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    Eine Implantation in die Blutung oder den Infarkt führt zu keinen sinnvollen Messungen, da Messparameter und entsprechende Schwellenwerte nur für intaktes Hirngewebe validiert sind.

     

Was gibt es Neues zum Thema invasives Neuromonitoring?

Zusammenfassung

Die Überwachung der strukturellen und funktionellen Integrität des Zentralnervensystems und die Vermeidung von sekundären zerebralen Schäden stehen im Mittelpunkt der neurointensivmedizinischen Behandlung. Obwohl die engmaschige klinische Untersuchung hierbei eine zentrale Rolle spielt, sind der Beurteilbarkeit schwer betroffener analgosedierter und beatmeter Patienten Grenzen gesetzt. Bildgebende Verfahren erlauben die Darstellung struktureller Schäden und einiger funktioneller Parameter wie z. B. der zerebralen Perfusion, sind jedoch nur diskontinuierlich und mit einem verhältnismäßig großen personellen und apparativen Aufwand durchführbar. Vor diesem Hintergrund wurde eine Reihe invasiver apparativer Monitoringverfahren entwickelt, die kontinuierlich oder zumindest sehr engmaschig einen Einblick in die Veränderungen des intrakraniellen Drucks, des Sauerstoffpartialdrucks im Gehirn, des zerebralen Blutflusses, oder verschiedener metabolischer Parameter erlauben. Die vorliegende Übersicht fasst die relevanten sekundären Schädigungsmechanismen in Kürze zusammen und widmet sich im Wesentlichen der Darstellung verschiedener invasiver Neuromonitoring-Verfahren inklusive der aktuellen Datenlage aus klinischen Studien. Die praktische Relevanz des invasiven Neuromonitorings wird an Hand der aktuell veröffentlichten Konsensus-Empfehlungen, der internationalen multidisziplinären Kollaboration intensivmedizinischer Fachgesellschaften, vorgestellt.

 

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Aus der Zeitschrift Aktuelle Neurologie

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