Neue Studie zur Kyphoplastie

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Eine aktuelle Studie vergleicht die klinischen und radiologischen Daten bei der Behandlung von Patienten mit osteoporotischen Wirbelkörper-Kompressionsfrakturen mit Radiofrequenz-Kyphoplastie oder mit Ballon-Kyphoplastie.

Im Rahmen der operativen Versorgung von Patienten mit konservativ therapieresistenten osteoporotischen Wirbelkörperfrakturen wurdeim Zeitraum von 2009 bis September 2010 eine prospektive Studie unter Anwendung der Radiofrequenz-Kyphoplastie durchgeführt. Als Messparameter für Wirksamkeit und Sicherheit wurden klinisch der Verlauf der Schmerzintensität mithilfe einer visuellen Analogskala (VAS 0 bis 100 mm) und des Oswestry-Disability-Scores (0–100 %) sowie radiologisch die Anhebung der mittleren und vorderen Teile des operierten Wirbelkörpers und zusätzlich die Verminderung des Kyphosewinkels nach der Operation und nach 6 Monaten sowie das Aus- maß an Zementextrusionen und die Operations- dauer ausgewertet. Dieser Gruppe wurde eine Gruppe mit gleicher Indikation und gleichen VAS-Ausgangswerten gegenübergestellt, für die zuvor die Ballon-Kyphoplastie (Kyphon®) als Augmentationsverfahren eingesetzt worden war.