• verschiedene Öle

    Verschiedene Fette und Öle: die Qualität ist entscheidend

     

Wissen, worauf es ankommt: Die richtigen Fette & Öle auf dem Speiseplan

Stuttgart, Oktober 2013 – Fette und Öle gehören zu einer gesunden Ernährung dazu. Da ist sich die Wissenschaft trotz angeregter öffentlicher Diskussion einig. Einen Überblick über den aktuellen Stand der Forschung geben die Ernährungswissenschaftlerinnen Prof. Dr. Ursel Wahrburg und Dr. Sarah Egert in ihrem neuen Ratgeber „Richtig einkaufen: Fette & Öle“ (TRIAS Verlag, Stuttgart 2013). Klar verständlich vermitteln sie, worauf Endverbraucher beim Fettverzehr achten sollten. „Die wohl wichtigste Erkenntnis lautet, dass die Qualität der Fette entscheidender ist als nur ihre Menge“, fassen sie zusammen. Mit der Bewertung des Fett- und Ölgehalts von rund 1300 Lebensmittel geben sie Gesundheitsbewussten einen übersichtlichen Wegweiser an die Hand.

In ihrem Buch erläutern die Autorinnen den Unterschied zwischen gesättigten, einfach und mehrfach ungesättigten Fettsäuren und welche Rolle diese für eine gesunde und ausgewogene Ernährung spielen. „Leider enthalten die meisten Fertigprodukte reichlich minderwertige Fette, die eher ungünstig für die Gesundheit sind“, erklären die Autorinnen. „Von den richtigen Fetten, die wichtige Gesundheitsaufgaben übernehmen, essen wir dagegen oft zu wenig.“

Genaue Angaben zum Fettgehalt und zu den gesättigten, ungünstigen Fettsäuren finden Verbraucher auf der Lebensmittelverpackung. Seit 2011 ist für ganz Europa vorgeschrieben, dass neben dem Kaloriengehalt unter anderem der Gehalt an Gesamtfett und an gesättigten Fettsäuren verzeichnet werden muss. Der Einkaufsführer informiert über den Öl- und Fettgehalt von rund 1300 Lebensmitteln und Fertigprodukten. Für den schnellen Überblick haben die Autorinnen jedes Lebensmittel zusätzlich mit einem Ampelsystem bewertet.

Tipps zum Einkauf hochwertiger Öle, zum Umgang mit Fetten im Restaurant oder in der Kantine runden das Infoangebot ab.

Wissenswertes: Hüftgold – Reserve für „Notzeiten“?
In jedem Gramm Fett stecken etwas 9 Kilokalorien, gut doppelt so viel wie in Kohlenhydraten oder Eiweiß. Aber Fette versorgen uns nicht nur mit konzentrierter Energie, sie sind unter anderem auch Bestandteil aller Zellwände, schützen die inneren Organe vor Verletzungen und unseren Körper vor Wärmeverlusten. Das Fettgewebe ist unsere wichtigste Energiereserve in „Notzeiten“. Da wir aber heutzutage mit Kalorien eher überversorgt sind, wird aus dieser ursprünglich überlebenswichtigen Reserve häufig Übergewicht oder Fettleibigkeit.

Die Autorinnen:
Die Ernährungswissenschaftlerin Professor Dr. Ursel Wahrburg vom Fachbereich Oecotrophologie-Facility Management an der Fachhochschule Münster beschäftigt sich mit der Wirkung von Nahrungsfetten und untersucht Diäten.
Die Ernährungswissenschaftlerin Dr. Sarah Egert forscht am Institut für Ernährungs- und Lebensmittelwissenschaften an der Universität Bonn zu Nahrungsfetten und den Wirkungen von sekundären Pflanzenstoffen.

 

 

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