• Läsker © Charalambos Triantafillidis, TRIAS Verlag

    Andreas Bär Läsker über sein Buch und seinen Weg zum veganen Lebensstil

     

Andreas Bär Läsker beantwortet Fragen zu seinem Buch „NO NEED FOR MEAT. Vegan ist, wenn man trotzdem lacht“

Für wen ist dieses Buch? Was war Ihre Motivation, es zu schreiben? Mission?

Das Buch ist für jeden, der sich Gedanken über seine Ernährung und Gesundheit macht. Und über unseren Planeten. Meine Motivation ist es, meine persönliche Erfahrung in Form von Inspiration weiterzugeben.


Wieso dieser radikale Kurswechsel? Gab es einen Auslöser oder war es eine längerfristige Entwicklung? Gab es ein „Erweckungserlebnis“?

Es war eine längere Entwicklung. Mein „Erweckungserlebnis“ war ganz klar die Lektüre „The China Study“ von T. Colin Campbell.


Wie schwer ist Ihnen die Umstellung gefallen? Wie lange hat es gedauert?

Mir ist die Umstellung überhaupt nicht schwergefallen. Ich habe vom einen auf den anderen Tag aufgehört, Fleisch zu essen, und nach zwei Jahren war ich komplett käse-, milch- und eifrei.


Was verändert sich, wenn man vegan lebt? Körperlich, psychisch?

Man fühlt sich leichter, man schläft besser, man regeneriert besser und schneller nach dem Sport und man fühlt sich schuldfreier.


Wie viel erfährt man über den Bär privat? Die gesunde Ernährungsweise wurde Ihnen nicht gerade in die Wiege gelegt ...

Man erfährt ausreichend, um gut unterhalten und inspiriert zu werden.


Wie hat Ihr Umfeld darauf reagiert? Und wie sind Sie mit den Reaktionen umgegangen? Wie schwierig ist es, diese Lebensweise in den Alltag des Musikmanagers mit Hotels, Tourneen und Catering in Backstageräumen etc. zu integrieren?

Von erstaunt bis ablehnend habe ich alles erlebt. Damit umgegangen bin ich von verständnisvoll bis wütend. Im Manageralltag ist es relativ einfach, denn wie es im Buch schon heißt: Unterwegs gibt’s auf die Nuss und „Keine Panik, es ist nur Hunger!“.


Wird man automatisch zum Profikoch, wenn man sich vegan ernährt? Was ist Ihr Lieblingsessen früher und heute? Das beste vegane Rezept?

Nein, man wird nicht zum Profikoch. Man muss sich Mühe geben, wie bei allem im Leben. Mein Lieblingsessen früher war Wurstbrot, heute ist es Kartoffelbrei mit Pilzragout und Feldsalat mit Räuchertofu.


Den Veganern wird oft eine gewisse Sektenhaftigkeit unterstellt, extremer Missionierungsgedanke etc. Warum ist Ernährung eigentlich so ein Reizthema?

Weil es einfacher ist, einen Alkoholiker trockenzukriegen oder einen Junkie von seiner Sucht zu befreien, als die Essgewohnheiten eines Fleischessers zu ändern.


Wie locker sind Sie das Ganze angegangen und was würden Sie den Leuten empfehlen, die jetzt mit dem Aufhören anfangen wollen?

Ich bin es locker angegangen. Man darf sich auf keinen Fall selbst kasteien. Ich sage: „Start stopping but never stop starting!“

Buchtipp

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