• © Daniela Sonntag, TRIAS Verlag

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Entschleunigen: Slow durch den Alltag

Stuttgart, September 2016 – Langsam, achtsam und genussvoll – „Slow“ ist nicht nur ein gesellschaftlicher Trend, sondern vor allem eine Grundeinstellung, ein Lebensgefühl. Regina Tödter erklärt in „Glücks-Coach: Entschleunigen“ (TRIAS Verlag, Stuttgart. 2016), wie man mit Langsamkeit sein Leben selbstbestimmter, souveräner und gelassener gestalten kann.

„Von Kindheit an lernen wir, alles schneller, besser, effizienter zu tun. Dabei haben wir verlernt, das, was wir tun, in dem Moment auch zu genießen“, erklärt Tödter. Die SLOW-Bewegung hat sich „Mehr Langsamkeit im Alltag“ auf ihre Fahnen geschrieben, um Achtsamkeit und Genuss in allem, was wir tun, zu erreichen. Mit SLOW Food fing die Bewegung an. Inzwischen findet man auch SLOW Travel oder SLOW Gardening. Alles steht unter dem gleichen Motto: Ein langsameres Leben, das Zeit zum Innehalten und Nachdenken lässt.

„Unser normaler Alltag ist oft alles anderes als aufregend. Begeisterung für die alltäglichen Dinge zu schöpfen ist schwer“, weiß Tödter. Doch sie ist überzeugt: Wenn wir das, was wir im Augenblick machen, mit all unseren Sinnen und Gefühlen tun, dann wird aus jeder Aktivität etwas Einzigartiges. Dafür müssen wir uns entsprechend Zeit nehmen. Wie das gelingt, zeigen die Tipps, Worksheets und Übungen wie Zauberyoga, Flexiday oder ZenTangle-Kritzelmeditation im Ratgeber „Glücks-Coach: Entschleunigen“. „Sie müssen nicht ihr ganzes Leben auf SLOW umkrempeln. Es reicht aus, diese achtsame Gelassenheit hin und wieder in den Tag einzubauen“, weiß Tödter.

Die Autorin:

Regina Tödter studierte Kulturwissenschaften und Theologie an der Universität Heidelberg. Sie arbeitet freiberuflich als Autorin, Coach und Kolumnistin für Focus Online.

Übung: Bei Eile geh langsam

Picken Sie sich eine Alltagstätigkeit heraus, zum Beispiel Geschirr spülen. Konzentrieren Sie sich auf die Tätigkeit. Alles andere ignorieren Sie völlig. Reduzieren Sie die Geschwindigkeit, bis Sie das Gefühl haben, in Zeitlupe zu arbeiten, und behalten Sie das Tempo bei. Lenken Sie sich dabei nicht ab, bleiben Sie bei der Sache: körperlich und mental. Resümieren Sie im Anschluss: Wie habe ich mich dabei gefühlt? Wie empfand ich die Zeit? Wie wirkte die Umgebung auf mich? Wiederholen Sie die Übung immer dann, wenn Sie sich getrieben fühlen.

 

Buchtipp

Der Glückscoach - Entschleunigen
Regina TödterDer Glückscoach - Entschleunigen

Slow durch den Alltag

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