine konventionelle Angiografie erforderlich. Doch die DSA war zunächst unauffällig. Was nun?

Postpartale Eklampsie mit zerebraler Angiopathie

Eine 34-jährige Patientin stellt sich 14 Tage nach Entbindung (Gravida 2, Para 1) aufgrund eines erstmaligen, generalisierten epileptischen Anfalls in der Notaufnahme vor. Sie berichtete über starke, holozephale Kopfschmerzen. Wie behandeln Sie?

Distale Myopathie mit komplex-repetitiven Entladungen bei Zystinose

Bei einer 30-jährigen Patienten wurde aufgrund einer Zystinose vor 3 Jahren eine Nierentransplantation durchgeführt. Seit 2 Jahren bestehen zunehmend Atrophien und Paresen der Hände. Wie diagnostizieren und behandeln Sie?

Liquordiagnostik bei erregerbedingten neurologischen Erkrankungen

Neben der Vermittlung von Grundlagen der klinischen Liquordiagnostik soll dieser Fortbildungsartikel den Blick für die speziellen Aspekte der Erregerdiagnostik schärfen.

Schlaganfallpatienten – Behandlung von Hirnblutungen unter Antikoagulation

Mit der bislang größten Untersuchung über den Zusammenhang zwischen Antikoagulanzien und Hirnblutungen ist es deutschen Neurologen gelungen, neue Therapieempfehlungen zu erarbeiten.

Optimierung der Schmerztherapie an neurologischen Stationen

An der Grazer Universitätsklinik für Neurologie wurde ein multiprofessionelles Schmerzmanagementkonzept eingeführt und anschließend mittels Befragungen von Patienten evaluiert.

Seltener Fall einer Rosai-Dorfman-Erkrankung mit Beteiligung des ZNS und der Tränendrüsen

Die Rosai-Dorfman-Erkrankung ist eine sehr seltene Histiozytose unklarer Genese, die durch eine ausgeprägte, meist zervikal betonte Lymphadenopathie charakterisiert ist. In ca. 40 % der Fälle manifestiert sich die Erkrankung extranodal.

Vaskuläre Demenzen

Früher vermutete man vaskuläre Veränderungen als Ursache für eine Demenzerkrankung. Im Gegensatz dazu wird seit Ende des 20. Jahrhunderts bis heute bei Demenz eher eine zugrunde liegende Alzheimer-Erkrankung angenommen.

Antikörpervermittelte Neuropathien

Lesen Sie über das klinische und neurophysiologische Spektrum, sowie die differenzialdiagnostische und –therapeutische Rolle der Diagnostik und des Nachweises von spezifischen Autoantikörpern bei Patienten mit antikörpervermittelten Neuropathien.

Fokale kortikale Dysplasien

1971 wurde erstmals FCD als eine eigenständige Form von kortikaler Fehlbildung beschrieben. In Gewebeproben von Epilepsiepatienten fand man Störungen der kortikalen Architektur, verbunden mit abnorm großen, bizarr geformten Neuronen. Weiter…

Kinderwunsch und Multiple Sklerose

Während Frauen mit MS früher von eigenen Kindern abgeraten wurde, sollte die Diagnose einer MS heute generell kein Hinderungsgrund für eine Schwangerschaft sein.

Schädel im Schraubstock

Kopfschmerzen können das Leben zur Hölle machen. Zwar steckt hinter den Qualen nur selten eine gefährliche Erkrankung. Doch egal ob eine „gewöhnliche“ Migräne oder arterielle Hirnblutung – jede Zephalgie muss genau untersucht werden.

Mortalität und plötzlicher unerwarteter Tod bei Epilepsie (SUDEP)

Aktuelle Erkenntnisse zur vorzeitigen Sterblichkeit und Inzidenz, Pathophysiologie, Risikofaktoren und zur möglichen Prävention des plötzlichen Todes bei Epilepsie. Stellungnahme zur Frage der SUDEP-Aufklärung von Patienten und Angehörigen.

Tremor: Pathophysiologische Konzepte und Ergebnisse der Tiefen Hirnstimulation

Dieser Beitrag befasst sich mit den wichtigsten Konzepten zur Pathophysiologie des Tremors, Unterschiede und Gemeinsamkeiten zwischen Tremor bei Morbus Parkinson und essenziellem Tremor sowie Risiken und technischen Neuerungen bei der Behandlung.

Transkranielle B-Bild-Sonografie tiefer Hirnstrukturen: Qualitätskriterien und diagnostische Wertigkeit

Die transkranielle B-Bild-Sonografie (TCS) tiefer Hirnstrukturen hat sich in der letzten Dekade zunehmend als Instrument zur Diagnostik und Verlaufsbeurteilung degenerativer Hirnerkrankungen etabliert. Alles, was Sie hierzu wissen müssen…

Differenzialdiagnose des Schwindels in der neurologischen Praxis

Vestibulärer Schwindel zählt zu den häufigsten Beschwerdebildern. Dies führt dazu, dass die ätiologische Zuordnung von Schwindelsymptomen eine der Hauptaufgaben der Neurologie ist. Dieser Beitrag hilft, verschiedene Erscheinungsbilder zu differenzieren.

Neurorehabilitation nach Schlaganfall

(Neuro)Rehabilitative Therapiemaßnahmen sollen den Patienten dabei helfen, ihre Körperfunktionen zu verbessern, um selbstständig und unabhängig leben zu können und sich bestmöglich in den Alltag zu integrieren.

Erkennen von Medikationsfehlern

Vor allem bei älteren Rehabilitationspatienten, die an Multimorbidität leiden, treten vermeidbare Kontraindikationen und Interaktionen auf. In Qualitätsmanagementverfahren werden diese unerwünschten Arzneimittelereignisse gemeldet und analysiert.

Thieme Newsletter