• Per PET die OP-Chancen bei Spinalkanalstenosen prüfen

     

Per PET die OP-Chancen bei Spinalkanalstenosen prüfen

Ob sich operativ bei Patienten mit ausgeprägter Spinalkanalstenose und zunehmender Kompression des Rückenmarks langfristig eine Querschnittslähmung verhindern lässt, kann durch Darstellung des Glukosemetabolismus mittels Positronenemmissionstomographie (PET) geprüft werden, sagte Privatdozent Dr. Jörg Herdmann aus Düsseldorf bei der 64. Jahrestagung der Deutschen Gesellschaft für Neurochirurgie. Ist die Glukoseaufnahme in der Region, die von der Kompression betroffen ist gesteigert, besteht also ein Hypermetabolismus, so zeigt sich nach dem Eingriff meist eine rasche Erholung der Myelopathiezeichen. Bei einem Hypo-Metabolismus im PET wird sich die Symptomatik dagegen nach der OP kaum zurückbilden. Die verminderte Glukoseaufnahme deutet nach Herdmann das Vorliegen eines späten Stadiums der zervikalen Myelopathie an. „Die Rückenmarksschädigung ist dann nicht mehr reversibel“, sagte der Mediziner.