• Schlaganfall

    Arterien an der Hirnbasis

     

Der Schlaganfall - eine Übersicht

Der Schlaganfall ist keine einheitliche, sondern eine syndromale Erkrankung, die sehr viele unterschiedliche Symptome und verschiedene ätiologische sowie pathophysiologische Aspekte aufweist - diese sollen im Folgenden näher erläutert werden.

„Mich trifft der Schlag” - dieser Ausspruch aus der Umgangssprache beschreibt das Auftreten eines meist unangenehmen Ereignisses, das plötzlich und ohne Vorwarnung auftritt. Damit ist auch das Grundcharakteristikum des Schlaganfalls (Insult) treffend beschrieben [Kasten 1]. Der Schlaganfall ist keine einheitliche, sondern eine syndromale Erkrankung, die sehr viele unterschiedliche Symptome und verschiedene ätiologische sowie pathophysiologische Aspekte aufweist.

Epidemiologie

Der Schlaganfall ist eine sehr häufige Erkrankung, vor allem in den westlichen Industrienationen. In Deutschland treten jährlich ca. 262.000 Schlaganfälle auf, davon sind 196.000 erstmalige Schlaganfälle und 66.000 wiederholte Schlaganfälle (Stand 2008). Er ist die häufigste Ursache für erworbene Behinderungen im Erwachsenenalter und nach den Herz-Kreislauf- und Krebserkrankungen die dritthäufigste Todesursache in Deutschland.

Ein Schlaganfall verändert das Leben eines jeden Betroffenen und der Angehörigen grundlegend. Schlaganfälle treten häufiger in höherem Lebensalter auf, etwa die Hälfte der erstmaligen Schlaganfälle in Europa ereignet sich bei Personen, die älter als 73 Jahre sind. Aufgrund der demografischen Entwicklung mit einem wachsenden Anteil der älteren Bevölkerung und der steigenden Lebenserwartung werden auch Schlaganfälle in ihrer Häufigkeit und sozioökonomischen Bedeutung stark zunehmen (Heuschmann et al. 2010).

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