• Physiotherapie in Finnland

    In der Fachhochschule in Lappeenranta in Finnland: Ein finnischer Kollege demonstriert die Beweglichkeitsmessung für die HWS an Besucherin Sabrina.

     

Besuch bei den Fysioterapeuter

PHYSIOTHERAPIE IN FINNLAND: Zwischen der Physiothera-pieschule in Kreischa bei Dresden und dem Fachbereich Physiotherapie der technischen Fachhochschule in Lappeen-ranta, Finnland, existiert in Austauschprogramm. Jedes Jahr fahren drei Schüler aus Kreischa für einen Monat zum Prakti-kum an die finnische Partnerschule. Stefan Koch gehörte im September letzten Jahres zu den Reisenden und berichtet über seine Eindrücke.

Bereits eine Woche vor Beginn des Praktikums startete unser Flugzeug nach St. Petersburg, wo wir, drei Schüler der Physio-therapieschule Kreischa, einen intensiven Sightseeing-Urlaub verbrachten. Vollbeladen mit Eindrücken verließen wir die Stadt mit dem Zug in Richtung Lappeenranta. Wir fuhren circa 200 Kilometer und kamen aus St. Petersburg – dieser scheinbar nie schlafenden Stadt mit mehr als fünf Millionen Einwohnern – nach Finnland, wo sich etwa die gleiche Anzahl von Menschen auf eine Fläche etwas kleiner als Deutschland verteilt. Auf der Zugfahrt wirkten die unendlichen Wälder, immer wieder unterbrochen von kleineren und größeren Seen, sehr entspannend auf uns. So hatten wir schon etwas Gelegenheit, die bisher gesammelten Eindrücke zu verarbeiten.

Freundlicher Empfang in Lappeenranta
Lappeenranta mit seinen 60.000 Einwohnern liegt am Ufer des Saimaa-Sees, einer großen Seenlandschaft mit Tausenden von Inseln und Halbinseln. Die Gegend ist geprägt von einer Mischung aus Wald, Wasser und lockerer Besiedlung. Dazu kommen etwas Landwirtschaft und riesige Papiermehlfabriken, welche den Reich-tum des Landes erwirtschaften.

Am Bahnhof begrüßte uns Physiotherapeutin Heli Lankinen, die für uns zuständige Betreuerin. Sie führte über zwei Jahrzehnte eine eigene Praxis und ist jetzt hauptberuflich als Dozentin für Physio-therapie tätig. Sie brachte uns im Studentenwohnheim der Fach-hochschule unter, und schon konnte es mit dem Praktikum losgehen.

Fachlicher Austausch vor Ort
Unser Praktikumsplan sah Aufenthalte in mehreren Einrichtungen vor, welche die kommunale medizinische Versorgung der Bevölke-rung in dieser Region gewährleisten. So konnten wir immer wieder mit Therapeuten ins Gespräch kommen, welche als Inhaber oder angestellte Mitarbeiter in privat betriebenen Praxen tätig sind. Gespräche mit diesen vielen Therapeuten sowie mit Studenten vermittelten uns nach und nach ein umfassendes Bild über die Ausbildung und Tätigkeit finnischer Physiotherapeuten und deren Arbeitsbedingungen.

 

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