• Böser Weizen © Stefanie Bütow, TRIAS Verlag

    Es gibt zahlreiche Menschen, die auf Getreidebestandteile sehr empfindlich reagieren, obwohl bei ihnen weder eine Zöliakie noch eine Weizenallergie vorliegt. © Stefanie Bütow, TRIAS Verlag

     

Gluten-Sensitivität erkennen: Böser Weizen – kranker Darm?

Stuttgart, Juni 2016 – Manche Menschen leiden nach dem Verzehr von Brot, Nudeln oder Müsli unter Bauchschmerzen, Blähungen oder Durchfall. Der Arzt kann aber keine Zöliakie oder Weizenallergie feststellen. Woher kommen die Beschwerden dann? Liegt eine Weizen- oder Glutensensitivität vor? Rund sechs Prozent der Deutschen reagieren empfindlich auf Gluten und/oder andere Weizenbestandteile. Astrid Laimighofer hilft ihnen mit dem Ratgeber „Böser Weizen – kranker Darm?“ (TRIAS Verlag, Stuttgart. 2016), eine eventuelle Überempfindlichkeit sicher zu diagnostizieren.

„Reizdarm“ lautete früher oft die Diagnose bei unerklärlichen Bauchschmerzen. Mittlerweile ist bekannt, dass es Menschen gibt, die auf Getreidebestandteile sehr empfindlich reagieren, obwohl bei ihnen weder eine Zöliakie noch eine Weizenallergie vorliegt. Bisher gibt es keine medizinischen Tests, um Weizen- oder Glutensensitivität festzustellen. „Deshalb entstand dieses Buch. Es hilft Ihnen herauszufinden, welcher Getreidebestandteil bei Ihnen der ‚Buhmann‘ ist“, so Laimighofer.

Mit einem Stufenkonzept und einer Suchdiät lernen Leser, ob sie tatsächlich an einer Weizen- oder Glutensensitivität leiden. Schrittweise finden sie heraus, welches Getreide beziehungsweise welche Menge davon sie vertragen und wie sie die Verträglichkeit bestimmter Lebensmittel wieder erhöhen. Zunächst schreiben Leser auf, was sie essen und welche Beschwerden sie haben. Danach ernähren sie sich mindestens zwei Wochen lang glutenfrei. „Wenn Ihre Beschwerden mit Gluten oder Weizen zusammenhängen, werden sie sich in dieser Zeit deutlich bessern“, so die Autorin. Anschließend startet der Suchprozess: In dieser Phase werden langsam verschiedene Getreidesorten in steigenden Mengen wieder eingeführt, um festzustellen, welches Getreide in welchen Mengen vertragen wird. „Der Aufwand lohnt sich, denn Sie werden Ihre Beschwerden los, müssen nur die Nahrungsmittel vermeiden, die tatsächlich schuld sind, und können zukünftig unbeschwert genießen“, so Laimighofer.

Die Autorin:

Dr. Astrid Laimighofer arbeitet selbstständig in Ernährungsberatung, -bildung und -kommunikation sowie als Fachlektorin und Autorin. Sie lebt in Perchtoldsdorf bei Wien.

Wissenswertes: Warum leider immer mehr Menschen unter Weizenunverträglichkeit?

Durch Züchtungen ist in modernen Weizensorten mehr Gluten enthalten als in alten Sorten. Gluten wird außerdem in der Lebensmittelindustrie vermehrt auch Lebensmitteln wie Käse, Wurst oder Obstmus zugesetzt. Auch das vegane Fleischersatzprodukt Seitan ist reines Weizengluten. „In der Summe nehmen wir heutzutage also deutlich mehr Gluten auf als früher, wodurch bei vielen Menschen die Verträglichkeitsschwelle überschritten wird“, erklärt Laimighofer.

Buchtipp

Böser Weizen - kranker Darm?
Astrid LaimighoferBöser Weizen - kranker Darm?

Gluten-Sensitivität erkennen. Die eigene Wohlfühl-Ernährung finden

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