• "Als Theaterpädagogin (B. A.) und angehender Klinikclown arbeite ich seit 2010 im klinischen Bereich und habe oft die Angst der Kinder in und vor dem Krankenhaus bemerkt." Rahel Kurpat

     

Keine Angst vorm Krankenhaus

Viele Kinder haben Angst vor Ärzten und vor dem Krankenhaus, vor all dem Unbekannten, den Schmerzen, dem Alleinsein. Das Tourneetheater – Rahel Kurpat hat es sich mit dem Mitmachtheaterstück „Keine Angst vorm Krankenhaus“ zur Aufgabe gemacht, Kindern das Mysterium Krankenhaus zu erklären, einen positiven Gesamtüberblick zu geben und dadurch Ängste zu mindern.

„Nein! Das ist falsch! Du musst den Verband doch nur um den Arm machen!“ tönt es aus dem Publikum. Das Mädchen Emma, komplett in Verband eingewickelt, stimmt den Kindern zu, die Eule Boni jedoch guckt eher verständnislos.

„Nur den Arm? Reicht das denn?“, fragt sie und wieder wissen die Kinder Bescheid:„Jaaaa!“ Ein Kind bietet sogar an:„Soll ich dir helfen?“

Also wickelt die Eule Emma wieder aus dem Verband.

„Aber reicht das denn wirklich? Immerhin soll sie den Arm nicht mehr bewegen können, damit der kaputte Knochen heilen kann!“

„Natürlich reicht das!“, kommt die prompte Antwort, und mittlerweile müssen die Kinder darüber lachen, dass die Eule nicht weiß, dass bei einem gebrochenem Arm auch nur der Arm eingegipst wird und nicht der ganze Körper. Und das obwohl Boni doch im Krankenhaus wohnt und die ganze Zeit erzählt, wie gut sie sich mit allem auskennt, was mit Krankenhaus und Gesundwerden zu tun hat.

„Eule? Als ich meinen Arm gebrochen hatte, hatte ich auch nur meinen Arm in Gips!“, erzählt ein Junge schüchtern.

„Ja? Na gut, dann will ich euch mal glauben!“, antwortet Boni, und zack ist Emmas Arm fertig eingegipst.

Wie gut, dass die Kinder im Publikum sitzen, denn sonst wäre Emma jetzt komplett eingegipst, ihr Herzschlag wäre mit dem Stethoskop am Kopf abgehört worden und Boni wüsste bis jetzt noch nicht, dass man durch ein Otoskop durchguckt und nicht reinhört. Wahrscheinlich wüsste sie nicht einmal, dass die beiden Geräte überhaupt so heißen.

Dafür konnte sie Schwester Bonita mit ihrem Pillendöschen, Frau Bonnekken, die Reinigungskraft mit dem komisch riechenden Spray, und Dr. Bonin, den Arzt, den niemand versteht, perfekt imitieren und sogar eine OP an Teddy Florian zeigen.

Lesen Sie hier den gesamten Beitrag Keine Angst vorm Krankenhaus

Gesundheits- und Kinderkrankenpflege
Mechthild Hoehl, Petra KullickGesundheits- und Kinderkrankenpflege

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