Eine Reise in die Welt der Düfte

Stuttgart, Oktober 2011 – Der Duft von Rosen oder Maiglöckchen betört die Sinne. Citrusdüfte erfrischen und Eukalyptus hilft gegen Husten und Heiserkeit. Viele ätherische Öle wirken sich positiv auf die Psyche aus. Andere entfalten eine direkte Heilwirkung auf den Körper. Welche ätherischen Öle Geist und Seele streicheln, gegen Stress und schlechte Laune wirken, welche schöne Haut und Haare machen oder bei Beschwerden wie Kopf- oder Regelschmerzen helfen, erklärt Eliane Zimmermann in ihrem neuen Buch „Aromatherapie für Sie“ (TRIAS Verlag, Stuttgart. 2011).

Ätherische Öle wirken harmonisierend auf Seele und Geist. Einige regen an, andere beruhigen, wieder andere heben die Stimmung oder lösen Ängste auf. Auch Konzentration und Lernvermögen werden von Gerüchen beeinflusst. Wissenschaftliche Studien belegen, dass die mentale Leistungsfähigkeit mit Düften deutlich verbessert werden kann. Ätherische Öle stimulieren das Erinnerungsvermögen sogar bei Alzheimer-Patienten. Kein Wunder, denn Riechen und Erinnern werden in der gleichen Hirnregion verarbeitet. Düfte wie Zitrone, Limette, Pfefferminze oder Zypresse helfen Kindern wie Erwachsenen, sich in der Schule, im Studium oder bei der Arbeit besser zu konzentrieren. Auch wer dem alltäglichen Leistungsdruck nicht mehr gewachsen ist und sich immer häufiger überfordert und frustriert fühlt, findet Hilfe in der Welt der Düfte. Viele ätherische Öle können nachweislich die Stoffe, die im Gehirn für Belohnungsgefühle sorgen, ankurbeln und angespannte Nervenkostüme entkrampfen. So schwindet das Gefühl der Fremdbestimmung und Gelassenheit und Distanziertheit können wieder einkehren. „Für solche Situationen, in denen man das Gefühlt hat, keine Macht mehr über sich selbst zu haben, sollte man stets ein Riechfläschchen mit einer Mischung aus Grapefruit-, Vanille-, Zitronenmyrten- Rosengeranien- und Fenchel-Öl zur Hand haben“, empfiehlt Eliane Zimmermann.

Rund 130 Rezepturen für die innere und äußere Anwendung hat die ausgebildete Heilpraktikerin und Aromatherapeutin zusammengestellt. Im Hinblick auf eine einfache Handhabung und übersichtliche Anschaffungskosten hat sie sich bei der Auswahl auf die sechzehn wichtigsten ätherischen Öle beschränkt. „Mit diesen sind fast alle Wehwehchen in den Griff zu bekommen“, erklärt sie. „Und obendrein haben viele davon gleichzeitig einen hohen Wellnesswert.“

Wissenswertes:

Das optimale Transportmedium – pflanzliche Öle
Ätherische Öle sollten nicht mit billigen Mineralölen wie zum Beispiel Vaseline, Paraffin oder Melkfett verdünnt werden, da diese die Haut nicht nähren, sondern abdecken und im schlimmsten Falle „verstopfen“ können. Besser sind pflanzliche, kaltgepresste Öle, die heilende und regenerierende Eigenschaften haben, weil sie reich an Hautpflegevitaminen und wertvollen Fettbegleitstoffen sind.

Die Autorin

Eliane Zimmermann, ehemalige Schwesternhelferin in der Krankenpflege, ist ausgebildete Heilpraktikerin und Aromatherapeutin. 1992 gründete sie das Institut AiDA Aromatherapy International in Irland, an dem sie als Dozentin tätig ist und Aromapraktikerinnen ausbildet. www.aromapraxis.de

 

Buchtipp

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