• Das Unvermögen, „Nein“ zu sagen, spielt oft eine große Rolle bei der Entstehung eines Burnout oder einer Depression.

     

Mehr Mut zum „Nein“

Ein Wort mit großer Wirkung: Ein „Nein“ kommt vielen schwer über die Lippen – oft mit unangenehmen Folgen für Beruf und Privatleben. Wie Sie sich klar für Ihre Bedürfnisse einsetzen und dabei auf ganzer Linie gewinnen, lesen Sie hier.

Luise Klein* war 47 Jahre alt, als nichts mehr ging. Bis dahin war sie viele Jahre lang das, was man eine gute Kollegin nennt. Die Stationsleitung fragte zuerst sie, wenn am Wochenende eine Schicht zu besetzen war. Brauchte ein Kollege einen freien Tag, übernahm sie seinen Dienst. Es freute Luise, den Kollegen zu helfen, dafür war sie beim ganzen Team beliebt. Wenn andere ihr sagten, sie sei zu gut für diese Welt, lächelte die Pflegende nur und winkte ab. Mit der Zeit wuchs Luises Überstundenkonto, doch niemand achtete darauf. Auch nicht, als sie immer erschöpfter zum Dienst erschien. An ihren wenigen freien Tagen konnte die Pflegende nicht mehr abschalten, war ruhelos und wie getrieben. Immer öfter musste sie wegen Erschöpfung krankgeschrieben werden. Luise verbrachte dann ganze Tage im Bett, ohne Schlaf zu finden. „Ich hatte das Gefühl, allmählich zu verschwinden“, sagt die Pflegende rückblickend. 2011 setzte ihr Hausarzt dem schließlich ein Ende und wies sie in eine Klinik ein. Diagnose: Burnout. 

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