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Ein zweites Leben

Für viele Patienten ist es die einzige Chance, ihre Krankheit zu besiegen: die Transplantation eines Spenderorgans. Lesen Sie, wie Pflegeexperten für Transplantationspflege diese Menschen auf dem Weg in ihr neues Leben unterstützen.

Als sich Christoph Klöckner im November 2013 wegen erblich bedingter Zystennieren zur Transplantation einer Niere in die Uniklinik Köln begab, war er gut vorbereitet für das, was ihm bevorstand. Wie er hatte auch eine seiner beiden Schwestern die Krankheit von ihrem nach zwanzig Jahren an der Dialyse mittlerweile verstorbenen Vater geerbt und schon vor ihrem Bruder in Freiburg ein Spenderorgan erhalten. Zudem hatte der heute 50-Jährige mit seiner Frau, einer examinierten Krankenpflegerin, und seiner anderen Schwester, einer Lungenfachärztin, kompetente Unterstützung an seiner Seite. Diese Schwester war es auch, der er als Lebendspenderin seine Niere verdankte.

Dementsprechend gut informiert war Klöckner auch schon im Vorfeld über den Ablauf einer Transplantation und damit verbundenen Risiken wie Abstoßungsreaktionen oder Infektionen. Dennoch gingen ihm viele Fragen durch den Kopf, als er nach der Operation in der Klinik lag. „Ich hatte doch nur eine Chance“, sagt er heute, „ich glaube nicht, dass ich noch eine zweite Niere bekommen hätte.“ Nach dem Eingriff habe er sich gefühlt wie eine Qualle. Das neue Organ brauchte Zeit, seine Funktion wieder voll auf-zunehmen. Klöckner musste viel trinken, um es quasi am Laufen zu halten, aber der größte Teil der Flüssigkeit lagerte sich in seinem Gewebe ab. In dieser Zeit war er froh über jede Fachkraft, die ihm versicherte, die Ödeme seien normal und würden wieder abklingen. Zwar lag seine Schwester, die Lungenfachärztin, im gleichen Krankenhaus und stand ihm mit Rat und Tat zur Seite. Doch um alles richtig zu machen, wollte er es ganz genau wissen. 

Mit Fragen überschüttet

So war Klöckner immer erleichtert, wenn erfahrene Pflegekräfte ihn betreuten und berieten. „Sie wussten, wie ich mich fühle und wann bestimmte Beschwerden wieder besser werden würden“, erzählt er. Besonders großes Vertrauen hatte er in Lara Marks. Die Krankenschwester absolvierte zu dieser Zeit berufsbegleitend eine Weiterbildung zur Pflegefachkraft in der Transplantationspflege an der Medizinischen Hochschule Hannover (MHH), bis heute die einzige Schule im deutschsprachigen Raum, die diese Weiterbildung anbietet. „Wenn Frau Marks da war, überschütteten wir Transplantierten sie geradezu mit unseren Fragen“, erzählt Klöckner. Zum Beispiel wie und wann sie welche Medikamente am besten einnehmen sollten.

Lesen Sie den gesamten Beitrag hier: Ein zweites Leben 

Aus dem CNE.magazin

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