• Kopfüber hängende Blumensträuße © Anke Schütz, TRIAS Verlag

    Aromatherapie lässt sich in fast allen Pflegebereichen begleitend einsetzen; ob zu Hause durch Angehörige oder im professionellen Umfeld einer Pflegeinstitution. © Anke Schütz, TRIAS Verlag

     

Labsal für Körper und Seele von Schwerkranken: Aromapflege steigert das Wohlbefinden

Stuttgart, November 2017 – Ob bei Demenz, während der Chemotherapie oder als palliative Begleitung – bei der Pflege schwerkranker Menschen kann der Einsatz ätherischer Öle viel bewirken. Sie lindern Schmerzen, wirken beruhigend oder hemmen Entzündungen. Vor allem steigern sie das Wohlbefinden der Patienten. Eliane Zimmermann stellt in ihrem Ratgeber „Aromapflege für Sie“ (TRIAS Verlag, Stuttgart. 2017) die wichtigsten ätherischen Öle vor.

„Mit ätherischen Ölen wird nicht therapiert, sondern begleitend zur Arbeit von Ärzten und Heilpraktikern werden die Gesundheit gestärkt, der Heilungsprozess beschleunigt sowie Lebensqualität und Wohlbefinden verbessert“, erklärt Eliane Zimmermann das Wirkprinzip. Ob Eukalyptusaroma, süßsommerliches Lavendelflair, ein Hauch erfrischender Zitronenduft, der Odeur von Fichtennadelöl oder ein Anklang von Mandarinen: „Eine vertraute Riechumgebung kann in einem Krankenhausbett wie eine rettende Insel wirken“, weiß Eliane Zimmermann. Denn Düfte erzeugen Assoziationen und wecken Erinnerungen an schöne Momente oder Lieblingsorte. Da viele Körperzellen auf Duftreize reagieren, wirken Naturdüfte beruhigend und heilsam. Zum Beispiel kann in der Palliativmedizin das Bukett bestimmter Aromen tröstend und entspannend wirken.

Aromatherapie lässt sich in fast allen Pflegebereichen begleitend einsetzen; ob zu Hause durch Angehörige oder im professionellen Umfeld einer Pflegeinstitution. „Ätherische Öle sind wundervolle Mittel, die beim Helfen helfen können“, so die Heilpraktikerin. Denn neben dem Wohlfühleffekt wirken die pflanzlichen Stoffgemische zum Teil auch durchblutungsfördernd, wärmend, verdauungsfördernd, krampflösend oder antimikrobiell. In ihrem Ratgeber stellt Zimmermann die wichtigsten ätherischen Öle vor und erklärt ihre Eigenschaften und Einsatzgebiete.

Wissenswertes: Einsatzgebiete für ätherische Öle in der Pflege

Ältere Personen, die aufgrund einer demenziellen Erkrankung ängstlich, unruhig oder aggressiv sind, können mit Lavendel- und Melissenöl beruhigt werden. Viele Schwerkranke leiden aufgrund mangelnder Bewegung und verringerter Atmung an Atemwegsproblemen. Myrte, Ravintsara, Cajeput und Eukalyptus lösen nicht nur zähen Schleim und unterstützen somit das Abhusten, sondern lindern auch Entzündungen und halten Keime, die zu Lungenentzündungen führen können, in Schach. Durch Bettlägerigkeit wird oft der Darm träge oder der Patient neigt zu schmerzhaften Blähungen. Hier helfen Kümmel, Koriander und Fenchelöl.

Die Autorin:

Eliane Zimmermann absolvierte ihre Ausbildung in Aromatherapie am Shirley Price College in Großbritannien. Parallel machte sie eine Heilpraktiker-Ausbildung. Seit 1992 bietet sie Fortbildungskurse in deutschsprachigen Aromatherapie-Schulen an; seit 2001 auch in ihrer Wahlheimat Irland. Dort geht sie der Kultivierung von duftenden und essbaren Pflanzen nach und führt hierzu wissenschaftliche Studien. Sie hat mehrere Bücher und Fachbeiträge über ätherische Öle verfasst. Von ihr gibt es folgenden Blog: www.aromapraxis.de.

Buchtipp

Aromapflege für Sie
Eliane ZimmermannAromapflege für Sie

Mit ätherischen Ölen begleiten, trösten und stärken

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