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DOI 10.1055/s-00000003

Aktuelle Ernährungsmedizin

In dieser Ausgabe:

Ethische Aspekte in der Ernährungsmedizin

In einer Übersicht werden ethische Aspekte der medizinischen Ernährungstherapie in der klinischen Praxis anhand der klassischen Prinzipien der Bioethik von Beauchamp und Childress diskutiert: „Respektierung der Autonomie, Nichtschädigung, Fürsorge und Gerechtigkeit“. Eingeführt wird der Begriff der „Ernährungsfürsorge“.

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Fäkale Mikrobiota stimuliert Karzinomprogression bei Mangelernährten

Im Rahmen früherer Untersuchungen konnte gezeigt werden, dass ein Zusammenhang besteht zwischen dem Ernährungsstatus von Patienten mit einem kolorektalen Karzinom (KRK) – insbesondere bei Vorliegen einer Mangelernährung – und einer Krankheitsprogression. Offenbar ist hieran die intestinale Mikrobiota beteiligt. X. Chao et al. haben diese Zusammenhänge nun in einer Studie genauer untersucht.

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Welche Faktoren begünstigen Mangelernährung bei Pflegeheimbewohnern?

Bewohner von Pflegeheimen tragen ein hohes Risiko, eine Mangelernährung zu entwickeln. Diese steht wiederum in Zusammenhang mit einem schlechten Gesundheitszustand und suboptimalen funktionellen Outcomes. G. Torbahn et al. haben nun unter älteren Pflegeheimbewohnern Prädiktoren für einen Ernährungsmangel identifiziert.

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Peptidbasierte Ernährung auch für enteral ernährte Kinder gut verträglich

In den vergangenen Jahrzehnten ist die Prävalenz der häuslichen enteralen Ernährung (HEN) bei Kindern stark gestiegen. Allerdings kann das HEN-Management bei Kindern nicht zuletzt aufgrund einer Intoleranz der enteralen Ernährung (EFI) eine Herausforderung darstellen. Bei der Behandlung von EFI hat sich bei Erwachsenen die Umstellung auf eine peptidbasierte Diät (PBD) als vorteilhaft erwiesen – bei Kindern liegen bislang kaum Daten vor.

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Kommentar zu Körpergewicht oder Fett-freie Masse als Bezugsgröße für die Berechnung des Proteinbedarfs

In der ernährungsmedizinischen Praxis wird der Proteinbedarf anhand des Körpergewichtes geschätzt. Bei Untergewicht (BMI<20 kg/m2) und Patient*innen mit einer Adipositas (BMI>30 kg/m2) wird der Bedarf bezogen auf einen „normalen“ BMI (BMI=20 kg/m2) bzw. auf das für Übergewicht „korrigierte“ Körpergewicht (BMI=27,5 kg/m2) angepasst. Die Autor*innen der Arbeit gehen davon aus, dass der Proteinbedarf durch den Proteingehalt und so durch die Muskelmasse bzw. die Fett-freie Masse (FFM) des Körpers be...

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Kommentar zu „Regulieren Probiotika die glykämische Homöostase?“

In den letzten Jahren wird vermehrt die Rolle des Mikrobioms des Darms bei der Entstehung bzw. Aufrechterhaltung chronischer Erkrankungen erforscht. So sind beispielsweise enge Korrelationen zwischen der Zusammensetzung des Mikrobioms und der Entstehung von Erkrankungen wie Adipositas und Typ-2-Diabetes nachgewiesen worden. Es wird sogar spekuliert, ob die günstigen Effekte von Metformin auf die Stoffwechsellage bei Typ-2-Diabetes zu einem (nicht unerheblichen) Teil auf die Veränderung der Darmf...

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Ernährungsmedizinischer Bedarf und reale Versorgung von Brustkrebspatientinnen

Einleitung Für die Primärtherapie und Rezidivprävention des Mammakarzinoms sind der Ernährungsstatus und mögliche Effekte von Nahrungsergänzungsmitteln von großer klinischer Relevanz. Ziel der vorliegenden Untersuchung war die Beantwortung der Frage, ob es eine Diskrepanz zwischen dem ernährungsmedizinischen Bedarf von Brustkrebspatientinnen und der realen Versorgungssituation gibt.

Methoden Von Dezember 2019 bis März 2020 wurden Brustkrebspatientinnen mittels eines Online-Fragebogens zu den persön...

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Leitfaden – Parenterale Ernährung im ambulanten Bereich1

Die Durchführung der parenteralen Ernährung im ambulanten Bereich wird durch zahlreiche Verunsicherungen behindert. Der niedergelassene Arzt ist nicht selten unzureichend vertraut mit der komplexen Materie und wendet sich an die Verordnungsberatung der Kassenärztlichen Vereinigung. Typische Fragen zur parenteralen Ernährung betreffen die Indikation, die wirtschaftliche Verordnungsweise von Ernährungsprodukten, von Hilfsmitteln und Verbandstoffen und auch von häuslicher Krankenpflege. Somit geht ...

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