• Ein Wegweise mit der Schrift Hochsensibilität. © Eigens/Adobe Stock

    Hochsensible Menschen sind sehr feinfühlig und nehmen ihre Umwelt entsprechend bewusster wahr. Das kann eine große Chance sein. © Eigens/AdobeStock

     

Gestärkt statt gestresst: Die eigene Hochsensibilität als Chance begreifen

Stuttgart, April 2020 – Hochsensible Menschen sind sehr feinfühlig und nehmen ihre Umwelt entsprechend bewusster wahr. Reize aus der Umgebung wie Geräusche oder helles Licht, aber auch Stimmungen wirken auf sie stärker als auf andere. Oft reagieren sie empfindlich auf Lärm oder fühlen sich in Menschenmengen unwohl. Das kann oft belastend sein. Die Psychotherapeutische Beraterin Mel Collins erklärt in ihrem Ratgeber „Hochsensibel“ (TRIAS Verlag, Stuttgart. 2020), was es bedeutet, diese besonders feinen Antennen zu haben. Denn wenn Menschen diese besondere Gabe als Chance begreifen, können sie Energie daraus gewinnen.

Hochsensible Menschen sind oft empathisch, haben viel Mitgefühl und können sich daher gut in andere hineinversetzen. Starke Gerüche, Temperaturschwankungen oder Lärm nehmen sie intensiv wahr. Dieses differenzierte Erleben von Sinneseindrücken ist anspruchsvoll und fordert viel Kraft. Wer es nicht schafft, sich abzugrenzen, fühlt sich schnell überfordert. Dies äußert sich auch körperlich, zum Beispiel durch Unruhe oder Müdigkeit. 

Collins, die selbst hochsensibel ist, gibt ihren Leserinnen und Lesern Tipps an die Hand, wie es gelingt, auf die eigenen Bedürfnisse zu achten und Überreizungen zu vermeiden. Schon kleine Pausen helfen, wieder mehr zu sich zu kommen. Dann können Hochsensible ihre besondere Gabe nutzen, um zum Beispiel Probleme zu identifizieren, sie zu entschlüsseln und konzentriert an einer Lösung zu arbeiten. Sie sind oft aufmerksame Gesprächspartner, weil sie genau spüren, was in ihrem Gegenüber vorgeht. Dabei ist immer die Balance wichtig. „Sie müssen nicht ständig an ihre Grenzen gehen. Ihr persönliches Wohlbefinden hat höchste Priorität“, so Mel Collins. Viele hochsensible Menschen haben zudem das Bedürfnis, sich mit dem Thema Spiritualität auseinanderzusetzen. Dazu gibt Collins ihnen Meditationsübungen an die Hand, die helfen, die eigene Vergangenheit zu erkunden. Sie ist überzeugt: „Wer in sich hineinhört und sich in seiner Hochsensibilität bestärkt fühlt, kann zu seiner wahren Berufung finden und sich persönlich und spirituell weiterentwickeln.“ 

Die Autorin:  

Mel Collins ist psychotherapeutische Beraterin, die durch ihre eigene Hochsensibilität dazu inspiriert wurde, sich intensiv mit dieser besonderen Veranlagung auseinanderzusetzen. Zuvor war sie in einem Gefängnis in der Drogenberatung tätig. Sie hat sich mit Meditationspraktiken und spiritueller und psychischer Entwicklung beschäftigt, ebenso mit Shamanismus und Spirit Release Therapy. Als spirituelle Heilerin und Reiki-Meisterin gibt sie ihr Wissen nun weiter. Dazu bietet sie regelmäßig Workshops an und hält Vorträge. Mehr erfahren Sie unter https://www.melcollins.co.uk/. 

 

Wissenswert: Woran kann ich erkennen, dass ich hochsensibel bin? 

Collins stellt einen kleinen „Test“ vor, der Aufschluss über das eigene Level der Empfindsamkeit geben kann. Wer sich in mehreren der insgesamt 22 Aussagen wiederfindet, der ist mit hoher Wahrscheinlichkeit hochsensibel. Dazu gehören beispielsweise diese: 

  • Sie sind sehr gewissenhaft und denken gründlich über mögliche Konsequenzen nach, bevor Sie eine Entscheidung treffen. 
  • Sie haben von anderen schon oft gehört, dass Sie „zu sensibel“ sind, sich „ein dickeres Fell zulegen“ oder „nicht so empfindlich“ sein sollen. 
  • Sie reagieren empfindlich auf Lärm oder Menschenmengen und möchten solchen Situationen entkommen. 
  • Sie machen sich Gedanken über die Umwelt. Die Zerstörung des Planeten durch den Menschen empfinden Sie als belastend. 
  • Die Stimmung anderer Menschen wirkt sich auf Sie aus. Manchmal fühlen Sie sich nach dem Kontakt mit anderen ausgelaugt, während die anderen sagen, dass es ihnen nach dem Kontakt mit Ihnen besser geht. 
  • Sie achten sehr auf Details oder könnten als Perfektionist bezeichnet werden. 
  • Sie sind äußerst intuitiv und nehmen subtile Schwingungen von Menschen oder aus ihrer Umgebung wahr. Sie spüren, wenn etwas nicht stimmt, auch wenn andere das nicht bemerken. 
     

Buchtipp

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