• Studienergebnisse

     

Muskuloskeletal/Schmerz

Studienergebnisse September 2019

  • Lumbale Spinalkanalstenose (LSS): Physiotherapie effektiver als heimbasiertes Training

    Ergebnis: In einer Gruppe von 86 Patienten mit lumbaler Spinalkanalstenose wollten Wissenschaftler eine beaufsichtigte Physiotherapie (PT) mit unbeaufsichtigten Übungen vergleichen. Die Interventionsgruppe erhielt zweimal wöchentlich für 6 Wochen PT, die Kontrollgruppe ein heimbasiertes Übungsprogramm für 6 Wochen. Die PT-Einheiten umfassten Manuelle Therapie, individuell zugeschnittene Dehn- und Kräftigungsübungen, Radfahren und körpergewichtsgestütztes Laufbandgehen. Die Probanden linderten dadurch die Schwere ihrer Symptome und verbesserten die physische Funktion des Zürcher Claudicatio Fragebogens, ihre Laufdistanz beim Gehtest, die Beinschmerzen auf der numerischen Bewertungsskala und die Anzahl der täglichen Schritte. Die Autoren fassen zusammen, dass eine PT bei Patienten mit LSS im Vergleich zu einem heimbasiertem Trainingsprogramm Symptomschweregrad, Körperfunktion, Gehstrecke, Schmerzen und körperlicher Aktivität signifikant kurzfristig verbessern.

    Supervised physical therapy vs. home exercise for patients with lumbar spinal stenosis: a randomized controlled trial
    Spine J 2019; 19: 30128-7

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  • Unspezifischer chronischer Rückenschmerz (NSLBP): 6 Outcome-Tools für die Praxis relevant und machbar

    Ergebnis: Niederländische Forscher entwickelten einen Standardansatz von Outcome-Messungen für Patienten mit NSLBP in Physiotherapiepraxen. Sie bewerteten und diskutierten 13 Outcome-Tools und nahmen schließlich 6 davon auf. Ein Standardansatz beinhaltet demnach die Quebec Back Pain Disability Skala, den Oswestry Disability Index, die patientenspezifische Funktionsskala, die Numeric Pain Rating Skala, den Global Perceived Effect (GPE-DV) und das STarT Back Screening Tool (SBT). Diese Studie stellt einen standardisierten Ansatz von Fragebögen und Assessments für Patienten mit NSLBP in der Physiotherapie vor, die hinsichtlich Relevanz und Machbarkeit akzeptiert werden. Es wird derzeit in der täglichen Praxis eingesetzt und in einer Pilotstudie auf Validität und Zuverlässigkeit getestet.

    Development of a standard set of outcome measures for non-specific low back pain in Dutch primary care physiotherapy practices: a Delphi study
    Eur Spine J 2019; 28: 1550-1564
  • Spondylodese: Chirurgische Indikation bei langen Versteifungen sorgfältig wählen

    Ergebnis: Eine Spondylodese verbessert die gesundheitsbezogene Lebensqualität (HRQOL), obwohl die Mobilität dadurch eingeschränkt ist. In dieser Studie untersuchten die Forscher die Aktivitäten des täglichen Lebens (ADLs) nach einer thorakolumbosakroiliakalen Spondylodese bei Erwachsenen. 86 Patienten nahmen teil. Das Alignment der Wirbelsäule verbesserte sich postoperativ bei allen Patienten. Die Ergebnisse zeigten jedoch, dass sich anstrengende Aktivitäten wie Unkraut jäten und landwirtschaftliche Arbeiten bei 42,1–87,5% der Patienten postoperativ signifikant verschlechterte. Andere ADLs verschlechterten sich ebenfalls bei 21–88% der Patienten deutlich. Nur Aktivitäten wie Schlafen im Liegen, Aufrichten, Saugen, Wäschewaschen und das Greifen nach höhenversetzten Gegenständen, welche präoperativ nicht durchgeführt werden konnten, wurden postoperativ möglich. Leichte Aktivitäten konnten die Patienten fortführen, die anstrengenderen Aktivitäten jedoch wurden durch die OP eingeschränkt. Dennoch lag die Patientenzufriedenheit bei 70%. Bei 6 Patienten traten Komplikationen auf, keiner war jedoch mit den Operationsergebnissen unzufrieden. Die Autoren fassen zusammen, dass eine thorakolumbosakroiliakale Spondylodese nicht immer die Aktivitäten postoperativ verbessert. Daher sollte die chirurgische Indikation für Patienten gewissenhaft und in aller Ruhe entschieden werden.

