• Zeichnung von einer Frau, die schläft. © Daniela Sonntag, TRIAS Verlag

    Viele Menschen können nicht einschlafen oder wachen in der Nacht häufig auf. © Daniela Sonntag, TRIAS Verlag

     

Einfach gut schlafen

Stuttgart, Juni 2017 – 20 Millionen Menschen in Deutschland leiden unter Schlafstörungen. Warum die Betroffenen schlecht schlafen, erklärt Professor Dr. med. Christoph Bamberger in seinem Ratgeber „Der Glückscoach – Schlafwunder“ (TRIAS Verlag, Stuttgart. 2017). In sieben Schritten begleitet er Leser zu einem besseren und erholsameren Schlaf.

Viele Menschen können nicht einschlafen oder wachen in der Nacht häufig auf. Infolge des Schlafmangels können sie sich tagsüber oft nur schlecht konzentrieren, und ihr Kurzzeitgedächtnis ist weniger leistungsfähig. Mitunter halluzinieren die Betroffenen sogar. Schlafmangel hat somit ähnliche Auswirkungen wie Stress. „Im Zentrum steht dabei das Stresshormon Cortisol – der wichtigste Wachmacher überhaupt“, erklärt Bamberger. Stress und Schlafmangel verstärken sich auch gegenseitig: „Ungestresste Nichtschläfer und gestresste Schläfer haben die gleichen mäßig erhöhten Cortisol-Spiegel. Besonders hoch sind die Werte bei den gestressten Nichtschläfern“, so der Internist.

„Auch wenn guter Schlaf kein Willensakt ist und nicht erzwungen werden kann, bedeutet das nicht, dass man nichts dafür tun kann. Jeder kann dem Schlaf den Weg bereiten, optimale Voraussetzungen für ihn schaffen, ihm gleichsam den roten Teppich ausrollen“, ist Bamberger überzeugt. Um sich nicht selbst unter Druck zu setzen, empfiehlt Bamberger Betroffenen in einem ersten Schritt, die Schlaflosigkeit anzunehmen und nicht um den eigenen Schlaf zu kämpfen. Insgesamt umfasst Bambergers Programm sieben Schritte, die aufeinander aufbauen. Die Leser seines Buches sollen sich in einem zweiten Schritt zum Beispiel darüber klarwerden, wie viel Schlaf sie persönlich brauchen, um morgens erfrischt aufzuwachen. In einem dritten Schritt, dem Führen eines Schlafprotokolls, dokumentieren sie die Liegezeit, die geschätzte Schlafzeit und die daraus resultierende Schlafeffizienz.

Der Autor:

Professor Dr. med. Christoph M. Bamberger arbeitet als Internist und Hormonexperte. Er ist Leiter des Medizinischen PräventionsCentrums Hamburg (MPCH).

Mythos: „Der Schlaf vor Mitternacht ist der beste“

„Richtig muss es heißen: Die ersten drei Stunden des Nachtschlafs sind die besten“, erklärt Bamberger. Wenn jemand also üblicherweise von 21 bis 5 Uhr schläft, dann sind die Stunden von 21 Uhr bis Mitternacht die wertvollsten. „Ein anderer mag lieber von 0 bis 8 Uhr schlafen. Seine besten Schlafstunden liegen also zwischen 0 und 3 Uhr“, so der Autor.

Buchtipp

Der Glückscoach - Schlafwunder
Christoph M. BambergerDer Glückscoach - Schlafwunder

Hellwach im Alltag

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