PiD-Ausgabe 2 · 2019

Thema: "Traumafolgestörungen"

Herzlich willkommen

"Psychotherapie im Dialog", kurz PiD – so heißt die schulenübergreifende Fachzeitschrift für Psychotherapeutinnen und -therapeuten. Jede PiD-Ausgabe beleuchtet ein Topthema aus Sicht unterschiedlicher Therapieschulen. Anfang 2013 wurde die Fachzeitschrift konzeptionell erweitert: Zusätzlich zum bewährten Titelthema bietet die PiD jetzt viele neue Rubriken, die u.a. über neueste wissenschaftliche Erkenntnisse, juristische Fragestellungen und Therapietechniken informieren. Sie als Leser erhalten ab sofort noch mehr Anregungen für Ihre Therapiepraxis und profitieren weiterhin vom Erfahrungswissen und den Fallbeschreibungen Ihrer Kollegen – für mehr Behandlungskompetenz und eine bestmögliche Therapie. 

DOI 10.1055/s-00000117

Psychotherapie im Dialog

In dieser Ausgabe:

Trauma in der Erinnerung heilen

Unwillkürliche belastende Erinnerungen und die Vermeidung traumaassoziierter Reize prägen in Folge einer Traumatisierung das Leben derjenigen, die eine Posttraumatische Belastungsstörung entwickeln. Die Teilhabe am Alltag ist in vielen Fällen nur noch eingeschränkt möglich. Traumafokussierte kognitive Verhaltenstherapien (t-KVT) bieten Verfahren, die helfen können, das Erlebte zu verarbeiten. Kernelemente sind die therapeutisch begleitete Konfrontation mit traumatischen Erinnerungen und die Bear...

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Die Inflation des Traumabegriffs

Angesichts der zunehmend inflationären Verwendung des Traumabegriffs wird eine psychodynamische Sichtweise vorgeschlagen, die Trauma und Konflikt (wieder) in Zusammenhang bringt. Traumatisierungen sind nicht in erster Linie äußeren Ereignissen geschuldet, sondern entstehen im Modus der Nachträglichkeit als Verarbeitung von Gewalterfahrungen. Die Psychotherapie zielt darauf, diese Sinnkonstruktionen aufzulösen, damit ein neues Realitätsgefühl entstehen kann.

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Traumakonfrontative Behandlung mit EMDR – neue Entwicklungen und Studienergebnisse

Eye Movement Desensitization and Reprocessing (EMDR) ist eine manualisierte Therapiemethode zur konfrontativen Bearbeitung von traumaassoziierten Symptomen. Sie wird vornehmlich zur Behandlung der posttraumatischen Belastungsstörung (PTBS) eingesetzt, inzwischen aber auch bei weiteren Störungen mit Traumabezug. Der Beitrag ordnet EMDR als Methode der Bearbeitung von Traumafolgesymptomen ein und zeigt neue Studienergebnisse dazu auf.

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Therapeutische Beziehung in der Behandlung komplex traumatisierter Patienten

Die negativen Beziehungserfahrungen von PatientInnen mit komplexen Traumafolgestörungen haben erhebliche Auswirkungen auf die Wahrnehmung der therapeutischen Beziehung. Wie im Alltagsleben können auch hier zahlreiche auslösende Situationen traumatisches Erleben reaktivieren. Das generalisierte Bedrohungsgefühl der PatientInnen ist daher zu berücksichtigen und die therapeutische Beziehung nach dem Prinzip des maximalen Kontrasts zur traumatischen Erfahrung zu gestalten.

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Editorial

Erratum

Für Sie gelesen

Therapiemethoden

Essentials

Standpunkte

Aus der Praxis

CME-Fortbildung | CME-Fragebogen

Über den Tellerrand

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Resümee

Ein Fall – Verschiedene Perspektiven

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