    Activities of daily living and patient satisfaction after long fusion for adult spinal deformity: a retrospective study
    Eur Spine J 2019; 28: 1670-1677

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  • Orthopädische Rehabilitation: Virtuelle Realität (VR) bei einigen Krankheitsbildern einsetzbar

    Ergebnis: VR ist eine interaktive Technologie, die eine individuelle Behandlung ermöglicht und dazu beitragen kann, eine effektive, patientenorientierte Rehabilitation zu gestalten. Deshalb war es Ziel dieses systematischen Reviews, die kontrollierten klinischen Studien zur VR-Wirksamkeit in der orthopädischen Rehabilitation zu überprüfen und kritisch zu bewerten. Die Forscher schlossen 19 Studien ein. Der Großteil der Studien hatte eine moderate Qualität. Die Ergebnisse zeigten, dass VR bei chronischen Nackenschmerzen und subakromialem Impingementsyndrom wirkt. VR und Übungen haben ähnliche Effekte bei rheumatoider Arthritis, Arthritis im Kniegelenk, Sprunggelenksinstabilität und nach Kreuzbandrekonstruktion. Bei Fibromyalgie und Rückenschmerzen sowie nach einer Knie-TEP konnten die Autoren nicht nachweisen, dass ein VR-Training wirksamer ist als ein herkömmliches Training.

    Is Virtual Reality Effective in Orthopedic Rehabilitation? A Systematic Review and Meta-Analysis
    Phys Ther 2019; doi: 10.1093/ptj/pzz093

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  • Meniskusriss: 6-Meter-Hop-Test als prognostischen Faktor einsetzen

    Ergebnis: Forscher identifizierten die prognostischen Faktoren bei Patienten mittleren Alters mit degenerativen Meniskusrissen, die entweder mit Trainingstherapie oder arthroskopischer Teilmeniskektomie behandelt wurden. Sie untersuchten die Daten von 107 Patienten mit den Tools Knee Injury and Osteoarthritis Outcome Score (KOOS), den Subskalen Schmerz, Symptome, ADL, Sport, Lebensqualität und der 5-Punkte Global Rating of Change Skala für Knieschmerzen (GRC Pain) und Funktion (GRC Function). Der 6-m-Timed-Hop-Test war ein signifikanter prognostischer Faktor für die Ergebnisse der Patienten nach 2 Jahren mit degenerativen Meniskusrissen im mittleren Lebensalter.

    The 6-m timed hop test is a prognostic factor for outcomes in patients with meniscal tears treated with exercise therapy or arthroscopic partial meniscectomy: a secondary, exploratory analysis of the Odense–Oslo meniscectomy versus exercise (OMEX) trial
    Knee Surg Sports Traumatol Arthrosc 2019; 27: 2478–2487

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  • Rekonstruktion des vorderen Kreuzbandes (VKBR): Handdynamometer gut einsetzbar

    Ergebnis: Die Autoren überprüften Validität und diagnostische Genauigkeit des Handdynamometers (HHD), um die Kraft des M. quadrizeps femoris von Probanden nach VKBR zu bewerten. Sie untersuchten 70 Patienten, deren VKBR mindestens 6 Monate her war. Der Handdynamometer zeigte eine hohe Test-Retest-Reliabilität (ICC = 0,98), eine moderate bis gute Validität im Vergleich zum isokinetischen Dynamometer bezüglich der Kraft des M. quadrizeps und eine Sensitivität von 63,4% (48,9%-76,3%). Die Autoren fassen zusammen, dass der HHD ein Gerät sei, das im Vergleich zum isokinetischen Dynamometer kostengünstig und einfach zu bedienen ist, um die Kraft des M. quadrizeps nach VKBR mit hoher diagnostischer Genauigkeit zu bewerten.

