Bye, bye, Babybrei - die besten Gerichte für Kleinkinder

Stuttgart, März 2011 - Irgendwann nach dem 1. Geburtstag ist es so weit: Die „Kleinen“ wollen essen wie die „Großen“. Vielen Eltern scheint der Sprung vom Brei auf „Erwachsenenessen“ zu groß – zu salzig, zu würzig, zu wenig verträglich. Anne Iburg, Ökotrophologin, räumt mit Vorurteilen auf: „Kinder dürfen nun fast alles essen und sie mögen vieles!“ In ihrem Kochbuch „Die besten Gerichte für Ihr Kleinkind“ (TRIAS Verlag, Stuttgart. 2011) finden Eltern neben Informationen zu Nahrungsmittelkunde und Küchenbasics über 170 Rezepte, die Kindern ab einem Jahr schmecken.

Im zweiten Lebensjahr lernen die Kleinen festes Essen kennen. Sie werden bald nicht mehr gefüttert und entscheiden so eigenständig über ihr Essen mit. „Eines sei vorneweg verraten: Der Appetit von Kleinkindern bleibt meist meilenweit hinter den Erwartungen der Eltern“, warnt Iburg. „Überfüttern Sie Ihre Kinder nicht. Im zweiten Lebensjahr geht es nicht um die Menge, sondern darum, dass Sie mit Ihrem Kind gemeinsam essen“, erklärt sie. Bis auf wenige Ausnahmen können Kleinkinder essen wie die Großen: Lediglich kleine und harte Lebensmittel wie Nüsse und Kerne sollte Kleinkinder nicht oder nur zerkleinert bekommen. Außerdem sollte Gemüse und Obst gekocht oder zerkleinert gereicht werden, solange die Backenzähne fehlen.

In dem Kochbuch finden Eltern über 170 Rezepte, die auf die Bedürfnisse und den Geschmack von Kleinkindern abgestimmt sind. Auch sättigende Getränke für Kaufaule, Fingerfood für Besteckverweigerer oder Gesundes für Gemüsemuffel kommen nicht zu kurz. Das sogenannte „Eltern-Extra“ zeigt bei jedem Hauptgericht eine Aufpepp-Variante für Eltern: „So schmeckt es Ihnen auch und Sie müssen nicht doppelt kochen“, erklärt Iburg.

Die Autorin

Anne Iburg ist Ökotrophologin und lebt in Kaiserslautern. Von ihr sind bei TRIAS mehrere Ratgeber zu Ernährungsthemen erschienen. Darunter „Die besten Breie für Ihr Baby“, „Mama-Food“ und „Köstlich essen - Cholesterin senken“.

Wissenswertes: Dessert Obstsalat unter Quark

Für 6 Portionen

2 Apfelsinen
1 Birne
1 Nektarine
300g Joghurt 1,5 Prozent Fett
250g Quark 20 Prozent Fett
2 EL brauner Zucker
1 Msp. Zimt

Apfelsine schälen, filetieren, den Saft dabei auffangen. Sechs Apfelsinenspalten beiseite legen. Die Birne schälen, Stiel- und Blütenansatz sowie Kerngehäuse entfernen und das Fruchtfleisch fein würfeln. Die Nektarine waschen, trocken tupfen, halbieren, entkernen und ebenfalls fein würfen. Das Obst vermengen. Joghurt und Quark zusammen mit dem Zucker und Zimt verrühren. Zuerst das Obst, dann die Quark-Joghurt-Masse in sechs Trinkgläser füllen und kalt stellen. Vor dem Servieren die Creme mit einer Apfelsinenspalte garnieren. Kinderportion: ½ Portion reicht aus Eltern-Extra: Bevor Sie die Quark-Joghurt-Masse aufs Obst geben, können Sie noch 1 Teelöffel Cointreau in die Trinkgläser der Erwachsenen geben.

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