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„Ab heute übernehmen wir!“

Gemeinsam sind wir stark – getreu diesem Motto übernahmen elf Auszubildende der Krankenpflegeschule des Frankfurter Rotkreuz-Krankenhäuser e.V. drei Wochen lang das Kommando über einen Teil einer orthopädischen Station. Ob alles glattging, berichten sie hier.

Das Projekt „Schüler leiten eine Station“ hatte in dieser Form Premiere an unserer Schule: Zum ersten Mal übernahm ein Ausbildungskurs der Gesundheits- und Krankenpflege für volle drei Wochen einen Teil der orthopädischen Station in der Klinik Rotes Kreuz. Wir, die elf Auszubildenden des Kurses, hatten zu diesem Zeitpunkt im Herbst 2014 unser letztes Lehrjahr an der Krankenpflegeschule des Frankfurter Rotkreuz-Krankenhäuser e.V. erreicht.

Heiße Planungsphase

Als wir von dem Projekt erfuhren, waren wir sofort begeistert und begannen Pläne zu schmieden. Fünf Monate bekamen wir Zeit, um alles zu organisieren: Wir definierten Positionen eines Teams und teilten Aufgaben zu: Das Leitungsteam war für das Schreiben des Dienstplanes zuständig. Es kümmerte sich um Leit- und Grundsätze in Bezug auf die Zusammenarbeit sowie um Tagesabläufe und -struktur. Das Pflegeteam erarbeitete zu erwartende Krankheitsbilder samt pflegerischen Tätigkeiten und entwarf dafür ein Nachschlagewerk. Damit gelang ein guter Überblick, und wir bekamen das beruhigende Gefühl, Informationen schnell nachlesen zu können. Das Team „Materialwirtschaft“ sorgte dafür, dass zu gegebener Zeit alle benötigten Utensilien, sei es Büro-, Pflegematerial oder eine Sammlung aller Telefondurchwahlen, auf unserer Station vorhanden waren.

Die regelmäßigen Gruppentreffen waren dabei sehr wichtig: Hier konnten wir reflektieren und hatten die Möglichkeit, Ziele und Wünsche wie eigenständiges Arbeiten, Toleranz untereinander und Akzeptanz anderer Berufsgruppen zu besprechen.

Wie eine Generalprobe, die schiefgeht

Die Aufregung wuchs von Woche zu Woche. Bei unserem letzten Rundgang vor dem Start lagen alle Nerven blank. Es fühlte sich an wie eine Generalprobe, die schiefläuft – wir einigten uns am Ende darauf, dass die Premiere dann umso besser verlaufen würde. Rückblickend lässt sich dies in jedem Fall bestätigen.

Den gesamten Beitrag „Ab heute übernehmen wir!“ lesen Sie hier.

Quelle: CNE.magazin 02/2015

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