Digitale Patientenaufklärung von Thieme Compliance belegt ersten Platz bei der „Entscheiderfabrik 2012“

Düsseldorf/Erlangen, Februar 2012 - Mit dem Konzept der Patientenaufklärung 2.0 überzeugte Thieme Compliance auf der diesjährigen Entscheiderfabrik in Düsseldorf. Die Jury wählte damit erstmals ein patientenorientiertes IT-Thema auf den ersten Platz. Als Anbieter von rechtlich und medizinisch fundierter Patientenaufklärung, wird Thieme Compliance in den nächsten Monaten einen komplett papierlosen Prozess der Patientenaufklärung an zwei Kliniken umsetzen. Die Ergebnisse des Projektes stellen die Beteiligten auf der MEDICA 2012 vor.

Bei der Entscheiderfabrik identifizieren Klinikchefs jährlich fünf IT-Schlüsselprojekte, die Schwachstellen im Krankenhaus beheben und die Abläufe optimieren helfen. „Das klare Urteil der Jury für unseren geplanten vollelektronischen Prozess der Patientenaufklärung zeigt, wie wichtig dieses Thema Kliniken ist und wie viele Vorteile sie damit verbinden“, berichtet Reinhold Tokar, Geschäftsführer von Thieme Compliance, Erlangen, nach der Wahl erfreut. Denn von einem optimalen Aufklärungsprozess profitieren sowohl Klinken als auch Ärzte und Patienten. „Patienten können bereits vor dem Arztgespräch am Computer oder Tablett-PC Informationen zum Eingriff und zu den Risiken in unseren Bögen lesen. Anschließend beantworten sie Fragen zu Vorerkrankungen und Medikamenten“, beschreibt Tokar. Der Arzt habe diese Informationen dann strukturiert und elektronisch vorliegen und könne das Aufklärungsgespräch gezielt den Bedürfnissen und Fragen des Patienten anpassen. Die elektronische Unterschrift ermöglicht abschließend den vollelektronischen Ablauf.

Durch den optimierten Prozess der Patientenaufklärung sind alle Informationen immer verfügbar und Änderungen sofort einsehbar. „Verzögerungen von Operationen und damit verbundene Stillstandszeiten und zusätzliche Kosten – etwa aufgrund von nicht vorhandenen Aufklärungsbögen – lassen sich dadurch vermeiden. Auch nach Jahren kann so die Klinik die Aufklärung nachweisen“, so Tokar weiter.

Als einer von fünf Gewinnern der Entscheiderfabrik am 9. Februar 2012 wird Thieme Compliance sein IT-Schlüsselthema „Patientenaufklärung 2.0: Effizienzsteigerung im Patientenkontakt durch elektronischen Ersatz von patientenunterschriebenen Dokumenten“ mit dem Klinikum Ingolstadt und dem Agaplesion Bethesda Krankenhaus Wuppertal umsetzen. Dabei geht es auch darum, die IT-Lösung individuell an die dortigen Bedürfnisse anzupassen. Begleitet wird das Projekt durch Herrn Dr. Carl Dujat, einen externen Berater, der sich auf die strategische IT-Planung in Krankenhäusern spezialisiert hat.

Die Idee hinter der „Entscheiderfabrik“: Jedes Jahr werden fünf IT-Schlüsselprojekte notariell gewählt, die zentrale und kritische Krankenhausprozesse verbessern. Daraufhin entwickeln die gewählten Unternehmen ihre Produkte mit ausgewählten Klinken praxis- und anwendungsorientiert weiter. Die Ergebnisse der gemeinsamen Projekte präsentieren die Teilnehmer auf dem Deutschen Krankenhaustag während der MEDICA 2012, die vom 14. bis 18. November 2012 in Düsseldorf stattfindet.

Weitere Informationen finden Sie im Internet unter: www.thieme-compliance.de oder www.entscheiderfabrik.de.

Thieme Compliance

Diomed und proCompliance erstellen unter dem gemeinsamen Firmendach Thieme Compliance Patientenaufklärungsbögen und Videos für über 2000 unterschiedliche diagnostische und therapeutische Eingriffe in bis zu 17 Sprachen. Damit gehören sie zu den großen Anbietern für juristisch fundierte Patientenaufklärung. Jährlich nutzen Ärzte millionenfach diese Bögen in gedruckter oder digitaler Form.

Terminhinweise:

Thieme Compliance präsentiert die neue Softwarelösung E-ConsentPro und alle Produkte zur Patientenaufklärung auf den folgenden Messen:

European Congress of Radiology
1. bis 5. März 2012
Wien

conhIT
24. bis 26. April 2012
Messe Berlin

Deutscher Anästhesiecongress (DAC)
5. bis 7. Mai 2012
Congress Centrum Leipzig