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DOI 10.1055/s-00034913

Phlebologie

In dieser Ausgabe:

Serome, eine häufige und ungewünschte postoperative Komplikation – Übersicht zum aktuellen Stand der Forschung

Serome stellen eine relativ häufige postoperative Komplikation dar, die durch die Ansammlung klarer Lymphflüssigkeit in einem neu entstandenen Gewebehohlraum gekennzeichnet ist. Besonders nach operativen Eingriffen, bei denen größere Gewebemengen entfernt werden, kann es zur Serombildung kommen. Die genaue Pathophysiologie ist noch nicht abschließend geklärt, doch verschiedene Risikofaktoren und operative Techniken beeinflussen das Auftreten maßgeblich. Diese Arbeit beleuchtet Definition, Ätiolo...

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Offene Chirurgie der Vena saphena parva mit Krossektomie und Stripping: eine retrospektive Kohortenstudie

Bei der offenen Chirurgie der Stammveneninsuffizienz der V. saphena parva ist die niveaugleiche Ligatur ein wichtiger Bestandteil der Parva-Krossektomie. Bislang ist nicht untersucht, bei welchem Anteil der Operationen diese niveaugleiche Ligatur möglich ist. Im Zusammenhang mit der Parva-Krossektomie wird oft eine Ligatur der im Bereich der Parva-Krosse einmündenden Gastrocnemiusvenen erforderlich. Bislang ist unklar, wie häufig dies zu einer Thrombosierung der Gastrocnemiusvenen führt.

In einer...

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Gerinnungsphysiologie

Die Blutgerinnung ist ein Prozess zur Verhinderung übermäßiger Blutverluste nach Gefäßverletzungen. Die Thrombozyten heften sich an das Subendothel und bilden einen primären Thrombozytenpfropf (primäre Hämostase). Durch Gewebsthromboplastin wird Faktor (F) VII aktiviert, durch Bildung der extrinsischen und intrinsischen Tenase wird FX aktiviert, und durch die Prothrombinase wird Prothrombin zu Thrombin aktiviert, welches Fibringen in Fibrin umwandelt. Fibrin bildet das stabilisierende Netz (sekundäre Hämostase). Inhibitorische Mechanismen hemmen und begrenzen die Blutgerinnung. Die Fibrinolyse führt zu einer Auflösung des Gerinnsels und damit zur Wiederherstellung des Blutflusses.

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Basics der Manuellen Lymphdrainage – was man als Einsteiger wissen sollte

Die komplexe physikalische Entstauungstherapie (KPE) ist in ihrer Gesamtheit die Therapie der Wahl bei allen lymphatischen Ödemformen. Die manuelle Lymphdrainage (MLD) stellt eine von 5 wichtigen Komponenten der KPE dar 1 2. Bei der MLD handelt es sich um eine Massagetechnik, die die Lymphangiomotorik anregt, die Aufnahme interstitieller Flüssigkeit ins Lymphsystem verstärkt und die Kollateralenbildung anregt 1 3.

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