    Hand-held dynamometer identifies asymmetries in torque of the quadriceps muscle after anterior cruciate ligament reconstruction
    Knee Surg Sports Traumatol Arthrosc 2019; 27: 2494-2501

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  • Knorpeloperationen: Rückkehr zum Sport nach 10 Jahren gering

    Ergebnis: Wissenschaftler bewerteten das klinische Ergebnis bezüglich der Rückkehr zum Sport bei einer Gruppe von Leistungssportlern, die sich einer matrixgestützten autologen Chondrozytentransplantation (MACT) unterzogen haben, sowie die Auswirkungen auf deren sportliche Karriere. Sie untersuchten dafür 31 Patienten ein und 10 Jahre nach der OP. Die Analyse der Rückkehr zum Sport ergab, dass 64,5% der Patienten auf Wettbewerbsniveau zurückkehren konnten, und 58,1% auf dasselbe Niveau wie vor der Verletzung, wobei die Aktivitätsraten im Laufe der Zeit abnahmen. Die Rate der Patienten, die auf Wettbewerbsniveau zurückkehrten, betrug 84% bei Patienten ohne vorherige Operation (gegenüber 33%, die sich einer früheren Operation unterzogen hatten), 87% bei Patienten mit traumatischen Läsionen (gegenüber 33% bzw. 50% bei degenerativen und OCD-Läsionen) und 92,3% bei jüngeren Patienten (Alter < 20 Jahre). Unter diesen Faktoren zeigte die Analyse, dass die vorherige Operation der wichtigste Einflussfaktor für die Rückkehr auf das gleiche sportliche Niveau war. Diese langfristigen Ergebnisse zeigten, dass der chondrozytenbasierte regenerative Ansatz einige Einschränkungen in Bezug auf die sportlichen Ergebnisse aufweist. Die Rückkehr zum Sport variiert stark je nach spezifischen Patienten- und Läsionsmerkmalen und die besten Ergebnisse werden bei jungen Patienten mit traumatischen Läsionen ohne vorherige Operation erzielt, was man bei der Behandlung von Athleten mit Knorpelschäden berücksichtigen sollte.

    Low rate of return to pre-injury sport level in athletes after cartilage surgery: a 10-year follow-up study
    Knee Surg Sports Traumatol Arthrosc 2019; 27: 2502-2510

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  • Funktionelle Sprunggelenksinstabilität (FAI): Patienten zeigen subtalare Hypermobilität

    Ergebnis: Wissenschaftler untersuchten, ob bei Patienten mit FAI in der Standphase eher eine tibiotalare oder eine subtalare Hypermobilität vorliegt. Sie schlossen 10 Patienten mit unilateraler FAI, 10 Patienten mit unilateraler lateraler Sprunggelenksverstauchung und 10 gesunde Kontrollprobanden ein und untersuchten diese mittels dualem Fluoroskopie-Bildgebungssystem. Die Ergebnisse zeigten, dass während der Standphase Patienten mit FAI eine signifikant größere Hypermobilität der subtalaren Gelenke hatten als gesunde Probanden. Bei Patienten mit FAI findet damit sowohl eine vermehrte anteriore-posteriore als auch eine mediale-laterale Translation und Inversions-/Eversionsrotation im subtalaren Gelenk statt. In der Behandlung dieser Patienten sollte man daher den subtalaren Gelenkkomplex stabilisieren.

    In vivo kinematics of functional ankle instability patients during the stance phase of walking
    Gait Post 2019; doi: 10.1016/j.gaitpost.2019.07.377

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Studienergebnisse August 2019

  • Gonarthrose: Training schadet dem Gelenkknorpel nicht

    Ergebnis: Wissenschaftler untersuchten, wie sich kniebelastendes Training auf den Gelenkknorpel bei Personen mit einem Risiko für oder mit bestehender Gonarthrose auswirkt. Sie schlossen 9 Studien in ihr systematisches Review ein. Die Ergebnisse verdeutlichen, dass bei Teilnehmern mit erhöhtem Risiko das kniebelastende Training keinen Einfluss auf Knorpeldefekte hatte – eine Studie zeigte sogar positive Auswirkungen auf Glykosaminoglykane und Kollagen. Bei Teilnehmern mit Arthrose belegen 6 Studienvergleiche keinen Effekt auf Knorpeldicke, -volumen oder -defekte. Die Forscher fassen zusammen, dass kniebelastende Übungen für den Gelenkknorpel bei Personen mit erhöhtem Risiko für oder mit Gonarthrose nicht schädlich zu sein scheinen. Die Qualität der Evidenz war jedoch gering, was in den Schlussfolgerungen miteinbezogen werden sollte.

