Programm

Das Programm 2018:

Mittwoch, 14. November 2018
Beginn Thema Referent
9.00-12.30 Uhr Besuch der Medica  

12.30-13.15 Uhr

 

Physiotherapeutische Diagnostik

Der Referent stellt Ihnen exemplarisch den diagnostischen Prozess in der Physiotherapie dar und hebt die Bedeutung des vernetzten physiotherapeutischen Denkens hervor. Dieses umfasst die Einordnung der von den Patienten kommenden Informationen, das Zugreifen auf hinterlegtes Wissen und das Querdenken für eine optimale Problemlösung.


Thomas Koller

13.15-14.00 Uhr

 

Medikamente und das neuromuskuloskeletale System

Physiotherapeuten verordnen keine Medikamente. Es ist auch nicht ihre Aufgabe, zu Medikamenten zu beraten. Trotzdem sollten sie Wirkungen und Nebenwirkungen
der bei muskuloskeletalen Beschwerden am häufigsten verschriebenen Arzneien kennen und nicht ins Muster passende neuromuskuloskeletale Beschwerden mit möglichen Nebenwirkungen der Medikamente des Patienten abgleichen können.


Dr. med. Hansjörg Knorr
14.00-15.00 Uhr Pause - Besuch der MEDICA  

15.00-15.30 Uhr

 

Endogene Schmerzmodulation – Chancen und Nutzen für die klinische Praxis

Das Prinzip der endogenen Schmerzmodulation stammt aus der Grundlagenforschung und wird deshalb häufig für Therapeuten und Ärzte als „nicht praxisrelevant“ angesehen. Dabei haben Prinzipien wie die konditionierte Schmerzmodulation oder die trainingsinduzierte Hypoalgesie einen hohen klinischen Nutzen, z. B. als Erklärungsmodell für Wirkungsweisen verschiedener Therapieansätze, für die Diagnostik von zentralen Sensibilisierungsprozessen bei Patienten mit chronischen Schmerzen und für eine Vorhersagbarkeit auf anhaltende Schmerzen, z. B. nach einer Operation.

Dieser Vortrag erläutert praxinah die Grundprinzipien der endogenen Schmerzmodulation und den derzeitigen wissenschaftlichen Stand.


Tibor Szikszay

15.30-16.00 Uhr

 

Arthrogene Muskelinhibition

Für eine Schwäche der Muskulatur kann der neuronale Prozess der arthrogenen Muskelinhibition (AMI) verantwortlich sein. Erfahren Sie, welche Mechanismen zu einer AMI führen und welche Auslöser dafür bekannt sind.


Trisha Davies-Knorr

16.00-16.30 Uhr

 

Evidenzbasierte Physiotherapie in Echtzeit

Es besteht nach wie vor eine Kluft zwischen evidenzbasierten Empfehlungen und der täglich ausgeübten physiotherapeutischen Praxis. Die Ursachen für diese Kluft sind auf drei verschiedenen Ebenen zu finden: auf der individuellen, der organisatorischen und auf einer veröffentlichungsbedingten Ebene. In diesem Vortrag werden jene strukturellen Aspekte genannt, die geändert werden müssen, um den Transfer von der Evidenz in die physiotherapeutische Praxis zu erleichtern. Anhand von konkreten Patientenbeispielen wird gezeigt, wie die fünf Schritte der EBM in der Praxis in Echtzeit vollzogen werden können.


Mag. Christoph Thalhamer
 
Donnerstag, 15. November 2018
Beginn Thema  Referent 

9.00-9.45 Uhr

 

Spinalkanalstenosen

Die hohe Lebenserwartung in Deutschland wird dazu führen, dass Ärzte und Therapeuten häufiger Patienten mit degenerativen Erkrankungen untersuchen und behandeln werden. Die degenerative Spinalkanalstenose gehört zu diesen Pathologien. Der Referent fasst für Sie klinisches Bild, Diagnostik und Therapiemöglichkeiten zusammen.


Dr. med. Jörg Beyerlein
 
9.45-10.30 Uhr

 

Mut zur Bewegung

Mit einem angepassten Lebensstil, Übungen und Selbsthilfemaßnahmen lassen sich die Symptome einer Spinalkanalstenose oft gut auf einem erträglichen Niveau halten. Physiotherapeutische Beratung und die Mobilisation der Lendenwirbelsäule in Flexion stehen bei den konservativen Maßnahmen an erster Stelle.


Renée de Ruijter
10.30-11.30 Uhr Pause - Besuch der MEDICA  
 
11.30-12.00 Uhr

 

Neurale Mechanosensitivität – spielt sie eine Rolle bei Spinalkanalstenosen?

Die Untersuchung der neuralen Mechanosensitivität gehört mit zur Standarduntersuchung eines Patienten mit muskuloskeletalen Schmerzen. In dieser Präsentation werden das Untersuchungskonzept dargestellt und die klinische Relevanz von Untersuchungsergebnissen für die Behandlung von Patienten mit lumbaler Spinalstenose diskutiert.


Prof. Dr. Brigitte Tampin
 
12.00-12.30 Uhr

 

Das instabile Kniegelenk

Die klinische Instabilität des Kniegelenks ist für die Betroffenen mit großen Leistungseinbußen im Sport und Einschränkungen im Alltag verbunden. Darüber hinaus
führt sie zu einer beschleunigten Degeneration des gesamten Arthroms. Im Vortrag werden neuromuskuläre Hintergründe der Instabilität präsentiert und darauf aufbauende Lösungsansätze vorgestellt.


Frank Diemer
 
12.30-13.00 Uhr

 

Tapen und Trainieren

Das Kinesio Tape ist eine etablierte und medizinisch anerkannte Therapiemethode. Sie ist evidenzbasiert und greift bislang auf über 6.000 Studien zurück. Es geht um
Ressourcenoptimierung, vor allem der Muskulatur und der dazugehörenden Bewegungsabläufe. Wichtig ist, das Tapen mit einem gezielten individuellen Training zu unterstützen. Auf Basis seiner langjährigen Erfahrung im Spitzensport präsentiert der Referent die besten Übungen mit allen ihren Variationen zum jeweiligen Tape.


Stephan Mogel
13.00-18.00 Uhr Besuch der MEDICA