PiD-Ausgabe 2 · 2018

Thema: "Das Böse"

Herzlich willkommen

"Psychotherapie im Dialog", kurz PiD – so heißt die schulenübergreifende Fachzeitschrift für Psychotherapeutinnen und -therapeuten. Jede PiD-Ausgabe beleuchtet ein Topthema aus Sicht unterschiedlicher Therapieschulen. Anfang 2013 wurde die Fachzeitschrift konzeptionell erweitert: Zusätzlich zum bewährten Titelthema bietet die PiD jetzt viele neue Rubriken, die u.a. über neueste wissenschaftliche Erkenntnisse, juristische Fragestellungen und Therapietechniken informieren. Sie als Leser erhalten ab sofort noch mehr Anregungen für Ihre Therapiepraxis und profitieren weiterhin vom Erfahrungswissen und den Fallbeschreibungen Ihrer Kollegen – für mehr Behandlungskompetenz und eine bestmögliche Therapie. 

DOI 10.1055/s-00000117

Psychotherapie im Dialog

In dieser Ausgabe:

Die böse Tat – deliktrelevante psychische Störungen und ihre Behandlung

Die meisten Menschen haben eine Vorstellung davon, was „böse“ ist. Woher aber „das Böse“ kommt, beschäftigt den Menschen, seit er über sich und die Gesellschaft, in der er lebt, reflektieren kann. Welchen Blick auf „das Böse“ hat die Forensische Psychiatrie? Warum es „das Böse“ gibt, kann die Forensik nicht erklären. Welche Eigenschaften ein Täter aber hat und wie man Rückfallstraftaten verhindert, dazu kann die Forensik einen Beitrag leisten.

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Das Böse und die Wahrheit der Tat – Der Gutachter begegnet dem Täter

Und bewahre uns vor dem Bösen… Das Böse löst Angst aus, seit Kindertagen. Lange bevor wir es halbwegs definieren können, wissen wir, was wirklich böse ist. Wir versuchen, uns von dem Bösen fernzuhalten, und auch selbst bösen Versuchungen zu widerstehen. Aber dann haben wir beruflich, als Psychiater, Psychotherapeuten, Sozialarbeiter, Rechtsanwalt oder auch Pfarrer sehr direkt zu tun mit Menschen, die Böses getan haben, die vielleicht auch künftig Böses tun werden. Was tun? Intimer Umgang mit dem...

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Das kollektive Böse – Destruktive Kräfte in Gruppen

Bei allem, was Gruppen leisten können, enthalten sie auch ihr Gegenteil: In ihnen steckt auch ein hohes destruktives Potenzial. Dieser Beitrag zeigt die verschiedenen Formen von Dysfunktionalität in sozialen Gruppen auf und gibt der Leiterin/dem Leiter von therapeutischen Gruppen (wie auch Selbsthilfe-, Beratungs-, Lern- und Supervisionsgruppen) Hinweise zum kompetenten Umgang mit diesen Phänomenen.

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Die antisoziale Persönlichkeitsstörung – Hintergründe von Bösartigkeit

Schon im Altertum wurden skrupellose Charaktere beschrieben: „Der Skrupellose … spielt gern den Gastwirt, den Puffbesitzer und den Steuereintreiber und pflegt kein schändliches Gewerbe von sich zu weisen … Seine Mutter läßt er hungern, (läßt) sich beim Diebstahl erwischen, und im Gefängnis wohnt er länger als im eigenen Haus“ (Theophrast 2000, S. 37). Was ist seither passiert und wie ist das heutige Verständnis von Antisozialität?

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Editorial

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