    Impact of exercise on articular cartilage in people at risk of, or with established, knee osteoarthritis: a systematic review of randomised controlled trials
    Br J Sports Med 2019; 53: 940-947

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  • Unspezifischer chronischer Rückenschmerz (CLBP): Keine Veränderung durch lumbosakrale Orthese

    Ergebnis: Die Autoren der Studie untersuchten, ob lumbosakrale Orthesen den Durchmesser der tiefen Rumpfmuskulatur verbessern. 44 Patienten mit CLBP nahmen an der Studie teil. Die Interventionsgruppe trug für circa 7 Stunden pro Tag eine nicht dehnfähige lumbosakrale Orthese. Sowohl Interventions- als auch Kontrollgruppe erhielten innerhalb von 4 Wochen 8 Einheiten Physiotherapie. Die vierwöchige Intervention mit der Lumbosakralorthese veränderte jedoch den Durchmesser des M. obliquus internus, M. transversus abdominis und Mm. multifidi lumbales nicht.

    The Effect of Lumbosacral Orthosis on the Thickness of Deep Trunk Muscles Using Ultrasound Imaging
    Am J Phys Med Rehabil 2019; 98: 536-544

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  • Gonarthrose: Patienten lehnen sich beim Gehen nach vorne

    Ergebnis: Forscher untersuchten, ob Patienten mit Gonarthrose im Vergleich zu gesunden Kontrollpersonen beim Gehen ein verändertes kinematisches Muster des Rumpfes, des Beckens oder der Hüfte haben. Sie fanden heraus, dass sie mit 2,6° mehr Flexion im Rumpf gingen, als ihre Kontrollprobanden. Obwohl dieser Unterschied in der frühen Standbeinphase stärker ausgeprägt war, behielten sie die Rumpfflexion über die gesamte Standbeinphase bei. In der Sagittal- und Frontalebene fanden die Forscher keine Unterschiede. Ebenfalls war auch kein verändertes kinematisches Muster im Becken oder der Hüfte zu sehen. Die Daten der Wissenschaftler weisen darauf hin, dass eine sagittale Flexion im Rumpf ein klinisches Merkmal von Patienten mit Gonarthrose sein kann. Dieses veränderte kinematischer Muster kann die Gelenkmomente und Muskulatur beeinflussen und sollte weiter erforscht werden.

    Trunk flexion during walking in people with knee osteoarthritis
    Gait Posture 2019; doi: 10.1016/j.gaitpost.2019.06.012

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  • Posturale Kontrolle: Rumpfmuskelausdauer entscheidend

    Ergebnis: Forscher untersuchten, ob eine ermüdete Rumpfmuskulatur zu Haltungsschäden bei aufrechter Haltung beiträgt. Sie schlossen 12 Studien mit insgesamt 218 asymptomatischen Probanden in ihr Review ein. Ihre Ergebnisse unterstützen die Hypothese, dass eine ermüdete Muskulatur die posturale Kontrolle signifikant beeinflusst. Die vorliegende Übersichtsarbeit zeigt, dass sich die posturale Kontrolle bei asymptomatischen Personen nach einer Ermüdung der Rumpfmuskulatur verändert. Dies kann darauf hindeuten, dass ein Ausdauertraining der Rumpfmuskulatur entscheidend ist, um Haltungsschäden bei chronischen Erkrankungen der Wirbelsäule zu behandeln.

