Ein starker Beckenboden für mehr Weiblichkeit

Sicherheit und Lust durch gezieltes Training Stuttgart, Juni 2010 – Bei jeder zweiten Frau kommt es im Laufe ihres Lebens zu einer Einschränkung ihrer Beckenbodenfunktion. In der Folge tritt häufig Blasenschwäche auf und auch das Lustempfinden kann leiden. Durch regelmäßiges Training können Betroffene diesen wichtigen Muskel kräftigen. Ein wirkungsvolles Übungsprogramm stellt der Ratgeber „Ganz Frau! Ihr Beckenboden-Buch für erfüllte Sexualität und Kontinenz“ (TRIAS Verlag, Stuttgart. 2010) von Sonja Soeder und Professor Dr. med. Grace Dorey vor.

Blasenschwäche grenzt aus: Sorglos Sport treiben oder entspannt ins Theater gehen – das wünschen sich viele betroffene Frauen, meiden aber solche Aktivitäten aus Schamgefühl. Wenn der Beckenboden nicht intakt ist, verliert man mitunter unkontrolliert Urin. „Die meisten Frauen wissen nicht, dass gezieltes Beckenbodentraining hilft“, erklärt Sonja Soeder. „Muskulatur ist und bleibt übungsfähig, unser Beckenboden bleibt unser ganzes Lebens lang trainierbar!“ Und sind die Beckenbodenmuskeln kräftig, können Frauen nicht nur ihre Blase besser kontrollieren, sondern auch mehr Lust empfinden: „Nichts macht Sex intensiver als ein gut wahrgenommener Beckenboden. So können Sie Tantra, Kamasutra und Co. getrost vergessen“, meint Soeder.

Der Ratgeber beschreibt die Anatomie des weiblichen Beckenbodens und informiert über die Probleme, die er verursachen kann, und deren Behandlungsmöglichkeiten. Das wissenschaftlich erprobte Trainingsprogramm des Deutschen Beckenbodenzentrums zeigt Übungen, die Betroffenen helfen, ihren Beckenboden gezielt zu stärken.

Die Autoren

Sonja Soeder ist leitende Physiotherapeutin am Deutschen Beckenboden-Zentrum, St. Hedwig Krankenhaus in Berlin. Professor Dr. Grace Dorey gilt als die Beckenboden-Koryphäe. Sie ist Physiotherapeutin und emeritierte Professorin für Physiotherapie an der Universität Bristol, Großbritannien.

Wissenswertes: Kräftigungsübung Seitenlage

Legen Sie sich auf die Seite, winkeln Sie Knie- und Hüftgelenke an. Der untere Arm liegt angewinkelt unter dem Kopf. Der obere Arm ist aufgestützt, die Hand zeigt zum Brustbein. Nehmen Sie Ihre Muskeln wahr und ziehen sie dann den Damm zum Bauchnabel. Ziehen Sie außerdem den Unterbauch ein und halten Sie diese Grundspannung über drei bis fünf Atemzüge. Steigerung: Bewegen Sie das obere Knie hoch und runter und halten Sie dabei weiter die Grundspannung.

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