PiD-Ausgabe 1 · 2021

Thema: "Familientherapie"

Herzlich willkommen

"Psychotherapie im Dialog", kurz PiD – so heißt die schulenübergreifende Fachzeitschrift für Psychotherapeutinnen und -therapeuten. Jede PiD-Ausgabe beleuchtet ein Topthema aus Sicht unterschiedlicher Therapieschulen. Zusätzlich zum Titelthema bietet die PiD diverse Rubriken, die u.a. über neueste wissenschaftliche Erkenntnisse, juristische Fragestellungen und Therapietechniken informieren. Sie als Leser erhalten vielfältige Anregungen für Ihre Therapiepraxis und profitieren vom Erfahrungswissen und den Fallbeschreibungen Ihrer Kollegen – für mehr Behandlungskompetenz und eine bestmögliche Therapie. 

DOI 10.1055/s-00000117

Psychotherapie im Dialog

In dieser Ausgabe:

Familie mitdenken – Plädoyer für eine Reform zur Familienmedizin und -psychologie

Wir haben in Deutschland ein sehr weit entwickeltes und hoch spezialisiertes Versorgungssystem. Aber: Es krankt daran, dass im Fokus aller Versorgungssysteme ausschließlich individuumszentriert gedacht wird. Hoffnung auf Besserung legen viele Behandelnde in den Innovationsfonds des Gemeinsamen Bundesausschusses.

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„Hören was (noch) nicht gesagt wird“ – Familientherapie als Settingvariante

Familientherapie kommt als Settingvariante in allen Verfahren vor, auch wenn sie jeweils unterschiedlich häufig angewandt wird. Die Zugänge zur Familientherapie aus den vier Grundorientierungen werden mit ihren VertreterInnen in diesem Artikel beleuchtet, alle haben praktische Erfahrungen mit diesem Setting. Zu Corona-Zeiten findet ein solches Gespräch natürlich per Videotelefonie statt.

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Fortbildung und Co. – ins Netz gegangen

„Online“ wird immer beliebter. Auch im psychotherapeutischen Bereich nutzen immer mehr PatientInnen und TherapeutInnen die Beratung per Computer, wie die Vielzahl der im Internet aufrufbaren Beratungsangebote zeigt1. Die Online-Beratung ist mittlerweile rechtlich gut in den Griff zu bekommen. Aber wie sieht es mit Online-Ausbildung, -Fortbildung und -Weiterbildung etc. aus? Dieser Beitrag versucht einige der Rechtsfragen zu klären, die in diesem Zusammenhang auftreten.

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Familienberatungsstellen: Arbeiten an den Verbindungsstellen zwischen Unterstützung, Beratung und Therapie

Familienberatungsstellen fördern das Wohl junger Menschen und stärken die Eltern. Fachkräfte im multidisziplinären Team helfen mit praktischer Unterstützung, Beratung und Psychotherapie. Die große Themenvielfalt erfordert eine enge Kooperation miteinander und mit anderen Hilfesystemen. Auch der routinierte Umgang mit komplexen Fallanliegen und Mehrpersonensettings ist gefragt. Systemisches Denken und Handeln ist hierfür eine hilfreiche Grundlage.

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Aufsuchend? Ja sicher! – Wer keine Hoffnung hat, geht nicht zur Psychotherapie

Aufsuchende Familientherapie fand in den USA ihren Weg in die Arbeit mit Familien zu Beginn der 1980er Jahre, bevor sie 1993 erstmals in Deutschland (Berlin) durchgeführt wurde1. Seitdem hat aufsuchende Familientherapie ein großes Interesse unter Familientherapeuten und systemischen Therapeuten vor allem in der Kinder- und Jugendhilfe gefunden.

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Familientherapie

Ein beliebtes Spiel, das viele aus ihrer Kindheit noch kennen, istVater Mutter Kind. Kinder spielen dabei unbewusst eine der kleinstmöglichen Familienformen nach, die zudem in unserer westlichen Welt häufig vertreten ist: die Ein-Kind-Familie. Dies war jedoch nicht immer die Norm: Geschichtlich war die Familie – teilweise aus Nöten und Zwängen heraus, teilweise durch einen anderen Lebensstil (Bauern- und Großfamilien) – einem stetigen Wandel unterworfen. Die Kleinfamilie, bestehend aus Mutter, V...

„Eine Familie ist ein transgenerationales Gefüge“.

Es gibt „intime Beziehungen zwischen den Familienmitgliedern im Sinne eines emotionalen […] Bezugs zueinander“.

Eine Familie ist über einen gewissen Zeitraum zusammen und es herrschen Verantwortungsbeziehungen, finanziell und juristisch (z. B. Eltern-Kind).

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Familienunternehmen – Unternehmerfamilien

Seit 15 Jahren forscht und lehrt Arist von Schlippe zu Führung und Dynamik von Familienunternehmen. Seine Erfahrung: Spannungen sind in Unternehmerfamilien kaum zu vermeiden. Sie sind einerseits ganz normale Familien, die Mitglieder werden aber immer auch daraufhin beobachtet, was ihr Verhalten, ihre Partnerwahl usw. für das Unternehmen bedeuten. Konstruktiv gemeinsam zu reden ist aus seiner Sicht vielleicht der einzige Weg, damit umzugehen.

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Editorial

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