• Patientenfragebogen

    So erstellen Sie einen Fragebogen

     

Patient zufrieden?

SO ERSTELLEN SIE EINEN FRAGEBOGEN: Die Patienten sind mit Ihnen und Ihrer Therapie sicher zufrieden. Sicher? Überprüfen Sie Ihr Gefühl doch mal. Ein Patientenfragebogen ist einfach zu erstellen, schnell auszufüllen und holt verborgene Defizite ans Licht.

Fragebogen begegnen uns ständig und fast überall. Sei es als Psycho-Test in der Frauenzeitschrift, als Mieter-Selbstauskunft bei Wohnungsbesichtigungen oder als Assessment in der physio-therapeutischen Behandlung. In der Regel beschäftigt man sich aber erst dann genauer mit ihrer Konzeption, wenn man zum Beispiel eine Bachelorarbeit schreibt und Daten erheben muss – oder wenn man sich vornimmt, seine Patienten zu deren Zufriedenheit mit Therapie und Praxisräumen zu befragen.

Die Rahmenbedingungen klären
Bevor man einen Fragebogen für die physiotherapeutische Praxis erstellt, sollte man sich über zwei Dinge im Klaren sein:

  • Was möchte ich mithilfe des Instruments erfahren?
  • Welche Möglichkeiten stehen mir dafür zur Verfügung?

Möchte man also lediglich einen kurzen Feedbackbogen mit offenen Fragen erstellen, auf dem die Patienten Wünsche und Verbesserungsvorschläge eintragen können? Oder soll es eine umfassende, optisch ansprechende Frageliste zu verschiedenen Aspekten wie Zufriedenheit mit den Therapeuten, dem Therapie-verlauf und dem Praxisambiente sein?

Das Thema schärfen 
Sind die Eckpunkte für den Inhalt des Fragebogens geklärt, gilt es im nächsten Schritt, das Ziel zu präzisieren. Dazu stellt man Hypothesen auf – zum Beispiel gemeinsam im Team und mithilfe eines Brainstormings. Auf diese Weise sammelt man möglichst viele verschiedene Aspekte eines Themas.

Um beispielsweise die Patientenzufriedenheit genauer unter die Lupe nehmen zu können, stellen die Teammitglieder vielleicht die Hypothese auf, dass die Patienten sehr zufrieden sind. Und zwar, weil sie Fortschritte machen und die behandelnden Therapeuten auf sie eingehen. Die Patienten könnten aber auch unzufrieden sein, weil die Behandlung nicht wirkt oder weil die Therapeuten ständig wechseln. Hat man auf diese Weise sämtliche Aspekte zum Thema „Patientenzufriedenheit in der Praxis“ zusammen-getragen, deutet sich bereits an, ob man sich eher für Fakten oder für Meinungen interessiert. Damit wird auch bereits er-sichtlich, welche Art von Fragen das Instrument beinhalten wird.

 

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