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DOI 10.1055/s-00000043

NOTARZT

In dieser Ausgabe:

Tranexamsäure in der Notfallmedizin – Nutzen, Evidenz, Grenzen

Blutungsereignisse in der Präklinik, ob vermutet oder klinisch apparent, lösen zunehmend den Impuls zur Gabe von Tranexamsäure (Tranexamic Acid, TXA) aus. Bei welchen Indikationen kann sich dieser Impuls auf wirkliche Evidenz stützen und wann überwiegen Nebenwirkungen? Im Folgenden tragen wir die aktuelle Datenlage für die Präklinik zusammen.

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Kompetenzentwicklung im Notarztdienst: Eine qualitative Untersuchung zur Relevanz aktueller Reformforderungen für die Kompetenzentwicklung von Notärzt*innen

Untersuchung der Relevanz aktueller Reformforderungen in Bezug auf die Kompetenzentwicklung von Notärzt*innen aus Sicht zweier Erfahrungsgruppen.

Qualitative Analyse von leitfadengestützten Interviews mit berufseinsteigenden und berufserfahrenen Notärzt*innen. Die Auswertung erfolgte deduktiv entlang eines induktiv entwickelten Kategoriensystems.

Vor allem Faktoren, die sich auf Erfahrungsbildung im prähospitalen Handlungsfeld beziehen, werden als supportiv für die Kompetenzentwicklung wahrgenomme...

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Gendersensible Notfallmedizin: Präzisionsmedizin unter Zeitdruck

Geschlecht beeinflusst nicht nur Krankheitsentstehung und -verlauf, sondern auch die Wahrnehmung, Bewertung und Behandlung akuter Symptome – gerade in der präklinischen Notfallmedizin. Dieser Artikel zeigt, wie geschlechtsspezifische Unterschiede klinisch relevant werden, welche Bias die Versorgung beeinflussen und wie eine präzise, gendersensible Versorgung im Einsatzalltag gelingen kann.

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Update Anaphylaxie

Anaphylaxie ist eine schwere allergische (Hypersensitivitäts-)Reaktion, die schnell voranschreiten und tödlich sein kann. Sie kann die Haut- und Schleimhäute, das Atmungs-, Herz-Kreislauf- und/oder Verdauungssystem betreffen. Eine lebensbedrohliche Anaphylaxie ist durch eine Beteiligung des Atmungs- und/oder Herz-Kreislauf-Systems gekennzeichnet und kann ohne Haut-/Schleimhautbeteiligung auftreten 1.

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Vor-Ort-Behandlung oder Krankenhauseinweisung? – Drei Telenotarzteinsätze

Bei ca. 60 % der telenotärztlichen Konsultationsanlässe handelt es sich um nicht-lebensbedrohliche Situationen1. Hier muss unter Berücksichtigung von Symptomschwere, Risikofaktoren, Umfang der bereits durchgeführten fachärztlichen Diagnostik und der Versorgungssituation des Patienten eine Vor-Ort-Behandlung gegen eine Krankenhauseinweisung abgewogen werden.

Die Herausforderung für den Telenotarzt (TNA) besteht darin, das Symptom bzw. den Symptomkomplex zu (er)kennen, relevante Differenzialdiagnos...

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Keine Haftung beim Kopfanstoß – relativiert das OLG Brandenburg die Haftung für Stürze und Co. im Notfalleinsatz?

Sturzfälle während des Transports oder der Umlagerung sowie „Anpralltraumata“ während des Transports mit dem Bergetuch oder etwa dem Transportstuhl führten nach bisheriger Rechtslage fast ausnahmslos zur Haftung aus dem Gesichtspunkt des voll beherrschbaren Risikos. Die Konsequenz war, dass in bestimmten Fallkonstellationen ausnahmslos von einem Behandlungsfehler in Form eines Organisationsfehlers ausgegangen wurde und die Behandlerseite nachweisen musste, dass der gleiche Schaden auch bei ordnu...

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Interprofessionelle Zusammenarbeit in der Ausbildung des Telenotfallmedizinsystems: ein Scoping-Review

Der Ausbau von Telenotfallsystemen in Deutschland schreitet weiter voran. Die Ausbildung ist ein wichtiger Bestandteil zur Etablierung dieser Systeme.

Durch das Scoping-Review soll die Literatur zu den Themenkomplexen Ausbildung im Bereich Telenotfallmedizin und interprofessionelle Zusammenarbeit evaluiert werden.

Am 08.04.2024 wurde eine systematische Literaturrecherche in verschiedenen Datenbanken durchgeführt und durch eine Internetrecherche ergänzt. Insgesamt konnten 161 Arbeiten in das Review...

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