• Alexander-Technik

    Mit dem Blick in den Spiegel die Körperwahrnehmung verbessern

     

Belastende Gewohnheiten ablegen mit Alexander-Technik

Stuttgart, Juni 2013 – Der Nacken schmerzt, die Schultern sind angespannt, die Arbeit am Schreibtisch fällt schwer. Mit der Alexander-Technik lassen sich belastende Haltungs- und Bewegungsgewohnheiten aufdecken und eine neue, wohltuende Koordination etablieren. Positionen im Sitzen, Stehen und Liegen können genutzt werden, um sich selbst wahrzunehmen, unnötiges Halten loszulassen und Körper und Geist harmonisch auszurichten. Renate Wehner lädt mit ihrem neuen Ratgeber „Alexander-Technik“ (TRIAS Verlag, Stuttgart 2013) zu achtsamen Übungen für mehr Körperharmonie ein.

Im Gegensatz zu Yoga oder autogenem Training lehrt die Alexander-Technik keine Körperübungen, sondern vermittelt ein Prinzip der ganzheitlichen Koordination, das auf alle Lebenssituationen übertragbar ist. Ziel ist es, Bewegungs- und Handlungsgewohnheiten abzulegen, die dem Körper nicht gut tun. „Mit der Alexander-Technik lernen wir, die Qualität mit der wir unseren alltäglichen Aufgaben nachgehen, zu verbessern: indem wir einengende Muster, sei es im Körper oder im Geist, bewusst loslassen und mit gedanklichen Anweisungen mehr Raum und Klarheit schaffen“, weiß Renate Wehner.

Anschauliche Gedanken wie „Ich lasse meinen Hals frei sein, damit der Kopf nach oben gehen kann“ bewirken durch achtsames Üben, dass genau das geschieht. „Die verbesserte Ausrichtung des Körpers entsteht nicht durch äußeres Tun, sondern durch eine Neuorientierung, die im Bewusstsein beginnt. Wir halten inne, um nicht auf gewohnte Weise zu reagieren, und kreieren damit Raum für neue Pfade. Je häufiger wir etwas wiederholen, desto stärker ist die neuronale Bahnung. Daher lenken wir die Aufmerksamkeit darauf, wie wir unsere Ziele erreichen,“ erklärt Renate Wehner.

Die Übungen für mehr Körperharmonie im Buch und auf CD unterstützen Menschen aller Altersstufen dabei, aufrechter, gelassener und stressfreier durch das Leben zu gehen.

Die Autorin:

Renate Wehner studierte Sozialpädagogik an der FH München. Als Quereinsteigerin in den zeitgenössischen Tanz lernte sie die Alexander-Technik kennen. Heute bietet sie Aus- und Weiterbildung in Alexander-Technik, zeitgenössischem Tanz und personzentrierter Beratung an. Gemeinsam mit Olivia Rohr leitet sie das Zentrum für Alexander-Technik, Yoga und Tanz (ZAYT) in Freiburg.

Wissenswertes: Frederick Matthias Alexander (1869-1955)

Die Alexander-Technik ist eine der ältesten westlichen Methoden der ganzheitlichen Körperarbeit. Bereits Ende des 19. Jahrhunderts entwickelte der australische Schauspieler Frederick Matthias Alexander damit einen Weg, sich auf eine bewusste und konstruktive Weise selbst zu steuern. Alexander litt zunehmend an Stimmproblemen und Heiserkeit und erkannte im Spiegel einen Zusammenhang zwischen seinem Selbstgebrauch und der Funktionstüchtigkeit seiner Stimme. Er gewann die Erkenntnis, dass in jeder Aktivität körperliche, emotionale und mentale Funktionen zusammenwirken. Dieser Gedanke war zur damaligen Zeit revolutionär.

Buchtipp

Alexander-Technik
Renate WehnerAlexander-Technik

Achtsame Übungen für mehr Körperharmonie

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