• Sprache & Sprechen

     

Neurogene Störungen der Sprache und des Sprechens

Neurologische Erkrankungen können zu Störungen der Kommunikationsfähigkeit führen. In diesem Beitrag werden Grundlagen zu den neurogenen Störungen der Sprache (Aphasien) und des Sprechens (Sprechapraxie, Dysarthrie) vermittelt und Möglichkeiten zur Diagnostik und Behandlung aufgezeigt.

Neurologische Erkrankungen führen in vielen Fällen zu Störungen der Sprache und des Sprechens. Störungen der Sprache (Aphasien) betreffen – in unterschiedlichsten Ausprägungen – die Vorgänge des Verstehens und Formulierens sprachlicher Äußerungen (Wortbedeutung, Grammatik, Lautstruktur). Auch sind in der Regel die schriftsprachlichen Leistungen Lesen und Schreiben beeinträchtigt.

Neurogene Störungen des Sprechens umfassen die Mechanismen der motorischen Planung (Sprechapraxie) oder der Ausführung von Sprechbewegungen, z. B. infolge von Parese oder Ataxie der am Sprechen beteiligten Muskulatur (Dysarthrien). Diese Störungen betreffen ausschließlich die Sprachproduktion. Das Verstehen von Sprache sowie die schriftsprachlichen Leistungen (Lesen, Schreiben) sind nicht betroffen.

 

MERKE

Aphasie, Sprechapraxie und Dysarthrie können assoziiert auftreten.

Störungen der Sprache und des Sprechens führen zu teils gravierenden Einschränkungen in der Kommunikationsfähigkeit. Unterhaltungen können beispielsweise dadurch beeinträchtigt sein, dass die Patienten Gesprächsinhalte nicht mehr verstehen können oder ihre Mitteilungsabsichten aufgrund von Wortfindungsstörungen oder motorischen Einschränkungen beim Sprechen nicht mehr ausreichend übermitteln können.

Da sprachlich-kommunikative Kompetenzen von zentraler Bedeutung für nahezu alle Lebensbereiche sind, haben Aphasien und neurogene Sprechstörungen weitreichende Auswirkungen auf die gesellschaftliche Teilhabe und die selbstständige Lebensführung. Einschränkungen in der Kommunikationsfähigkeit werden von Patienten in der Regel als äußerst belastend und ihre Auswirkungen gegenüber Störungen der Extremitätenmotorik oftmals sogar als schwerwiegender empfunden. Betroffene beschreiben angesichts der Unfähigkeit, sich zu verständigen, intensive Frustration, Hoffnungslosigkeit, Isolation und Depression.

 

Lesen Sie den gesamten Beitrag hier: Neurogene Störungen der Sprache und des Sprechens

Aus der Zeitschrift Neurologie up2date 02/2020

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