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    Angehende Physiotherapeuten bringen Grund- und Hauptschülern den menschlichen Körper näher.

     
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    Zudem erklärten sie den Kindern, warum Bewegung für die Gesundheit wichtig ist.

     
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    Doch nicht nur die Kinder haben einiges gelernt. Die angehenden Therapeuten erlebten, wie es ist, Lehrer zu sein.

     
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    Die angehenden Therapeuten mussten Themen stets leicht verständlich vermitteln und dauerhaft die Aufmerksamkeit der Schüler gewinnen.

     

Beim Lehren lernen

Physiotherapieschüler der Plettenbergschule beteiligten sich an einer Grund- und Hauptschule am Projekt „Komm in Form – Fit durch den Schulalltag“. Engagiert unterrichteten sie die Kinder zum Thema Bewegung. physiopraxis war vor Ort und hat sich mit den Beteiligten über das erfolgreiche Projekt unterhalten.

Es herrscht ein umtriebiges Gewusel. Sechs- bis elfjährige Schüler der Joachim-Schäfer-Grund- und Hauptschule in Rangendingen toben auf dem Schulhof. Einige stehen beisammen und plaudern, andere klettern auf einem großen Stein, den die gesundheitlich ausgerichtete Schule dafür aufgestellt hat.

Gegen Ende der Pause mischen sich auch junge Erwachsene unter die Schüler. Sie sind bepackt mit Pezzibällen, Therapiekreiseln und anderen Utensilien. Die 24 Schüler der Klasse P 22 der Pletten-bergschule für Physiotherapie beenden heute ihr einmonatiges Projekt. Vier Mal gaben sie den Dritt-, Viert- und Fünftklässlern Unterricht zum Thema Bewegung. Sie brachten den Kindern den menschlichen Körper näher und erklärten ihnen, warum Bewegung für die Gesundheit wichtig ist. Doch nicht nur die Kinder haben einiges gelernt, sondern auch die angehenden Therapeuten. Sie erlebten, wie es ist, Lehrer zu sein, mussten Themen leicht ver-ständlich vermitteln und dauerhaft die Aufmerksamkeit der Schüler gewinnen.

Landesprojekt fördert gesunde Ernährung von Kindern
Die Arbeit der Physiotherapieschüler war Teil des baden-württem-bergischen Landesprojekts „Komm in Form“, das langfristige Stra-tegien gegen falsche Ernährung von Kindern positionieren möchte. Im Rahmen dessen können Kommunen individuelle Projekte entwi-ckeln, bei deren Umsetzung sie das Ministerium für Ernährung und Ländlichen Raum mit 2.600 Euro unterstützt.

Die Stadt Rangendingen zum Beispiel hat an der Joachim-Schäfer-Schule das Projekt „Fit durch den Schulalltag“ initiiert. Das ein-monatige Projekt sollte den Schülern der dritten, vierten und fünften Klasse ein gesünderes Trink-, Ess- und Bewegungsver-halten näherbringen. Unter anderem verdeutlichte die Landesini-tiative Bewusste Kinderernährung den Schülern, weshalb es gesund ist, viel Wasser zu trinken. Der Obst- und Gartenbauverein Rangendingen presste mit den Kindern frischen Apfelsaft. Von den gefüllten Kanistern durften sie sich dann im Unterricht bedienen. Die Schulmensa bot während des Projektmonats verstärkt Salate und frischen Obstsalat an. Die Physiotherapieschüler steuerten den Bewegungsaspekt bei. Er bestand aus einem Motoriktest und 4 Doppelstunden spannendem Unterricht zum Thema Bewegung.

 

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