    The effect of trunk muscle fatigue on postural control of upright stance: A systematic review
    Gait Posture; doi: 10.1016/j.gaitpost.2019.06.010

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  • Rekonstruktion des vorderen Kreuzbands: Rotation des Unterschenkels beeinflusst Aktivität der Hamstrings

    Ergebnis: Wissenschaftler untersuchten elektromyographisch, wie die Innen- und Außenrotation im Unterschenkel die mediale und laterale Aktivität der Hamstrings bei Patienten nach Rekonstruktion des vorderen Kreuzbandes (VKB) beeinflussen. 20 Probanden, 9–15 Monate post-OP, führten Prone Leg Curls, Single Leg Bridges und Nordic-Hamstring-Übungen in drei verschiedenen Fußpositionen (neutral, innenrotiert, außenrotiert) durch. Im Vergleich zur Neutralposition fanden die Forscher heraus, dass sich die EMG-Aktivität der medialen Hamstrings bei Prone Leg Curls durch einen innenrotierten Unterschenkel signifikant erhöht (konzentrisch: +8,7%; exzentrisch: +5,9%) und durch Außenrotation verringert (konzentrisch: 5,8%; exzentrisch: 5,2%) ist. Die Rotation hatte keinen signifikanten Einfluss auf die Hamstrings-EMG-Aktivität bei den Single Leg Bridges und Nordic-Hamstring-Übungen. Diese Ergebnisse können Therapeuten in der postoperativen Rehabilitation von Patienten mit einem Semitendinosus-gracilis-Graft einsetzen.

    Foot rotation influences the activity of medial and lateral hamstrings during conventional rehabilitation exercises in patients following anterior cruciate ligament reconstruction.
    Phys Ther Sport 2019; 39: 69-75

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  • Sprunggelenkumknicktrauma: Übungsbasierte Therapie verhindert erneute Verstauchung

    Ergebnis: Forscher untersuchten, ob eine übungsbasierte Rehabilitation die Verletzungsgefahr nach akuter Sprunggelenkverstauchung reduziert. Sie schlossen 7 Studien mit insgesamt 1.417 Probanden und einem durchschnittlichem PEDro-Wert von 8/10 ein. Die zusammengetragenen Daten zeigten, dass die übungsbasierte Rehabilitation die Verletzungsgefahr nach 3-6 Monaten effektiver verringerte als die übliche Versorgung, wobei signifikante Verringerungen nach 7-12 Monaten zu verzeichnen waren. Das Trainingsvolumen unterschied sich in den einzelnen Programmen erheblich, wobei die gesamte Rehabilitationszeit zwischen 3,5 und 21 Stunden lag. Die Mehrheit der Rehabilitationsprogramme konzentrierte sich vor allem auf das posturale Gleichgewicht und Krafttraining.

    Rehabilitation Exercises Reduce Reinjury Post Ankle Sprain, But the Content and Parameters of an Optimal Exercise Program Have Yet to Be Established: A Systematic Review and Meta-analysis
    Arch Phys Med Rehabil 2019; 100: 1367-1375

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  • HWS Funktion: Kranio-zervikaler-Flexions- und tiefer zervikaler Extensions-Test valide

    Ergebnis: Ziel dieser Studie war es, die Zuverlässigkeit und Validität klinischer Tests zur Beurteilung der Funktion, Muskelkraft und Ausdauer der HWS bei Erwachsenen mit Nackenschmerzen und den damit verbundenen Beschwerden zu bestimmen. Die Forscher schlossen 28 Studien ein. 18 Studien konnten vorläufig nachweisen, dass der Kranio-zervikale-Flexionstest und der tiefe zervikale Extensoren-Test bei Patienten mit Beschwerden der HWS zuverlässig und valide sind. Die Wissenschaftler fassen zusammen, dass lediglich diese zwei klinischen Tests sich als zuverlässig und valide erwiesen, die Kraft der Muskulatur der HWS bei Erwachsenen mit Nackenschmerzen zu beurteilen.

    Reliability and validity of clinical tests to assess the function of the cervical spine in adults with neck pain and its associated disorders: part 5. A systematic review from the Cervical Assessment and Diagnosis Research Evaluation (CADRE) collaboration
    Musculoskelet Sci Pract 2018; 38: 128-147

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