• Was ist "Stress"? Welche Methoden zur Stressbewältigung gibt es? Welche Entspannungsmöglichkeiten bietet der Alltag? Die Antworten gibt's in diesem Beitrag. (Bild: ccvision)

     

Strategien zur individuellen Stressbewältigung

Dauerhafter Stress macht krank. Doch: Stress gehört zu unserem Berufsalltag. Die Frage ist also: Wie gehen wir mit dem Stress um? Lang- und kurzfristige Methoden helfen Ihnen, Ihren Alltag zu strukturieren und immer wieder „Atempausen“ einzulegen.

Was ist „Stress“?

Das Wort Stress bedeutet im englischen Sprachgebrauch Anspannung und ist ein Wort aus der Physik. Stress bezeichnet dort den Zug oder die Verbiegung auf Material. Dies kann Materialstress verursachen und zu Materialermüdung führen. Hans Selye, ein ungarisch-kanadischer Mediziner und bekannt als „Vater der Stressforschung“, führte 1950 den Begriff „Stress“ in der Medizin und Psychologie ein. Er beschreibt Stress als eine unspezifische Reaktion des Körpers auf jede an ihn gestellte Anforderung, also Druck, Verbiegung und Anspannung als besondere Belastung.

Es werden drei Stressarten unterschieden:

  • Eustress („eu“, griech. = gut) ist ein positiver, vitalisierender Stress, der mit Spaß und Freude verbunden ist. Er ist motivierend, steigert die Leistungs- und Konzentrationsfähigkeit und verlängert die Lebenserwartung. 
  • Distress (lat. entzweit) ist ein negativ wirkender Spannungszustand, der Körper und Seele belastet.
  • Hypostress („hypo-“, griech. = unter) ist der Stress, der durch Unterforderung, Langeweile oder mangelnde Anregung ausgelöst wird. Menschen, die beispielsweise lange Zeit arbeitslos sind, klagen über ähnliche Stressempfindungen wie diejenigen, die durch zu viel Arbeit belastet sind.

Stress ist ein fester Bestandteil unseres Lebens und notwendig, um Energien zu mobilisieren, Herausforderungen anzunehmen und Neues auszuprobieren. Stress ist also nicht immer nur negativ, sondern das Salz in unserer Suppe. Dieselbe Situation wird von Menschen unterschiedlich erlebt – sowohl als positiv als auch negativ. Inwieweit Stress uns krank macht, hängt davon ab, wie wir den Stressauslöser wahrnehmen, bewerten und schließlich bewältigen. Dies ist abhängig von unseren Einstellungen, unserer Persönlichkeit und unseren Fähigkeiten. Es kann hilfreich sein, schon zu Beginn einer möglichen Stressreaktion darüber nachzudenken, ob der jeweilige Stressfaktor tatsächlich so bedeutend ist, dass man darüber die Ruhe verliert.

 

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