DMW entwickelt Gesellschaftsausgaben zusammen mit der Deutschen Gesellschaft für Innere Medizin

Stuttgart, Februar 2011 - Seit 1995 ist die DMW das Organ der Deutschen Gesellschaft für Innere Medizin (DGIM) – nun wird die Zusammenarbeit intensiviert: Am 4. Februar 2011 erschien die erste Gesellschaftsausgabe, die die DMW Redaktion gemeinsam mit der DGIM gestaltet hat. Sechsmal im Jahr ersetzen diese Ausgaben nun ein DMW Heft – mit Beiträgen zu neuen Erkenntnissen aus den elf Schwerpunkten der Inneren Medizin. Auf diese Weise werden alle Entwicklungen des Fachgebiets kontinuierlich und aktuell in einem Heft zusammengefasst. Die Auflage der DGIM-Gesellschaftsausgaben beträgt über 26.000 Stück.

„Selbst für einen Experten mit begrenztem Fachgebiet ist es schwierig, den Überblick zu behalten“, so Prof. Dr. med. Martin Middeke, Chefredakteur der DMW, über die Vielfalt der Neuentwicklungen. Einen Querschnitt durch alle Themen der Inneren Medizin, kurz und aktuell – das sollen die Gesellschaftsausgaben den Lesern der DMW und allen Mitgliedern der DGIM bieten. Alle zwei Monate erscheint nun eine Gesellschaftsausgabe mit je einem Beitrag pro Schwerpunkt: Angiologie, Endokrinologie und Diabetologie, Geriatrie, Hämatologie und Onkologie, Infektiologie, Intensivmedizin und Notfallmedizin, Kardiologie, Nephrologie, Pneumologie, Rheumatologie sowie Verdauungs- und Stoffwechselkrankheiten. Die genauen Themen wählt die DMW zusammen mit der DGIM und dem jeweiligen Schwerpunktherausgeber aus.

Lange Übersichtsarbeiten sind in den Gesellschaftsausgaben fehl am Platz. Kurz und prägnant sollen die Beiträge sein und sich ausschließlich auf aktuelle Ereignisse beziehen. Dieses „Update“ wird von Experten des jeweiligen Schwerpunktes verfasst und beinhaltet aktuelle Studien, Leitlinien und Kontroversen. Die Autoren bewerten die Neuentwicklungen kritisch und fassen die für die klinische Praxis relevanten Punkte zusammen.

„Den Überblick behalten und dabei immer auf dem aktuellen Stand sein – das möchte die DMW zusammen mit der DGIM den Internisten erleichtern“, fasst Dr. med. Volker Hirschel, stellvertretender Chefredakteur der DMW, die Vorteile der Gesellschaftsausgaben zusammen. „Auf diese Weise können unsere Leserinnen und Leser ihr breites Wissen in der Inneren Medizin erhalten und pflegen.“