• Stefan Meerstedt

    Stefan Meerstedt

     
  • Melanie Pugh

    Melanie Pugh

     
  • Johanna Gademann

    Johanna Gademann

     

Das sind wir, das wollen wir

Drei ehemalige Pflegeschüler berichten von ihrem praktischen Examen

Treibt Ihnen schon jetzt der Gedanke an Ihr praktisches Examen den Schweiß auf die Stirn? Dann helfen Ihnen die Erfahrungen von frisch examinierten Kollegen sicher weiter. Wir haben einige Absolventen der Gesundheits- und Krankenpflegeschule Diakonieseminar Agaplesion für Pflegeberufe gGmbH Frankfurt gefragt, wie sie ihr praktisches Examen erlebt haben. Johanna Gademann, Melanie Pugh und Stefan Meerstedt ließen sich nicht lange bitten und plauderten aus dem Nähkästchen: Erst einen Tag vor ihrem praktischen Examen erfuhren sie, auf welcher Station sie eingesetzt werden und welche Patienten sie dort versorgen sollten. Da wundert es wenig, dass es alle drei vor Lampenfieber kaum aushalten konnten, den nächsten, „alles entscheidenden“ Tag abzuwarten.

Offen sein für Unvorhergesehenes
Den Vormittag des Vorbereitungstages nutzten die drei Pflegenden dazu, sich ihren Patienten vorzustellen und sie darüber zu informieren, was sie am Examenstag erwartet. Sie studierten die Patientenakten und tauschten sich mit ihren examinierten Kollegen über die Besonderheiten in der Pflege dieser Patienten aus. Anschließend durften sie ihre Mitschrift aus den Krankenakten und die eigens erstellten Anamnesen mit hinüber in die Pflegeschule nehmen. Hier erstellten sie dann einen umfassenden Pflegeplan. Genau vier Stunden Zeit hatten sie dafür. Alle drei sind danach noch mal auf Station gewesen, um nach ihren Patienten zu sehen und ihre Pflegewagen zu richten. Darauf klebten sie dann Zettel, auf denen „Bitte stehen lassen – praktisches Examen!“ stand. Trotz intensiver Vorbereitungen ereigneten sich bei allen dreien unvorhergesehene Dinge, die sich unmöglich im Vorfeld planen lassen. Da sind Flexibilität, Intuition und auch die Fähigkeit gefragt, Aufgaben an das Team zu delegieren. Alles unverzichtbare Eigenschaften für eine professionelle Pflege.

Tipps für die praktische Prüfung  

Gut geplant ist halb bestanden

  • Stellen Sie die Materialien am Vortag zusammen; richten Sie den Pflegewagen so, dass Sie bei der Pflege nicht aus dem Zimmer müssen.  
  • Vermeiden Sie Missverständnisse, indem Sie den Kollegen auf Station genau mitteilen, welche Pflegemaßnahmen Sie geplant haben.
  • Delegieren Sie Aufgaben, wenn diese sich überschneiden, etwa das Austeilen des Frühstücks: Sie können nicht überall gleichzeitig sein!
  • Eine To-do-Liste als Spickzettel hilft bei Aufregung.

 

Lesen Sie in Das sind wir, das wollen wir, wie die drei Pflegenden diesen Tag mit all seinen Überraschungen gemeistert haben – und Sie werden sehen: Es ist zu schaffen! Nur Mut!

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