• Kalorienbombe

    Chips: lecker, aber eine Kalorienbombe

     

Dauerhaft abnehmen: Ohne Kalorien sparen geht es nicht

Stuttgart, Oktober 2013 – Dauerhaft abnehmen ist eine Kunst für sich. Schnelle Diät-Erfolge müssen allzu oft mit dem Jojo-Effekt bezahlt werden. „Nur mit einer langfristigen Veränderung Ihrer Ernährungsgewohnheiten können Sie erfolgreich und dauerhaft abnehmen“, erklären die Ernährungswissenschaftlerinnen Professor Dr. Ursel Wahrburg und Dr. Sarah Egert. „Dabei kommen Sie ums Kalorien sparen nicht herum.“ Der neue Ratgeber „Richtig einkaufen: Kalorien & Energiedichte“ (TRIAS Verlag, Stuttgart 2013) hilft bei der Auswahl der richtigen Lebensmittel und der Umstellung auf eine leichtere und gesündere Ernährung.

„Mit dem Abnehmen funktioniert es nur, wenn die Kost deutlich weniger Kalorien enthält, als wir verbrauchen. Nur dann greift der Körper auf seine Reserven zurück und baut sein Fettdepot ab, um den Kalorienbedarf zu decken,“ erklären die Autorinnen. 500 bis 800 Kalorien müsse man täglich einsparen, um Gewicht abzubauen.

Die Ernährungswissenschaftlerinnen empfehlen, Lebensmittel nach den persönlichen Vorlieben zu wählen, die satt machen, aber dabei nicht zu sehr auf dem Kalorienkonto zu Buche schlagen. Ihr neuer Einkaufsführer bietet einen Überblick über rund 1300 Lebensmittel und Gerichte – von Obst, Gemüse, Milchprodukten und Getreide über Brotaufstriche und Snacks bis hin zu selbst zubereiteten Rezeptklassikern und Fertiggerichten. Kalorien und Energiedichte werden jeweils pro Verzehrsportion angegeben, also zum Beispiel für einen Apfel, eine Scheibe Putenbrust oder einen Riegel Vollmilchschokolade. Für den schnelleren Überblick haben die Autorinnen die Energiedichte jedes Lebensmittels zusätzlich mit einem Ampelsystem bewertet. „So erkennen Sie geeignete Sattmacher ebenso wie »Kalorienbomben« auf einen Blick,“ erläutern die Autorinnen.

Wissenswertes: Die Menge macht uns satt, nicht die Kalorien

Nerven an der Magenwand registrieren die Ausdehnung des Organs während des Essens. Ab einem bestimmten Punkt senden sie ein Signal ans Gehirn, das uns sagt: Wir sind satt. Für das Sättigungssignal ist demnach die Nahrungsmenge, nicht der Kaloriengehalt entscheidend. Eine Portion Pommes Frites liefert zum Beispiel reichlich Kalorien, hat jedoch wenig Volumen und macht deshalb schlecht satt. Ein großer Salatteller mit viel Masse sättigt trotz weniger Kalorien besser. Wer abnehmen möchte, sollte daher einen Bogen um Lebensmittel mit einer hohen Energiedichte machen. Diese liefern zu viele Kalorien pro Gramm.

Die Autorinnen:

Die Ernährungswissenschaftlerin Professor Dr. Ursel Wahrburg vom Fachbereich Oecotrophologie-Facility Management an der Fachhochschule Münster beschäftigt sich mit der Wirkung von Nahrungsfetten und untersucht Diäten.
Die Ernährungswissenschaftlerin Dr. Sarah Egert forscht am Institut für Ernährungs- und Lebensmittelwissenschaften an der Universität Bonn zu Nahrungsfetten und den Wirkungen von sekundären Pflanzenstoffen.

 

Buchtipp

Richtig einkaufen: Kalorien & Energiedichte
Ursel Wahrburg, Sarah EgertRichtig einkaufen: Kalorien & Energiedichte

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