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DOI 10.1055/s-00000060

PPmP - Psychotherapie · Psychosomatik · Medizinische Psychologie

In dieser Ausgabe:

Früherkennung von psychischer Komorbidität in der stationären dermatologischen und internistischen Versorgung: Darstellung eines neuen Versorgungskonzeptes

Dieser Artikel erläutert die Entwicklung und Implementierung einer psychosomatischen Früherkennungsmaßnahme in der stationären somatischen Versorgung. Circa jede:r sechste stationär somatisch behandelte Patient:in ist von einer psychischen Störung betroffen. Schätzungen gehen davon aus, dass nur die Hälfte der Betroffenen korrekt erkannt wird. Folglich bleibt ein Großteil der Patienten unbehandelt. Um diese Versorgungslücke zu adressieren, wurde eine psychosomatische Früherkennungsmaßnahme von e...

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Sexuelle Funktionsstörungen als Teilbereich der sexuellen Gesundheit in der Primärmedizin

Sexuelle Funktionsstörungen weisen eine hohe Prävalenz in allen Altersgruppen auf. Trotzdem werden die Themen sexuelle Gesundheit und sexuelle Störungen bisher im primärmedizinischen Kontext wenig thematisiert. Der Beitrag gibt einen Überblick über die Bedeutung sexueller Funktionsstörungen als Teilbereich der sexuellen Gesundheit insbesondere in der niederschwelligen medizinischen Versorgung.

Sexual dysfunctions have a high prevalence in all age groups. Nevertheless, the topics of sexual health ...

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Evaluation der Sexual Sensation Seeking Scale: Ergebnisse einer repräsentativen deutschen Bevölkerungsumfrage

Bisherige Studien zu Sexual Sensation Seeking (SSS) und der Sexual Sensation Seeking Scale (SSSS) wurden überwiegend an nach dem Alter sowie dem Geschlecht selektierten Stichproben durchgeführt. In dieser Arbeit wurde die deutsche Version der SSSS anhand einer repräsentativen Umfrage an Männern und Frauen evaluiert, welche die gesamte Altersspanne der erwachsenen deutschen Bevölkerung umfasst. Die Gütekriterien und die Faktorenstruktur der deutschen Version der Sexual Sensation Seeking Scale wur...

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Umgang mit suizidalem Erleben und Verhalten in Forschungsprojekten

Häufig besteht große Unsicherheit darüber, wie mit Hinweisen auf suizidales Erleben und Verhalten in Forschungsprojekten umgegangen werden sollte. Im Extremfall führt dies dazu, dass einzelne Items oder Fragebögen zur Erfassung von Suizidalität nicht eingesetzt werden. Im Folgenden wird aufgezeigt, wie mit suizidalem Erleben und Verhalten in der Forschungspraxis umgegangen werden kann.

In Deutschland starben im Jahr 2019 insgesamt 9041 Menschen durch einen Suizid1. Die Lebenszeitprävalenz von Sui...

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Chronische Schmerzen bei Menschen mit Thalidomid-Embryopathie Eine explorative Analyse zu Prävalenz, schmerzbezogenen Merkmalen und biopsychosozialen Faktoren

Ziel der Studie Ziel der Studie war es, Häufigkeit, Lokalisation, Intensität, Qualität und Chronifizierungsgrad von Schmerzen bei Menschen mit vorgeburtlichen Conterganschädigungen (Thalidomid-Embryopathie) darzustellen sowie die Zusammenhänge mit biopsychosozialen Faktoren näher zu untersuchen.

Methodik Erstmalig wurde eine Gruppe von 202 contergangeschädigten Menschen aus Nordrhein-Westfalen sowohl physisch auf das Muster der Ursprungsschädigung, als auch psychisch mittels eines strukturierten di...

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Zum spezifischen Versorgungsbeitrag psychosozialer Krebsberatungsstellen – Sichtweisen der Ratsuchenden und Zuweisenden

Ziel Ziel der Studie ist es, den spezifischen Versorgungsbeitrag von Krebsberatungsstellen (KBS) sowohl aus Sicht der Ratsuchenden wie aus Sicht der Zuweisenden in den Blick zu nehmen.

Methodik Qualitatives Design mittels leitfadengestützter face-to-face-Interviews mit Krebspatient/innen/Angehörigen und telefonischer Einzelinterviews mit Zuweisenden.

Ergebnisse Insgesamt wurden 43 Ratsuchende und 30 Zuweisende befragt. In Bezug auf die Beratungsinhalte werden die psychoonkologische Begleitung und Hil...

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Therapeutische Allianz: Welche Rolle spielen die ersten Sitzungen?

Die Therapeutische Allianz beschreibt die Verbindung von Behandler und Patient innerhalb des „therapeutischen Arbeitsbündnisses“ in der Psychotherapie und spielt eine wichtige Rolle für das Behandlungsergebnis. Da es bis heute unklar ist, in wieweit eine gute Allianz und frühe Symptomrückbildung zusammenhängen, legt Christoph Flückiger mit einem internationalen Expertenteam von 25 MitautorInnen nun die Ergebnisse einer 2-stufigen Primärdaten-Metaanalyse zum Thema vor.

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Psycho-Skop

Editorial

Originalarbeit

Diagnostische Verfahren

Aktuelle psychosomatische und psychotherapeutische Behandlungsansätze

CME-Fortbildung

Fragen aus der Forschungspraxis

Mitteilungen des DKPM

Mitteilungen der DGMP

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