• Physiotherapie Aida

    Sarry Louhenapessy bei einem Verkaufsgesprächmit einer Urlauberin.

     
  • Physiotherapie Aida

    Dieser Kussmund kommt rum. Auf allen Weltmeeren ist AIDA unterwegs.

     

Traumjob Traumschiff?

ARBEITEN AUF DEM AIDA-KREUZFAHRTSCHIFF: Roter Kuss-mund, blaue Augen, weißer Teint. Das Outfit der AIDA-Kreuzfahrtschiffe kennt wohl jeder. Für die meisten bedeu-tet es Urlaub. Für andere ist das Kreuzfahrtschiff ein Ar-beitsplatz. Physiotherapeutin Sarry Louhenapessy ist eine von derzeit 18 Physiotherapeuten der Flotte. Ein Leben zwischen harter Arbeit und Traumurlaub.

Ihre Bewegungen sind fließend und harmonisch, das Massageöl verbreitet einen Hauch von Karibik in der Kabine. Sarry arbeitet konzentriert, die hawaiianische Lomi-Lomi-Nui-Massage erfordert eine hohe Aufmerksamkeit. Hin und wieder wirft die Physiothera-peutin einen Blick aus dem Panoramafenster vor der Behandlungs-liege. Draußen versinkt die Sonne als knallroter Feuerball in einem glitzernden Meer. Plötzlich springt eine muntere Delfinfamilie aus dem Wasser. Ein Bild, das man wohl nicht alle Tage zu sehen be-kommt, schon gar nicht während der Arbeit. Wenn der Arbeits-platz allerdings auf dem Meer liegt, dann kann das schon mal vor-kommen. Sarry Louhenapessy arbeitet seit fünf Monaten auf dem Kreuzfahrtschiff AIDAvita. Wellnessbehandlungen, fremde Länder, Sonne und Meer, das ist Alltag für Sarry. Traumjob Traumschiff?

Die Bewerbung: Viele möchten anheuern
Rückblick: Angefangen hat alles in Kiel Anfang des Jahres. Sarry arbeitete dort nach ihrer Ausbildung in einem Krankenhaus. „Die Idee kam durch eine Patientin“, erzählt die 26-Jährige. „Sie hat mir von ihrer Arbeit auf der AIDA vorgeschwärmt. Ich fand das ziemlich aufregend.“ Auf einem Kreuzfahrtschiff arbeiten, fremde Länder besuchen, neue Menschen kennenlernen. Und das alles mit dem Job verbinden. Für Sarry eine interessante Herausforderung. Kurz und gut, die Physiotherapeutin nahm die Dinge in die Hand und sprach mit ihrem Chef. Der zeigte viel Verständnis für die Abenteuerpläne seiner Therapeutin. Im Februar 2008 schrieb sie dann ihre Bewerbung per Online-Formular an die AIDA Cruises. Kurze Zeit später hatte Sarry bereits die Einladung zum Vorstel-lungsgespräch nach Rostock in der Tasche. Ein erster großer Er-folg, denn nicht jeder schafft es in die engere Auswahl, weiß Katrin Hofrichter, Managerin Spa Services bei AIDA Cruises: „Allein 60 Bewerbungen bekommen wir monatlich, ohne dass wir eine Stelle ausgeschrieben haben.“ Die besten Chancen, zu einem Vor-stellungsgespräch nach Rostock eingeladen zu werden, haben Physiotherapeuten ab 21 Jahren mit einer Zusatzausbildung im Wellnessbereich, wie zum Beispiel für die Massagetechniken Lomi Lomi Nui oder La Stone. „Die Haupttätigkeiten der Physiothera-peuten an Bord sind Wellnessbehandlungen. Wir bieten 80 ver-schiedene Massagen an sowie Bäder und Packungen“, sagt Hofrichter.

Sarry hatte bereits eine Fortbildung in der Lomi-Lomi-Nui-Massage absolviert und damit gute Chancen. An den Tag des Auswahlver-fahrens erinnert sie sich noch gut: „Ich war so aufgeregt, dass ich fast meinen Lebenslauf vergessen hätte. Aber ich habe mich gut vorbereitet und einiges über AIDA gelesen. Das hat mir ge-holfen.“ Das Auswahlverfahren von AIDA-Cruises verläuft in Form eines Assessment-Centers. Alle drei Monate werden die Bewerber für einen Tag in die Zentrale nach Rostock eingeladen. „Wir infor-mieren die Kandidaten ausführlich über das Leben und die Arbeit an Bord, damit sie wissen, was auf sie zukommt“, erklärt Katrin Hofrichter. Praxisübungen, Einzelgespräche mit den Kandidaten kommen dazu. „Am Ende des Tageskönnen wir jeden mit einer definitiven Aussage nach Hause schicken.“ Auch Sarry bekam eine Antwort: „Wir freuen uns, Sie an Bord der AIDA begrüßen zu dürfen.“ Geschafft. Die Freude war riesig. „Ich hab mir sofort einen Katalog geschnappt und mir das Schiff und die Route genau angeschaut.“

 

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